Vor dem 1. SEPA-Basis-Lastschrifteinzug muss die Gläubiger-ID des Objektes und Mandatsreferenz des Zahlungspflichtigen (i.d.R. Mieter, Wohnungseigentümer) schriftlich dem Zahler mitgeteilt werden.
Über das SEPA-Hilfstool kann diese Mitteilung über den Verwendungszweck im Bankkontoauszug erfolgen. Hierzu kann unter Zahlungsträger > DTA-Ausführen ein zusätzlicher Textbaustein mit den notwendigen Informationen als Verwendungszweck in den DTA übernommen werden.
Für den Verwendungszweck stehen zusätzliche 10 Zeilen je 27 Zeichen zur Verfügung.
Hinweis:
Die Gläubiger-IDs müssen vorher bei den Objektbankkonten hinterlegt worden sein!
Zum 20.02.2013 hat das Statistische Bundesamt (5-jährlich) den Verbraucherpreisindex auf das neues Basisjahr 2010 umgestellt. Dies muss in SIDOMO mit folgenden Schritten nachvollzogen werden:
1.alte Indexwerte kopieren
2.neue Indexwerte in die neue Reihe importieren (alte Werte werden automatisch gelöscht)
Die Vorgehensweise ist grundsätzlich bei Prozentregelungen und periodischen Anpassungen, jedoch nicht bei Schwellenwerten auf der Grundlage von Prozentpunkten anwendbar!
Import "ListeIndex.csv"
Unter www.sidomo.de (siehe Unser Service > Download > Module > Indexmietverwaltung) kann eine ausführliche Beschreibung herunter geladen werden.
Der bisherige Zahlungsverkehr (mit Bankleitzahl, Kontonummer, DTAUS-Dateien, etc.) wird ab 01.02.2014 durch den SEPA-Zahlungsverkehr ersetzt. Die BIC (Bank Identifier Code) und die IBAN (weltweit gültige Kontonummer) werden anstelle von Kontonummer und Bankleitzahl verwendet.
Die Einzugsermächtigung heißt für SEPA "Mandat". Bestehende -schriftlich vorliegende!- Einzugsermächtigungen können seit dem 09.07.2012 als SEPA-Mandat übernommen werden. Ihre Nutzer müssen jedoch schriftlich über die Mandatsübernahme unterrichtet werden und auch gleich Ihre Gläubiger-ID (erhältlich bei der Bundesbank) und die Mandatsreferenznummer (je Nutzer und Bankverbindung selbst generierte und eindeutige Nummer [wird zurzeit mit der internen SIDOMO-Nummer gefüllt]) mitgeteilt bekommen. Das Datum der Unterrichtung wird als Datum des SEPA-Mandats (z.B. beim Nutzer in SIDOMO einzutragen) verwendet und muss zwischen dem 09.07.2012 und mindestens 5 Werktagen vor dem ersten SEPA-Lastschrifteinzug liegen.
•wird beim Update automatisch anhand der SIDOMO-Nummer vergeben
•Datum der Mandatserteilung
Wo sind diese insbesondere zu erfassen?
Objekt-Bankkonto
Nutzer
Beispiel-Eingabe:
DE98ZZZ09999999999
N900/50/7/3
Beispiel: Bankkonto
Die neuen Eingabefelder sind in folgenden Programmteilen verfügbar:
•Bankkonto
•Nutzer
•Lieferant
•Objekt-Ansprechpartner
•Nutzergruppe (nach Update nur referenziert vom Standard-Nutzer)
•Objektgruppe (keine SIDOMO-interne Verwendung)
•Dauerzahlungsträger
•Zahlungsträger
Valutierung für SEPA-Lastschriften:
•Eine SEPA-Lastschrift findet an einem genau bestimmten Buchungstag statt > an diesem Tag stehen die Lastschrift und die Gutschrift im Kontoauszug.
•Der Einzug wird je nach Bank nach null, zwei oder gar fünf Bankarbeitstagen nach dem Buchungsdatum valutiert.
Einreichungsfristen für SEPA-Lastschriften:
•Für einmalige und erstmalige Abbuchungen von einem Konto ist eine Einreichungsfrist von 5 Bankarbeitstagen vorgeschrieben (jede einzelne Bank kann allerdings auch eine längere Frist vorschreiben).
•Bei letztmaligen oder wiederholten Lastschriften von einem Konto besteht eine Einreichungsfrist von 2 Bankarbeitstagen.
Weitere Informationen können unter folgendem externen Link www.bundesbank.de abgerufen werden.
Der Umlageplan wurde um weitere Funktionalitäten erweitert und bietet nun zusätzlich...
1.eine Kopierfunktion aus dem Bearbeitungsformular
2.die Hinterlegungsmöglichkeit für einen Deckelbetrag
3.die Hinterlegungsmöglichkeit für einen individuellen Hinweistext
4.einen Automatiktext bei Ausschluss der Verteilung
Kopierdialog
1. Kopierfunktion
Beim Speichern eines neu angelegten Umlageplans per wird automatisch ein Abfragedialog für die direkte Anlage eines weiteren Umlageplans geöffnet.
Der Anwender kann nun entscheiden, welche Bestandteile vom aktuellen Umlageplan übernommen werden sollen. Die gewählten Einstellungen bleiben bis zur nächsten Änderung erhalten.
Wahlweise kann auch per ein bestehender Umlageplan unter Verwendung des Kopierdialogs dupliziert werden.
Deckelbetrag in Mieterabrechnung
2. Deckelbetrag
Zusätzlich zum bestehenden Sockelbetrag kann nun auch ein Deckelbetrag erfasst werden. Dieser bezieht sich > im Gegensatz zum Sockelbetrag > auf den berechneten Einzelanteil des Mieters/Pächters.
Wie funktioniert die Deckelung?
SIDOMO berechnet den regulären Einzelbetrag. Wird der Deckelbetrag überschritten, so wird automatisch eine weitere Zeile mit der Gutschrift über den überschreitenden Betrag erstellt. Diese Zeile enthält einen automatischen Hinweistext mit dem vereinbarten Deckelbetrag.
Hinweistext in Mieterabrechnung
3. Hinweistext
Wahlweise kann ein individueller Hinweistext im Umlageplan erfasst werden, der in einer zusätzlichen Zeile unterhalb des berechneten Einzelanteils eingeblendet wird.
Der Hinweistext kann unabhängig von einem evtl. vereinbarten Sockel- bzw. Deckelbetrag verwendet werden.
Umlage ohne Verteilung
4. Automatiktext bei Verteilungsausschluss
Wir ein Nutzer vollständig per Umlageplan von der Verteilung ausgeschlossen (Null als Umlageschlüssel), so wird in einer separaten Zeile folgender automatisch generierter Hinweistext eingeblendet:
Vereinbarungsgemäß ist diese Umlageposition von der Verteilung ausgenommen.
Weiterhin wird der Standardwert/-betrag als Umlageschlüssel und Gesamtanteil angezeigt (Bisher wurden beide Werte mit Null angezeigt).
Die bisher schon vorhandene Möglichkeit eines Vorwegabzuges per Definitionen im Kontenplan (Option Festbeträge und Verbräuche berücksichtigen) wurde um eine automatische Hinweiszeile ergänzt. Aus dieser gehen der vorweg abgezogene Teil sowie der ursprüngliche Teilbetrag hervor.
Für Lastschriften und Überweisungen wurde die Zuordnung vollständig freigegeben. Die frühere Begrenzung bei der Erstellung von Lastschriften ausschließlich Nutzer als Pflichtige angeben zu können wird damit ebenfalls aufgehoben.
Tipp:
Die Zuordnungen in Zahlungsträgern für Nutzer oder Dienstleister werden automatisch ergänzt. Wird also bspw. ein Dienstleister als Empfänger in einer Überweisung angegeben, so wird automatisch das entsprechende Objekt ergänzt. Es muss demnach nicht zuerst der Auftraggeber gewählt werden.
Hinweis:
Selbstverständlich müssen als Empfängerbankkonto in Lastschriften bzw. als Auftraggeberbankkonto in Überweisungen ein verwaltetes Objektbankkonto angegeben werden.
Das bisherige Register Kaution wurde bereinigt und beinhaltet nun nur noch die Daten der Soll- und Ist-Kaution sowie die Bankdaten und Verzinsungskonditionen.
Nutzer - Kautionsabrechnung
Die übrigen Bestandteile wie die Daten der Kautionsabrechnung und die des Einbehalts wurden in das neue Register Kautionsabrechnung eingegliedert.
Nutzer - Kautionsabrechnung
In der Kautionsabrechnung kann der Einbehalt unabhängig von den verrechneten Beträgen erfasst werden. Der Einbehalt bleibt bestehen und kann zu einem späteren Zeitpunkt endgültig abgerechnet werden. Die Zinsen werden ab dem Auszahlungsdatum für den Einbehalt weiter verzinst.
Hinweis:
Bei der Umsetzung wird ein abgerechneter jedoch nur teilweise ausgezahlter Kautionsbetrag automatisch als Einbehalt übernommen.
Ab stellt SIDOMO für die Übertragung der Bewegungsdaten in die DATEV ein neues Format zur Verfügung. Dieses Format kann wie gehabt im DATEV Rechnungswesen unter "ASCII-Daten importieren" eingelesen werden. Das bisherige Format bleibt bis auf Weiteres erhalten.
Mit der Bereitstellung des neuen Formats wurden auch folgende Vereinfachungen und Optimierungen im Vergleich zum bisherigen Format (Postversanddaten) umgesetzt...
Da die Übergabe bezüglich der abzugsfähigen Vorsteuer (insbesondere bei gemischt-optiert genutzten Objekten) geändert wurde und die Vorsteuerkonten teilweise direkt angesprochen werden, wurden folgende neuen Felder bereitgestellt:
•abziehbare Vorsteuer (bisher schon für andere Schnittstellen verwendet)
Die Handhabung des Vorsteuerabzuges wurde grundlegend vereinheitlicht. Die in der bisherigen DATEV-Schnittstelle übliche Aufteilung des Gesamt-Bruttobetrages wird so in der neuen DATEV-Schnittstelle nicht mehr praktiziert.
Ab sofort werden Buchungen mit teilweise abziehbarer (also aufzuteilender VSt.) oder nicht abziehbarer Vorsteuer mit dem zusätzlichen Berichtigungsschlüssel 9 (dieser wird vor den Steuerschlüssel gesetzt) übergeben, wodurch die Vorsteuer in der DATEV auf das Konto aufzuteilende Vorsteuer gebucht wird. Anschließend wird der abziehbare bzw. nicht abziehbare Teil der Vorsteuer auf die Vorsteuerkonten (siehe "Grunddaten > MwSt.-Sätze") umgebucht.
Beispiel:
Die Angaben in eckigen Klammern stellen den Buchungsschlüssel (bestehend aus Berichtigungs- und Steuerschlüssel) dar. Durch diese Schlüssel wird u.a. das Ansprechverhalten der Umsatzsteuer- bzw. Vorsteuerkonten gesteuert.
•Aufwand an Kreditor (vollständiger VSt.-Abzug bei 19% USt.)
Aufwand an Kreditor [9]
•Aufwand an Kreditor (teilweiser VSt.-Abzug bei 19% USt.)
Aufwand an Kreditor [99]
abziehbare Vorsteuer an aufzuteilende Vorsteuer [-]
nicht abziehbare VSt. an aufzuteilende Vorsteuer [-]
•Aufwand an Kreditor (kein VSt.-Abzug bei 19% USt.)
Aufwand an Kreditor [99]
nicht abziehbare VSt. an aufzuteilende Vorsteuer [-]
•Aufwand an Kreditor (ohne USt.)
Aufwand an Kreditor [-]
Wurde in der DATEV die Einstellung "Ist-Versteuerung" beim Mandanten gewählt, so wird von der DATEV in der debitorischen Ausgleichsbuchung [Bank an Debitor] das Steuerkennzeichen für USt. (bspw. 3) eingefügt. Dies führt dazu, dass zur eigentlichen Ausgleichsbuchung eine USt.-Buchung (siehe Kasten unten) generiert wird. Diese ist korrekt, soweit es sich um umsatzsteuerpflichtige Umsatzerlöse handelt. Bei umsatzsteuerfreien Umsatzerlösen führt dies jedoch zwangsläufig zu einem falschen Saldo auf dem USt.-Konto.
Um diese Zwangsroutine zu deaktivieren kann nun wahlweise bei der umsatzsteuerfreien debitorischen Ausgleichsbuchung der Berichtigungsschlüssel 40 (Aufhebung Automatik) übergeben werden.
Beispiel:
•DATEV-Ausgleichsbuchung umsatzsteuerfreie Umsatzerlöse ohne Berichtigungsschlüssel 40
Bank an Debitor
Nicht fällige USt. an USt.
•DATEV-Ausgleichsbuchung umsatzsteuerfreie Umsatzerlöse mit Berichtigungsschlüssel 40
Bank an Debitor
Das bisher vorhandene Archiv wird in ein Stammdatenarchiv (bisher schon verfügbar) und ein Buchhaltungsarchiv geteilt. Das Buchhaltungsarchiv wird in erster Linie für die in den Buchungen referenzierten Dokumente (i.d.R. werden hier die eingescannten Rechnungen im Feld Referenz-ID verknüpft) verwendet.
SIDOMO unterstützt diverse Konstellationen für das Buchhaltungsarchiv...
•identisch mit Stammdatenarchiv
•separat und außerhalb des regulären Stammdatenarchivs
•unterhalb des Firmen-Archivpfades
•unterhalb des Objekt-Archivpfades
•wahlweise mit einem 4-stelligen Jahr als Unterordner
Beispiel Parameterdatei
Einstellungen per Parameterdatei (soweit vorhanden)
In der Parameterdatei wird das bisherige Archiv "ArchivPfad" in ein Stammdatenarchiv "ArchivStammPfad" und ein Buchhaltungsarchiv "ArchivBuchPfad" separiert. Dies erfolgt automatisch nach Umstellung auf die Programmversion 2012. Beide Einträge erhalten dasselbe Verzeichnis und können im Anschluss geändert werden.
Diese Einstellungen sind nur bei Verwendung einer Parameterdatei relevant. Ansonsten werden diese Einstellungen unter "Extras > Optionen > Verzeichnisse" vorgenommen".
Optionen - Verzeichnisse
Optionen: Register Verzeichnisse (soweit keine Parameterdatei verwendet wird)
In den Optionen können jeweils eigene Pfade für das Stammdatenarchiv "Archiv (Stamm)" und das Buchhaltungsarchiv "Archiv (Buchh.)" definiert werden. Nach der Umsetzung auf SIDOMO 2012 verweisen beide Einträge auf dasselbe Verzeichnis und können im Anschluss geändert werden.
Beispiel:
Beispiel für "Archiv (Stamm)":
C:\SIDOMO\Archiv\Stammdaten
Beispiel für "Archiv (Buchh.)":
C:\SIDOMO\Archiv\Buchhaltung
(beide Verzeichnisse können aber auch identisch sein)
Optionen - Verzeichnisse
Optionen: Register Archiv > Ordner
Die objektspezifischen Archivordner können ebenfalls für ein Objekt-Stammdatenarchiv "Objekt (Stamm)" und ein Objekt-Buchhaltungsarchiv "Objekt (Buchh.)" vorgegeben werden. Nach der Umsetzung auf SIDOMO 2012 verweisen beide Einträge auf dasselbe Verzeichnis und können im Anschluss geändert werden.
Die hier vordefinierten Archivordner gelten nur für neu angelegte Datensätze. Neuen Datensätzen werden die hier definierten Archivpfade automatisch eingetragen. Eine Änderung auf diesem Register wirkt sich nicht auf schon vorhandene Stammdatensätze aus!
Der Platzhalter <<Jahr>> steht zudem für folgende Archive zur Verfügung:
•Objekt-Ansprechpartner
•Objekt-Abrechnung
•Objekt-Buchhaltung
Beispiel:
Beispiel für unterschiedliche Archivpfade:
"Objekt (Stamm)": Objekt <<ObjektStrasse>>
"Objekt (Buchh.)": Objekt <<ObjektStrasse>>\Rechnungen\<<Jahr>>
Beispiel für identische Archivpfade:
"Objekt (Stamm)": Objekt <<ObjektStrasse>>
"Objekt (Buchh.)": Objekt <<ObjektStrasse>>\<<Jahr>>
(nur Modul Archiv oder Office Plus)
Firma - Reg. Archiv
Firma: Register Archiv
Bei Bedarf kann im Firmenstamm ein Stammdatenarchiv und ein Buchhaltungsarchiv angelegt werden. Das Buchhaltungsarchiv kann mit dem Platzhalter <<Jahr>> für das 4-stellige Jahr versehen werden.
Objekt - Reg. Archiv
Objekt: Register Archiv
Bei Bedarf kann im Objektstamm ein Stammdatenarchiv und ein Buchhaltungsarchiv angelegt werden. Das Buchhaltungsarchiv kann mit dem Platzhalter <<Jahr>> für das 4-stellige Jahr versehen werden.
Nutzergruppen können nun einfacher in einem Schreiben (per Word-Seriendruck) angesprochen werden. Bisher war diese Funktionalität auf Mahnschreiben begrenzt. In der aktuellen Fassung kann das Verdichten auf ein Anschreiben auch für folgende Programmteile verwendet werden:
•Rundschreiben (Export aus Nutzerstamm)
•Abrechnung (Export aus der Abrechnung)
Nutzergruppe - Verwaltung
Einstellungen in der Nutzergruppe:
Im Bearbeitungsformular der Nutzergruppe können folgende Optionen zusätzlich gewählt und das Zusammenfassen der Anschreiben gesteuert werden:
•Rundbriefe der zugeordneten Nutzer je Objekt zusammenfassen
•Abrechnungen der zugeordneten Nutzer je Objekt zusammenfassen
Rundbrief
Rundschreiben (Export aus Nutzerstamm)
Möchten Sie nun ein Rundschreiben an Ihre Mieter/Eigentümer erstellen, so generiert SIDOMO automatisch Einzelschreiben für Nutzer ohne Nutzergruppe und ein zusammengefasstes Anschreiben für Nutzer einer Nutzergruppe. Bevor der eigentliche Export nach Word startet, kann anwenderseitig per Dialogabfrage entschieden werden, ob ein zusammengefasster Nutzergruppenbrief oder Einzelbriefe für jeden Nutzer erzeugt werden sollen.
Um in den Rundschreiben die geänderten Zahlungsbedingungen (Staffeln) der einzelnen Nutzer in einer Übersicht ausgeben zu können, stellt SIDOMO zusätzliche tabellarische Seriendruckfelder mit der Bezeichnung Staffeln... bereit.
Abrechnungsbrief
Abrechnung (Export aus Abrechnung)
Beim Export der Abrechnung kann nun ebenfalls anstelle von Einzelbriefen ein zusammengefasster Abrechnungsbrief für Nutzer einer Nutzergruppe erzeugt werden.
Um im Abrechnungsbrief die Abrechnungsergebnisse der einzelnen Nutzer ausgeben zu können, werden zusätzliche tabellarische Seriendruckfelder mit der Bezeichnung NutzerguppeErgebnis... bereitgestellt.
Hinweis:
Sämtliche Beträge der bisherigen Staffelvariablen werden für die Nutzergruppe kumuliert und können damit weiterhin eingesetzt werden.
Die Funktion zum Zusammenfassen der Nutzer einer Nutzergruppe in einen Word-Brief für Mahnungen, Abrechnungen und Rundschreiben wird nur für Nutzergruppen innerhalb eines Objekts unterstützt.
Um die Aktualität der Nutzerdaten innerhalb einer Nutzergruppe zu gewährleisten, können diese nun einfach synchronisiert werden. Dies umfasst...
•Kontaktdaten der Ansprechpartner
•Bankdaten der Nutzer
Nutzer
Infoschaltflächen im Nutzer-Bearbeitungsformular
Innerhalb der Bearbeitungsmaske des Nutzerstamms werden für jeden Nutzer einer Nutzergruppe zusätzliche Schaltflächen (siehe Abb.) eingeblendet.
Nutzergruppe synchronisieren
Synchronisieren der Kontakt- und Bankdaten
Über die Schaltfläche Synchronisieren kann der eigentliche Abgleich der Nutzerdaten gestartet werden. Im Anschluss wird ein Formular (siehe Abb.) mit den abweichenden Nutzerdaten angezeigt. In diesem kann entschieden werden, ob der Abgleich endgültig vollzogen werden soll.
Das Synchronisieren wird nur aus dem aufgerufenen Standardnutzer freigegeben. Bei Bedarf kann einfach aus dem Nutzerbearbeitungsformular der Standardnutzer aufgerufen werden.
Um die Mietanpassung auf Basis einer bestehenden Wertsicherungsklausel einfacher dem Mieter mitteilen zu können, wurde die Korrespondenzfunktionalität erweitert. Die Erweiterungen auf einen Blick...
Ausgangsindex als ausgeschriebener Monat +d Jahr (bspw. Juli 2009)
<<IndexAltWert>>
Ausgangsindex als Indexwert
<<IndexNeuTermin>>
aktueller Index als ausgeschriebener Monat + Jahr (bspw. Mai 2012)
<<IndexNeuWert>>
aktueller Index als Indexwert
<<IndexDifferenzPunkte>>
Differenz von Ausgangsindexwert zum aktuellen Indexwert in Prozentpunkten
<<IndexDifferenzProzent>>
Differenz von Ausgangsindexwert zum aktuellen Indexwert in Prozent
<<KlauselBezeichnung>>
Wertsicherungsklausel oder Mietanpassungsklausel
(Indexklausel: Feld Indexklausel)
<<UeberpruefungAb>>
Überprüfungsdatum
(Indexklausel: Feld Überprüfung ab)
<<VeraenderungTyp>>
in Prozent größer als, in Punkten größer oder gleich als usw.
(Indexklausel: komplettes Feld Veränderung)
<<VeraenderungHauptTyp>>
Prozent, Punkte, Periode
(Indexklausel: Teil aus Feld Veränderung)
<<VeraenderungUnterTyp>>
bspw. mindestens oder mehr als
(Indexklausel: Teil aus Feld Veränderung)
<<VeraenderungFaktor>>
vereinbarter Änderungswert (bspw. 5 %)
(Indexklausel: Feld Veränderung > Prozent)
<<UebernahmeTyp>>
anteilig in Höhe der Indexänderung oder fix um einen Prozentsatz der bisherigen Staffel
(Indexklausel: Feld Übernahme)
<<UebernahmeFaktor>>
Prozentsatz der zu übernehmenden Indexänderung => 100% volle Übernahme der Indexänderung
(Indexklausel: Feld Übernahme > Prozent)
<<KorrekturTyp>>
keine rückwirkende Korrektur der autom. Sollstellung oder automatische rückwirkende Korrektur der Automatischen Sollstellung oder manuelle rückwirkende Korrektur der Automatischen Sollstellung
(Indexklausel: Feld Korrektur)
<<SchwelleWert>>
rechnerischer Schwellenwert
(Indexklausel: Feld Schwellenwert)
<<SchwelleVeraendert>>
Prozentwert im Verhältnis zur Indexänderung
(Indexklausel: Feld überschritten um bzw. erreicht zu)
<<SchwelleUeberschritten>>
gibt ein X aus, wenn der Schwellenwert erreicht bzw. überschritten wurde (ansonsten wird ein > ausgegeben)
<<AnpassungDatum>>
gibt das in der Indexklauselliste als Stichtag gewähltes Datum an, wurde keines gewählt wird das Systemdatum angegeben
(Indexklauselliste: Feld Stichtag)
<<StaffelDatum>>
gibt das beim Durchführen der Indexmietanpassung gewählte Staffeldatum aus (i.d.R. der nächste Monatserste)
tabellarische Variablen für den Word-Export (nicht in Textvorlagen vorhanden)
StaffelnKopt1
1. Kopfzeile
StaffelnKopf2
2. Kopfzeile
StaffelnZeilen
Zeilen mit den neuen und alten Staffeln je Konto als Nettobeträge
StaffelnZwiSum
-kein Inhalt-
StaffelnSumme
Zeilen mit den alten und neuen kumulierten Staffelbeträgen über sämtliche Konten als Netto-, USt.- und Bruttobeträge
Textvorlage - Index
Textvorlagen:
Unter Grunddaten > Textvorlagen > Indexklausel stellt SIDOMO ähnlich wie auch schon für das Mahnwesen, die Abrechnung und den Wirtschaftsplan Textvorlagen inkl. der entsprechenden Textbausteine zur Verfügung.
Insgesamt werden folgende 6 Fälle abgebildet:
•Prozent
•Prozentpunkte
•Periode
Da die Indexmietanpassung jeweils im Verhältnis der Indexänderung oder um einen festen Prozentsatz von der bisherigen Staffel vollzogen werden kann, ergeben sich hierdurch bis zu 6 verschiedene Konstellationen.
Nutzer
Anpassung inkl. Serienbrief
Bei der Anpassung der Indexmiete startet > soweit gewünscht > automatisch der Word-Seriendruck.
Auch im Probelauf kann wahlweise ein Word-Serienbrief zu Testzwecken erzeugt werden.
Indexbrief
Serienbrief:
Sämtliche relevanten Daten können in den Serienbrief übernommen werden. Wir stellen die eigens hierfür geschaffenen Seriendruckvorlage Nutzerbrief bei Indexmietanpassung.doc zur Verfügung (wird automatisch bei Installation der Programmversion 2012 im Ordner Musterbriefe bereitgestellt).
Diese Programmanpassung ist nur für Kunden mit dem Modul "kreditorische Buchhaltung" i.V.m. der "FiBu-Schnittstelle" relevant, die beim FiBu-Export die Einstellung "VSt.-Abzug je Buchung" oder "VSt.-Abzug je Objekt" wählen sowie die Häkchen bei "Rechnungen" und "Objekt-Bankbuchungen" setzen.
Ab sofort [Programmversion 2012] werden nicht kreditorische Buchungen bei der Aufsplittung der Vorsteuer (gemischt gewerbliche Objekte) in abziehbare und nicht abziehbare Vorsteuer analog zu den kreditorischen Buchungen gehandhabt. Bisher wurden ausschließlich kreditorische Buchungen bezüglich der aufzuteilenden Vorsteuer berücksichtigt. Konten mit teilweise abzugsfähiger Vorsteuer und nicht abzugsfähiger Vorsteuer wurden grundsätzlich mit Steuerkennzeichen > also mit vollständig abzugsfähiger Vorsteuer übergeben.
Zusammenfassung der Bedingungen:
•Module "kreditorische Buchhaltung" und "FiBu-Schnittstelle"
•gemischt gewerbliche Objekte mit prozentualem oder flächenbezogenem VSt.-Abzug
•Konten: Objekt-Kostenkonten mit teilweisem oder keinem VSt.-Abzug
•FiBu-Export: Buchungstypen "Rechnungen" und "Objekt-Bankbuchungen"
•FiBu-Export: Einstellung "VSt.-Abzug je Buchung" oder "VSt.-Abzug je Objekt"
Sämtlichen Programmteile, denen bisher schon ein individueller Archivordner zugeordnet werden konnte, beinhalten nun direkt im Bearbeitungsformular das zusätzliches Register Archiv, welches sämtliche ablegten Dokumente im Archivordner auflistet, ohne dass zuerst der Archivordner selbst aufgerufen werden muss.
Zudem kann schnell auf die übergeordneten Archivordner zugegriffen werden (bspw. könnte aus dem Nutzerstamm direkt in den Objektordner gewechselt werden).
Folgende Programmteile beinhalten das neue Register Archiv: