Die folgende Liste enthält eine tabellarische Auflistung sämtlicher Änderungen in der Programmversion SIDOMO® 2012. Wichtige Neuerungen sind mit einem gekennzeichnet. Alternativ kann ein für den Ausdruck optimiertes Dokument über den Menüpunkt Hilfe > Neuheiten > SIDOMO 2012 aufgerufen werden. Weiterhin steht eine Neuheitenliste für die Programmversion SIDOMO 2013 zur Verfügung.
Seit einigen Monaten werden Verbesserungen und Erweiterungen primär in die neue Programmversion SIDOMO 2013 integriert. Aufgrund dessen hat sich der Update-Turnus für die derzeit eingesetzte Programmversion reduziert. Im September wird die Programmversion SIDOMO 2013 veröffentlicht und mit der Auslieferung begonnen. Ihre Deflize und Partner GmbH
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Vor dem 1. SEPA-Basis-Lastschrifteinzug muss die Gläubiger-ID des Objektes und Mandatsreferenz des Zahlungspflichtigen (i.d.R. Mieter, Wohnungseigentümer) schriftlich dem Zahler mitgeteilt werden.
Über das SEPA-Hilfstool kann diese Mitteilung über den Verwendungszweck im Bankkontoauszug erfolgen. Hierzu kann unter Zahlungsträger > DTA-Ausführen ein zusätzlicher Textbaustein mit den notwendigen Informationen als Verwendungszweck in den DTA übernommen werden.
Für den Verwendungszweck stehen zusätzliche 10 Zeilen je 27 Zeichen zur Verfügung.
Hinweis:
Die Gläubiger-IDs müssen vorher bei den Objektbankkonten hinterlegt worden sein!
Der Export der Buchungen im nach DATEV im ASCII-Format können nun zusätzlich der Kostenträger sowie die Kostenstelle für debitorische Bankbuchungen übergeben werden.
Hinweis:
Diese Einstellung darf nur gewählt werden, wenn der DATEV-Mandant mit Ist-Versteuerung geführt wird!
Im Bearbeitungsformular des Kontos kann eine separate Bemerkungszeile erfasst werden, die in der Nebenkostenabrechnung/Hausgeldabrechnung zusätzlich unterhalb der Berechnungszeile ausgegeben wird.
Da die Bemerkungszeile über nahezu die gesamte Seitenbreite gedruckt werden kann, können auch entsprechend mehr Zeichen verwendet werden.
Zum 20.02.2013 hat das Statistische Bundesamt (5-jährlich) den Verbraucherpreisindex auf das neues Basisjahr 2010 umgestellt. Dies muss in SIDOMO mit folgenden Schritten nachvollzogen werden:
1.alte Indexwerte kopieren
2.neue Indexwerte in die neue Reihe importieren (alte Werte werden automatisch gelöscht)
Die Vorgehensweise ist grundsätzlich bei Prozentregelungen und periodischen Anpassungen, jedoch nicht bei Schwellenwerten auf der Grundlage von Prozentpunkten anwendbar!
Import "ListeIndex.csv"
Unter www.sidomo.de (siehe Unser Service > Download > Module > Indexmietverwaltung) kann eine ausführliche Beschreibung herunter geladen werden.
Beim Export der Umsätze in die DATEV im neuen Format ASCII-Daten kann nun die Option Ist-Versteuerung > Buchungsschlüssel für debitorische Bankbuchungen ohne USt. mit einen beliebigen Buchungsschlüssel (bisher fest 40) verwendet werden.
Steuerschlüssel in der DATEV
Die Buchungsschlüssel 50-59 können in der DATEV frei definiert werden.
Durch eine entsprechende Definition können umsatzsteuerfreie Erlöse auch korrekt die UStVA (Umsatzsteuervoranmeldung) übernommen werden.
(Modul Schnittstelle zur Finanzbuchhaltung erforderlich)
Beim Abgleichen von Buchungen werden nicht vorhandene Bankleitzahlen automatisch in den Grunddaten angelegt. Hierfür wird ein entsprechender Dialog vor dem Abgleichen eingeblendet.
Der Export nach Excel aus dem Kontoauszug im Modus Verdichtung beinhaltet ein für den Ausdruck optimiertes Layout. Die Formatierung wird automatisch per Makro vorgenommen.
In den Auswahl-/Kontextmenüs der Inventarpositionen (bspw. innerhalb der Vorgangsverwaltung) werden nun zusätzlich die Zuordnungen (interne SIDOMO-Nummer) in einer weiteren Spalte angezeigt. Diese kann somit auch zur Sortierung verwendet werden.
Zusätzlich werden nun die Inventarpositionen des Objekts als auch die Inventarpositionen des Artikels in einer eigenen Rubrik aufgeführt.
Im Infocenter orientiert sich nun die Warnfrist für die Ausführung der Option auf Vertragsverlängerung (siehe Nutzer > Register Option) an der regulären Warnfrist der Konsistenzprüfung > also i.d.R. 3 Monate. Bisher wurde keine Vorlaufzeit für die Warnung verwendet.
Im Ordner Musterbriefe steht ab sofort folgendes Schreiben für ihre Nutzer mit Lastschrifteinzug zur Ermächtigung im Rahmen des SEPA-Lastschriftmandats in Anlehnung an das Musterschreiben der Deutschen Bundesbank zur Verfügung...
•Nutzerbrief für SEPA-Lastschriftmandat.doc
Weitere Information stehen auf den Seiten der Deutschen Bundesbank unter www.sepadeutschland.de zur Verfügung. Alternativ informiert die Deutsche Bundesbank In einem 5-minütigen Video zum Thema SEPA unter www.bundesbank.de.
Der bisherige Zahlungsverkehr (mit Bankleitzahl, Kontonummer, DTAUS-Dateien, etc.) wird ab 01.02.2014 durch den SEPA-Zahlungsverkehr ersetzt. Die BIC (Bank Identifier Code) und die IBAN (weltweit gültige Kontonummer) werden anstelle von Kontonummer und Bankleitzahl verwendet.
Die Einzugsermächtigung heißt für SEPA "Mandat". Bestehende -schriftlich vorliegende!- Einzugsermächtigungen können seit dem 09.07.2012 als SEPA-Mandat übernommen werden. Ihre Nutzer müssen jedoch schriftlich über die Mandatsübernahme unterrichtet werden und auch gleich Ihre Gläubiger-ID (erhältlich bei der Bundesbank) und die Mandatsreferenznummer (je Nutzer und Bankverbindung selbst generierte und eindeutige Nummer [wird zurzeit mit der internen SIDOMO-Nummer gefüllt]) mitgeteilt bekommen. Das Datum der Unterrichtung wird als Datum des SEPA-Mandats (z.B. beim Nutzer in SIDOMO einzutragen) verwendet und muss zwischen dem 09.07.2012 und mindestens 5 Werktagen vor dem ersten SEPA-Lastschrifteinzug liegen.
•wird beim Update automatisch anhand der SIDOMO-Nummer vergeben
•Datum der Mandatserteilung
Wo sind diese insbesondere zu erfassen?
Objekt-Bankkonto
Nutzer
Beispiel-Eingabe:
DE98ZZZ09999999999
N900/50/7/3
Beispiel: Bankkonto
Die neuen Eingabefelder sind in folgenden Programmteilen verfügbar:
•Bankkonto
•Nutzer
•Lieferant
•Objekt-Ansprechpartner
•Nutzergruppe (nach Update nur referenziert vom Standard-Nutzer)
•Objektgruppe (keine SIDOMO-interne Verwendung)
•Dauerzahlungsträger
•Zahlungsträger
Valutierung für SEPA-Lastschriften:
•Eine SEPA-Lastschrift findet an einem genau bestimmten Buchungstag statt > an diesem Tag stehen die Lastschrift und die Gutschrift im Kontoauszug.
•Der Einzug wird je nach Bank nach null, zwei oder gar fünf Bankarbeitstagen nach dem Buchungsdatum valutiert.
Einreichungsfristen für SEPA-Lastschriften:
•Für einmalige und erstmalige Abbuchungen von einem Konto ist eine Einreichungsfrist von 5 Bankarbeitstagen vorgeschrieben (jede einzelne Bank kann allerdings auch eine längere Frist vorschreiben).
•Bei letztmaligen oder wiederholten Lastschriften von einem Konto besteht eine Einreichungsfrist von 2 Bankarbeitstagen.
Weitere Informationen können unter folgendem externen Link www.bundesbank.de abgerufen werden.
Existieren Annuitätendarlehen (Annuität gleichbleibend), deren Tilgungspläne nicht mit den verfügbaren Mitteln automatisch erstellt werden können, so können diese nun generiert, anschließend nach Excel exportiert und nach dortiger Anpassung einfach wieder in SIDOMO importiert werden. Die einzelnen Raten werden aus den in SIDOMO hinterlegten Konditionen berechnet (soweit hinterlegt).
Import & Export für Tilgungsdarlehen:
Für vorhandene Tilgungsdarlehen stehen diese Funktionalitäten auch weitgehend zur Verfügung. Lediglich die Raten können nicht automatisch generiert werden. Für Tilgungsdarlehen (Tilgung gleichbleibend) könnte wie folgt vorgegangen werden...
1.Auszahlung & 1. Rate im Darlehensstamm anlegen
2.Exportieren und in Excel aufrufen
3.Erstellen der Folgeraten in Excel
4.Importieren nach SIDOMO (aus CSV-Datei oder Zwischenablage)
Register Tilgungsplan
Die zusätzlichen Funktionen können auf dem Register Tilgungsplan des Darlehensstamms angewählt werden.
Exportdaten in Excel
Beim Exportieren werden die benötigten Datenfelder (Spalten) automatisch erzeugt und können dort weiter bearbeitet und ergänzt werden.
Wird beim Buchen von DTAUS-Dateien eine Belegnummer angegeben, obwohl in den zugrunde liegenden Überweisungen/Lastschriften schon eine Belegnummer (bspw. für die interne Buchführung) eingetragen wurde, so werden nun beide Belegnummern übernommen, wobei die zuerst erfasste in Klammern gesetzt wird.
Beispiel:
In der nebenstehenden Abbildung wurde bei Erfassung der Überweisung die Belegnummer 2012-0389 vergeben. Beim Verbuchen wird diese in Klammern gesetzt. Aus dem Zahlungsträgerimport wird die Auszugsnummer 87 übertragen und übernommen.
Optionen - Buchhaltung
Auszugsnummer im Zahlungsträgerimport
In den Optionen kann unter Extras > Optionen > Einstellungen > Buchhaltung > Gruppe Zahlungsverkehr gewählt werden, ob die im Zahlungsträgerimport von der Bankingsoftware übertragene Auszugsnummer (i.d.R. nicht identisch mit der Auszugsnummer des Papierkontoauszuges) beim Verbuchen eingetragen werden soll.
Standardmäßig ist diese Funktion deaktiviert (bisher wurde diese immer übernommen).
Nutzergruppen konnte bisher eine eigene Bankverbindung hinterlegt werden. Ab sofort referenziert diese nur noch die Bankverbindung des Standard-Nutzers.
Beispiel: Standard-Nutzer
Der Standard-Nutzer kann direkt aus der Nutzergruppe aufgerufen werden und ist erkennbar an der Schaltfläche , die in Fettschrift im Nutzer-Bearbeitungsformular dargestellt wird.
WICHTIG:
Sollte jedoch in der Nutzergruppe eine andere Bankverbindung als im Standard-Nutzer hinterlegt worden sein (bspw. durch Abgleichen im Zahlungsträgerimport) so wird diese in ein freies Bankkontenfeld des Standard-Nutzers übernommen. Die übernommenen Daten werden zusätzlich im Memofeld dokumentiert.
Sie erhalten einen ausführlichen Report im Anschluss an das Update. Der Report wird in der Datei _Umsetzung 2012 > Nutzergruppe.txt im Datenbankordner abgelegt.
Der Umlageplan wurde um weitere Funktionalitäten erweitert und bietet nun zusätzlich...
1.eine Kopierfunktion aus dem Bearbeitungsformular
2.die Hinterlegungsmöglichkeit für einen Deckelbetrag
3.die Hinterlegungsmöglichkeit für einen individuellen Hinweistext
4.einen Automatiktext bei Ausschluss der Verteilung
Kopierdialog
1. Kopierfunktion
Beim Speichern eines neu angelegten Umlageplans per wird automatisch ein Abfragedialog für die direkte Anlage eines weiteren Umlageplans geöffnet.
Der Anwender kann nun entscheiden, welche Bestandteile vom aktuellen Umlageplan übernommen werden sollen. Die gewählten Einstellungen bleiben bis zur nächsten Änderung erhalten.
Wahlweise kann auch per ein bestehender Umlageplan unter Verwendung des Kopierdialogs dupliziert werden.
Deckelbetrag in Mieterabrechnung
2. Deckelbetrag
Zusätzlich zum bestehenden Sockelbetrag kann nun auch ein Deckelbetrag erfasst werden. Dieser bezieht sich > im Gegensatz zum Sockelbetrag > auf den berechneten Einzelanteil des Mieters/Pächters.
Wie funktioniert die Deckelung?
SIDOMO berechnet den regulären Einzelbetrag. Wird der Deckelbetrag überschritten, so wird automatisch eine weitere Zeile mit der Gutschrift über den überschreitenden Betrag erstellt. Diese Zeile enthält einen automatischen Hinweistext mit dem vereinbarten Deckelbetrag.
Hinweistext in Mieterabrechnung
3. Hinweistext
Wahlweise kann ein individueller Hinweistext im Umlageplan erfasst werden, der in einer zusätzlichen Zeile unterhalb des berechneten Einzelanteils eingeblendet wird.
Der Hinweistext kann unabhängig von einem evtl. vereinbarten Sockel- bzw. Deckelbetrag verwendet werden.
Umlage ohne Verteilung
4. Automatiktext bei Verteilungsausschluss
Wir ein Nutzer vollständig per Umlageplan von der Verteilung ausgeschlossen (Null als Umlageschlüssel), so wird in einer separaten Zeile folgender automatisch generierter Hinweistext eingeblendet:
Vereinbarungsgemäß ist diese Umlageposition von der Verteilung ausgenommen.
Weiterhin wird der Standardwert/-betrag als Umlageschlüssel und Gesamtanteil angezeigt (Bisher wurden beide Werte mit Null angezeigt).
Die bisher schon vorhandene Möglichkeit eines Vorwegabzuges per Definitionen im Kontenplan (Option Festbeträge und Verbräuche berücksichtigen) wurde um eine automatische Hinweiszeile ergänzt. Aus dieser gehen der vorweg abgezogene Teil sowie der ursprüngliche Teilbetrag hervor.
Die Gesamtabrechnung der WEG beinhaltet ab sofort auch die beschlossenen Rücklagenzuführungen und Rücklagenentnahmen, um im Endsaldo des Wirtschaftsjahres (letzte Spalte) einen Betrag zu erhalten, der mit dem Abrechnungssaldo der Einzelabrechnung abgestimmt werden kann.
Anwenderseitig sind keine weiteren Anpassungen erforderlich.
Bisher beinhaltete der Saldo ausschließlich abrechnungsrelevante Ausgaben und Einnahmen, wodurch für eine Abstimmung der beschlossene Zuführungsbetrag bzw. Entnahmebetrag hinzugerechnet werden musste.
In der Gesamtabrechnung können nun wahlweise auch die Summen des Wirtschaftsjahres ausgeblendet werden.
Gesamtabrechnung ohne Summe WJ
Werden zusätzlich die Abgrenzungen > also die außerhalb des Zeitraums für das Wirtschaftsjahr gezahlten/erhaltenen Zahlungen > ausgeblendet, so werden die übrigen Spalten bündig nach rechts verschoben.
Grundsätzlich empfiehlt sich das Ändern dieser Einstellung nur für die Anlage eines neuen Archivsystems, da diese Einstellungen nur für neu angelegte Datensätze greift!
Die Ausgabedatei im neuen DATEV-Format (ASCII) kann mit datumsbezogenen Platzhaltern (BIS-Datum der Übergabe) versehen werden. Es werden folgende Formate unterstützt:
•TT (2-stelliger Tag)
•MM (2-stelliger Monat)
•JJJJ (4-stelliges Jahr)
Tipp:
Das Datum wird mit dem BIS-Datum des Übertrags versehen. Dadurch werden die Umsatzdateien nicht mehr überschieben, es sei denn es handelt sich um einen Wiederholungslauf mit gleichem Zeitraum.
Objekt- und Nutzergruppen können mit einem Zeitraum versehen werden. In der Listenansicht können damit auch die üblichen Zeitraumselektionen wie aktuelle, frühere, zukünftige usw. verwendet werden.
Tipp:
Insbesondere nicht mehr aktuelle und nicht mehr benötigte Nutzergruppen können damit ab sofort aus der normalen Listenansicht ausgeblendet werden.
Für Lastschriften und Überweisungen wurde die Zuordnung vollständig freigegeben. Die frühere Begrenzung bei der Erstellung von Lastschriften ausschließlich Nutzer als Pflichtige angeben zu können wird damit ebenfalls aufgehoben.
Tipp:
Die Zuordnungen in Zahlungsträgern für Nutzer oder Dienstleister werden automatisch ergänzt. Wird also bspw. ein Dienstleister als Empfänger in einer Überweisung angegeben, so wird automatisch das entsprechende Objekt ergänzt. Es muss demnach nicht zuerst der Auftraggeber gewählt werden.
Hinweis:
Selbstverständlich müssen als Empfängerbankkonto in Lastschriften bzw. als Auftraggeberbankkonto in Überweisungen ein verwaltetes Objektbankkonto angegeben werden.
Der Aufruf des Archivs für einen Nutzer der Teil einer Nutzergruppe ist kann per Dialog wahlweise für den Einzelnutzer oder den Standardnutzer der Nutzergruppe vorgenommen werden.
Beim Buchen eines Nutzers werden übertragene und unverbuchte Lastschriften/Überweisungen innerhalb der Buchungserfassung und des Zahlungsträgerimports kenntlich gemacht.
Das bisherige Register Kaution wurde bereinigt und beinhaltet nun nur noch die Daten der Soll- und Ist-Kaution sowie die Bankdaten und Verzinsungskonditionen.
Nutzer - Kautionsabrechnung
Die übrigen Bestandteile wie die Daten der Kautionsabrechnung und die des Einbehalts wurden in das neue Register Kautionsabrechnung eingegliedert.
Nutzer - Kautionsabrechnung
In der Kautionsabrechnung kann der Einbehalt unabhängig von den verrechneten Beträgen erfasst werden. Der Einbehalt bleibt bestehen und kann zu einem späteren Zeitpunkt endgültig abgerechnet werden. Die Zinsen werden ab dem Auszahlungsdatum für den Einbehalt weiter verzinst.
Hinweis:
Bei der Umsetzung wird ein abgerechneter jedoch nur teilweise ausgezahlter Kautionsbetrag automatisch als Einbehalt übernommen.
Im Nutzerstamm unter dem Register Nutzer > Ansprechpartner kann nun explizit gesteuert werden, welcher Ansprechpartner Rundschreiben bzw. Abrechnungsschreiben per E‑Mail und/oder Brief erhalten soll.
Hinweis:
Bei der Übernahme wird die Option Rundschreiben (E‑Mail) gesetzt, soweit die bisherige Korrespondenzeinstellung aktiviert und eine E‑Mail-Adresse hinterlegt wurde. Es können beide Optionen gesetzt werden, wobei dann auch eine E‑Mail und ein Brief erzeugt werden (soweit E‑Mail beim Export gewählt).
In der Listenansicht des Nutzerstamms können über die Selektion der Ebene nun zusätzlich die aktuellen Bewohner ausgewählt werden. Ist eine Einheit vermietet, so gilt der Mieter als Bewohner. Ansonsten wird der Eigentümer als Bewohner geführt.
Beispiel:
Dies kann bspw. dann sinnvoll sein, wenn eine Liste der aktuell wohnhaften Personen an einen Dritten (bspw. den Hausmeister) übergeben oder eine neue Hausordnung versendet werden soll.
Über die Exportfunktion des Nutzerstamms kann nun ein Brief für die Zählerablesung mit den jeweils letzten Zählerständen erstellt werden.
Es werden sämtliche Zähler ausgegeben, die auch in der Zählererfassungsliste erscheinen > also unter "Grunddaten > Umlagetexte" mit dem Merkmal "Erfassung" gekennzeichnet wurden.
Brief für Zählerablesung 2/2
SIDOMO stellt hierfür einen neuen Serienbrief Nutzerbrief für Zählerablesung.doc zur Verfügung. Diese Vorlage ist 2-seitig und beinhaltet ein Antwortschreiben des Nutzers an die Verwaltungsgesellschaft.
Die Variablen <<ZaehlerKopf>> und <<ZaehlerZeilen>> beinhaltet die Tabelle der Zählerstände.
Ab stellt SIDOMO für die Übertragung der Bewegungsdaten in die DATEV ein neues Format zur Verfügung. Dieses Format kann wie gehabt im DATEV Rechnungswesen unter "ASCII-Daten importieren" eingelesen werden. Das bisherige Format bleibt bis auf Weiteres erhalten.
Mit der Bereitstellung des neuen Formats wurden auch folgende Vereinfachungen und Optimierungen im Vergleich zum bisherigen Format (Postversanddaten) umgesetzt...
Da die Übergabe bezüglich der abzugsfähigen Vorsteuer (insbesondere bei gemischt-optiert genutzten Objekten) geändert wurde und die Vorsteuerkonten teilweise direkt angesprochen werden, wurden folgende neuen Felder bereitgestellt:
•abziehbare Vorsteuer (bisher schon für andere Schnittstellen verwendet)
Die Handhabung des Vorsteuerabzuges wurde grundlegend vereinheitlicht. Die in der bisherigen DATEV-Schnittstelle übliche Aufteilung des Gesamt-Bruttobetrages wird so in der neuen DATEV-Schnittstelle nicht mehr praktiziert.
Ab sofort werden Buchungen mit teilweise abziehbarer (also aufzuteilender VSt.) oder nicht abziehbarer Vorsteuer mit dem zusätzlichen Berichtigungsschlüssel 9 (dieser wird vor den Steuerschlüssel gesetzt) übergeben, wodurch die Vorsteuer in der DATEV auf das Konto aufzuteilende Vorsteuer gebucht wird. Anschließend wird der abziehbare bzw. nicht abziehbare Teil der Vorsteuer auf die Vorsteuerkonten (siehe "Grunddaten > MwSt.-Sätze") umgebucht.
Beispiel:
Die Angaben in eckigen Klammern stellen den Buchungsschlüssel (bestehend aus Berichtigungs- und Steuerschlüssel) dar. Durch diese Schlüssel wird u.a. das Ansprechverhalten der Umsatzsteuer- bzw. Vorsteuerkonten gesteuert.
•Aufwand an Kreditor (vollständiger VSt.-Abzug bei 19% USt.)
Aufwand an Kreditor [9]
•Aufwand an Kreditor (teilweiser VSt.-Abzug bei 19% USt.)
Aufwand an Kreditor [99]
abziehbare Vorsteuer an aufzuteilende Vorsteuer [-]
nicht abziehbare VSt. an aufzuteilende Vorsteuer [-]
•Aufwand an Kreditor (kein VSt.-Abzug bei 19% USt.)
Aufwand an Kreditor [99]
nicht abziehbare VSt. an aufzuteilende Vorsteuer [-]
•Aufwand an Kreditor (ohne USt.)
Aufwand an Kreditor [-]
Wurde in der DATEV die Einstellung "Ist-Versteuerung" beim Mandanten gewählt, so wird von der DATEV in der debitorischen Ausgleichsbuchung [Bank an Debitor] das Steuerkennzeichen für USt. (bspw. 3) eingefügt. Dies führt dazu, dass zur eigentlichen Ausgleichsbuchung eine USt.-Buchung (siehe Kasten unten) generiert wird. Diese ist korrekt, soweit es sich um umsatzsteuerpflichtige Umsatzerlöse handelt. Bei umsatzsteuerfreien Umsatzerlösen führt dies jedoch zwangsläufig zu einem falschen Saldo auf dem USt.-Konto.
Um diese Zwangsroutine zu deaktivieren kann nun wahlweise bei der umsatzsteuerfreien debitorischen Ausgleichsbuchung der Berichtigungsschlüssel 40 (Aufhebung Automatik) übergeben werden.
Beispiel:
•DATEV-Ausgleichsbuchung umsatzsteuerfreie Umsatzerlöse ohne Berichtigungsschlüssel 40
Bank an Debitor
Nicht fällige USt. an USt.
•DATEV-Ausgleichsbuchung umsatzsteuerfreie Umsatzerlöse mit Berichtigungsschlüssel 40
Bank an Debitor
Im Zahlungsträgerimport können Masken nun einfach aus dem Bearbeitungsformular kopiert werden.
Kontextmenü
Weiterhin wurde das Kontextmenü bezüglich der Funktion "Maskieren" erweitert. Dieses bietet nun die Möglichkeit direkt in die Bearbeitung einer existierenden Maske zu gelangen bzw. sich die Übersicht der bisher schon angelegten Masken aufzurufen.
Die Seitenränder des Ausweises der abzugsfähigen Aufwendungen gemäß §35a EStG können nun analog zur Abrechnung separat eingestellt werden. Hierfür wurde ein weiteres Register "Ausdruck" für den Berechnungslauf des ESt.-Ausweises eingerichtet. Dieses beinhaltet nun auch das bisherige Bemerkungsfeld.
Unter Extras > Optionen > Einstellungen > Export kann gewählt werden, ob Word und Excel beim Aufruf aus SIDOMO maximiert (Vollbildmodus) werden sollen.
Tipp:
Gerade bei den größeren Breitbildschirmen kann sinnvoller sein, Word oder Excel nicht im Vollbildmodus aufrufen zu lassen.
Wurde der Vollbildmodus deaktiviert, wird Word/Excel in der zuletzt verwendeten Fenstergröße aufgerufen.
Beim Erfassen und Berechnen des Wirtschaftsplans werden nun folgende Prüfpunkte, die zur Sicherstellung einer korrekten Berücksichtigung der Instandhaltungsrücklage notwendig sind, zusätzlich abgearbeitet:
a)Wurde im Objekt ein Abrechnungskreis für die Instandhaltungsrücklage definiert?
b)Wurde im Wirtschaftsplan der Abrechnungskreis für die Instandhaltungsrücklage angewählt?
c)Wurden dem Abrechnungskreis für die Instandhaltungsrücklage im Kontenplan auch Sachkonten für die geplante Gesamtzuführung zugeordnet?
d)Wurden dem gewählten Abrechnungskreis für die Instandhaltungsrücklage auch im Kontenplan Vorauszahlungskonten zugeordnet?
In der Vorgangsverwaltung kann nun auch die Berechtigung zum Löschen von Vorgängen auf eigene Vorgänge beschränkt werden.
Das Benutzerrecht bezieht sich auf den Koordinator des Vorgangs. Als Voreinstellung für neue Benutzer und nach Umsetzung auf die Programmversion 2012 wird das Benutzerrecht in Abhängigkeit zum bestehenden Recht "Vorgänge löschen" gesetzt.
In der Buchungserfassung werden nun als Vorschlag nur noch aktuelle Objekte (gemäß Verwaltungszeitraum) angezeigt. Auf Wunsch kann auf "frühere bzw. "alle" Objekte gewechselt werden. Die Ebene kann in relevanten Objekten weiterhin ausgewählt werden.
In den Journaleinträgen der Vorgangsverwaltung kann nun zusätzlich zum Von-Datum das Bis-Datum inkl. der Uhrzeiten für eine spätere Weiterverarbeitung hinterlegt werden. Die Dauer wird in der Bearbeitungsmaske angezeigt.
(nur Modul Vorgangsverwaltung)
Hinweis:
Zukünftig sollen Listen mit diesen Daten aus SIDOMO erstellt werden können. Um dies zu ermöglichen, wurde im ersten Schritt die Möglichkeit zur Zeiterfassung geschaffen.
Der SIDOMO-Reader (als eigenständiges Lese-Programm für die SIDOMO-eigenen QRP-Dokumente) beinhaltet ab sofort den vollen Funktionsumfang und ist daher von SIDOMO unabhängig.
Unter anderem kann nun innerhalb des Dokuments nach Begriffen gesucht werden. Diese Funktion war bisher nur beim Aufruf aus SIDOMO verfügbar.
Beim manuellen Hinzufügen eines Kontaktes (Register Kontakte) wird auch nur noch der explizit ausgewählte Ansprechpartner übernommen. Bisher wurden immer alle Ansprechpartner des gewählten Datensatzes (Nutzer, Lieferant usw.) übernommen.
Das bisher vorhandene Archiv wird in ein Stammdatenarchiv (bisher schon verfügbar) und ein Buchhaltungsarchiv geteilt. Das Buchhaltungsarchiv wird in erster Linie für die in den Buchungen referenzierten Dokumente (i.d.R. werden hier die eingescannten Rechnungen im Feld Referenz-ID verknüpft) verwendet.
SIDOMO unterstützt diverse Konstellationen für das Buchhaltungsarchiv...
•identisch mit Stammdatenarchiv
•separat und außerhalb des regulären Stammdatenarchivs
•unterhalb des Firmen-Archivpfades
•unterhalb des Objekt-Archivpfades
•wahlweise mit einem 4-stelligen Jahr als Unterordner
Beispiel Parameterdatei
Einstellungen per Parameterdatei (soweit vorhanden)
In der Parameterdatei wird das bisherige Archiv "ArchivPfad" in ein Stammdatenarchiv "ArchivStammPfad" und ein Buchhaltungsarchiv "ArchivBuchPfad" separiert. Dies erfolgt automatisch nach Umstellung auf die Programmversion 2012. Beide Einträge erhalten dasselbe Verzeichnis und können im Anschluss geändert werden.
Diese Einstellungen sind nur bei Verwendung einer Parameterdatei relevant. Ansonsten werden diese Einstellungen unter "Extras > Optionen > Verzeichnisse" vorgenommen".
Optionen - Verzeichnisse
Optionen: Register Verzeichnisse (soweit keine Parameterdatei verwendet wird)
In den Optionen können jeweils eigene Pfade für das Stammdatenarchiv "Archiv (Stamm)" und das Buchhaltungsarchiv "Archiv (Buchh.)" definiert werden. Nach der Umsetzung auf SIDOMO 2012 verweisen beide Einträge auf dasselbe Verzeichnis und können im Anschluss geändert werden.
Beispiel:
Beispiel für "Archiv (Stamm)":
C:\SIDOMO\Archiv\Stammdaten
Beispiel für "Archiv (Buchh.)":
C:\SIDOMO\Archiv\Buchhaltung
(beide Verzeichnisse können aber auch identisch sein)
Optionen - Verzeichnisse
Optionen: Register Archiv > Ordner
Die objektspezifischen Archivordner können ebenfalls für ein Objekt-Stammdatenarchiv "Objekt (Stamm)" und ein Objekt-Buchhaltungsarchiv "Objekt (Buchh.)" vorgegeben werden. Nach der Umsetzung auf SIDOMO 2012 verweisen beide Einträge auf dasselbe Verzeichnis und können im Anschluss geändert werden.
Die hier vordefinierten Archivordner gelten nur für neu angelegte Datensätze. Neuen Datensätzen werden die hier definierten Archivpfade automatisch eingetragen. Eine Änderung auf diesem Register wirkt sich nicht auf schon vorhandene Stammdatensätze aus!
Der Platzhalter <<Jahr>> steht zudem für folgende Archive zur Verfügung:
•Objekt-Ansprechpartner
•Objekt-Abrechnung
•Objekt-Buchhaltung
Beispiel:
Beispiel für unterschiedliche Archivpfade:
"Objekt (Stamm)": Objekt <<ObjektStrasse>>
"Objekt (Buchh.)": Objekt <<ObjektStrasse>>\Rechnungen\<<Jahr>>
Beispiel für identische Archivpfade:
"Objekt (Stamm)": Objekt <<ObjektStrasse>>
"Objekt (Buchh.)": Objekt <<ObjektStrasse>>\<<Jahr>>
(nur Modul Archiv oder Office Plus)
Firma - Reg. Archiv
Firma: Register Archiv
Bei Bedarf kann im Firmenstamm ein Stammdatenarchiv und ein Buchhaltungsarchiv angelegt werden. Das Buchhaltungsarchiv kann mit dem Platzhalter <<Jahr>> für das 4-stellige Jahr versehen werden.
Objekt - Reg. Archiv
Objekt: Register Archiv
Bei Bedarf kann im Objektstamm ein Stammdatenarchiv und ein Buchhaltungsarchiv angelegt werden. Das Buchhaltungsarchiv kann mit dem Platzhalter <<Jahr>> für das 4-stellige Jahr versehen werden.
Über die Menüfunktion SIDOMO > Archiv > Anpassen können absolute Pfadangaben in einem Schritt geändert werden.
Dies kann notwendig werden, wenn das gesamte Archiv auf ein anderes Laufwerk verschoben wird. Da einige Verweise absolut (siehe Aufzählung unten) und nicht relativ in SIDOMO gespeichert werden, war eine derartige Änderung (Archivumzug inkl. Dateiverweisen) bisher unmöglich.
Ab sofort können sämtliche betroffenen absoluten Verweise auf Dokumente und Bilder in einem Arbeitsgang abgeändert werden.
Welche Verweise sind absolute Verweise in SIDOMO?
•Referenz-ID (referenzierte Dokumente innerhalb der Buchhaltung)
•Vorgang (Dokumente der Journaleinträge)
•absolute Dokumentenverknüpfungen (außerhalb des Stammordners)
•absolute Bildverknüpfungen (außerhalb des Stammordners)
Tipp:
Die in den Stammdaten hinterlegten relativen Archivpfade (Firma, Objekt, Nutzer usw.) sowie die relativen Pfade in den Dokumenten und Bildern werden direkt durch Ändern des Hautarchivpfades unter Optionen > Verzeichnisse (alternativ per Parameterdatei) berücksichtigt.
Der über den Menüpunkt Übersichten > Archivüberprüfung bzw. SIDOMO > Archiv > Überprüfen durchführbare Prüflauf beinhaltet nun auch die Prüfung absoluter Verweise in Dokumenten (inkl., Referenz-ID) und Bildern.
Beim Erfassen des Wirtschaftsplans kann ab sofort auch ein Bemerkungsfeld für interne Hinweise verwendet werden. Wahlweise kann dieses beim Ausdruck des Gesamtwirtschaftsplans ausgegeben werden.
Beim Erfassen des Wirtschaftsplans kann ab sofort auch ein 4-stelliges Jahr für die Archivierung festgelegt werden. Somit können Wirtschaftspläne, ähnlich wie Abrechnungen oder Sonderumlagen für das entsprechende Abrechnungsjahr archiviert werden.
Dieses Feld ist ein Pflichtfeld.
Objekt - Reg. Archiv
Tipp:
Im Objektstamm kann ein separater Archiv-Ordner unterhalb des Objekt-Archivs für...
•Abrechnungen,
•Wirtschaftspläne,
•ESt.-Ausweise nach §35a und
•Sonderumlagen
angelegt werden.
Dieser kann mit zusätzlichen Jahres-Unterordnern durch Verwendung des Platzhalters <<Jahr>> erweitert werden, um abrechnungsrelevante Dokumente automatisch im jeweiligen Jahresarchiv ablegen zu können.
Im Kontoauszug und in der OP-Verwaltung wird nun die zusätzliche Spalte Dokumente eingeblendet.
In dieser Spalte werden mit der Buchung referenzierte Dokumente anzeigt. Mit einem Doppelklick kann dieses Dokument angezeigt oder ausgedruckt werden.
Tipp:
Über die Kontextfunktion Referenz-Dateien > Drucken können gleich mehrere referenzierte Dokumente in einem Lauf ausgedruckt werden, indem einfach mehre Buchungen bzw. OP markiert werden.
Nutzergruppen können nun einfacher in einem Schreiben (per Word-Seriendruck) angesprochen werden. Bisher war diese Funktionalität auf Mahnschreiben begrenzt. In der aktuellen Fassung kann das Verdichten auf ein Anschreiben auch für folgende Programmteile verwendet werden:
•Rundschreiben (Export aus Nutzerstamm)
•Abrechnung (Export aus der Abrechnung)
Nutzergruppe - Verwaltung
Einstellungen in der Nutzergruppe:
Im Bearbeitungsformular der Nutzergruppe können folgende Optionen zusätzlich gewählt und das Zusammenfassen der Anschreiben gesteuert werden:
•Rundbriefe der zugeordneten Nutzer je Objekt zusammenfassen
•Abrechnungen der zugeordneten Nutzer je Objekt zusammenfassen
Rundbrief
Rundschreiben (Export aus Nutzerstamm)
Möchten Sie nun ein Rundschreiben an Ihre Mieter/Eigentümer erstellen, so generiert SIDOMO automatisch Einzelschreiben für Nutzer ohne Nutzergruppe und ein zusammengefasstes Anschreiben für Nutzer einer Nutzergruppe. Bevor der eigentliche Export nach Word startet, kann anwenderseitig per Dialogabfrage entschieden werden, ob ein zusammengefasster Nutzergruppenbrief oder Einzelbriefe für jeden Nutzer erzeugt werden sollen.
Um in den Rundschreiben die geänderten Zahlungsbedingungen (Staffeln) der einzelnen Nutzer in einer Übersicht ausgeben zu können, stellt SIDOMO zusätzliche tabellarische Seriendruckfelder mit der Bezeichnung Staffeln... bereit.
Abrechnungsbrief
Abrechnung (Export aus Abrechnung)
Beim Export der Abrechnung kann nun ebenfalls anstelle von Einzelbriefen ein zusammengefasster Abrechnungsbrief für Nutzer einer Nutzergruppe erzeugt werden.
Um im Abrechnungsbrief die Abrechnungsergebnisse der einzelnen Nutzer ausgeben zu können, werden zusätzliche tabellarische Seriendruckfelder mit der Bezeichnung NutzerguppeErgebnis... bereitgestellt.
Hinweis:
Sämtliche Beträge der bisherigen Staffelvariablen werden für die Nutzergruppe kumuliert und können damit weiterhin eingesetzt werden.
Die Funktion zum Zusammenfassen der Nutzer einer Nutzergruppe in einen Word-Brief für Mahnungen, Abrechnungen und Rundschreiben wird nur für Nutzergruppen innerhalb eines Objekts unterstützt.
Um die Aktualität der Nutzerdaten innerhalb einer Nutzergruppe zu gewährleisten, können diese nun einfach synchronisiert werden. Dies umfasst...
•Kontaktdaten der Ansprechpartner
•Bankdaten der Nutzer
Nutzer
Infoschaltflächen im Nutzer-Bearbeitungsformular
Innerhalb der Bearbeitungsmaske des Nutzerstamms werden für jeden Nutzer einer Nutzergruppe zusätzliche Schaltflächen (siehe Abb.) eingeblendet.
Nutzergruppe synchronisieren
Synchronisieren der Kontakt- und Bankdaten
Über die Schaltfläche Synchronisieren kann der eigentliche Abgleich der Nutzerdaten gestartet werden. Im Anschluss wird ein Formular (siehe Abb.) mit den abweichenden Nutzerdaten angezeigt. In diesem kann entschieden werden, ob der Abgleich endgültig vollzogen werden soll.
Das Synchronisieren wird nur aus dem aufgerufenen Standardnutzer freigegeben. Bei Bedarf kann einfach aus dem Nutzerbearbeitungsformular der Standardnutzer aufgerufen werden.
Die Bearbeitungsmaske der Indexklausel wurde erweitert und diesbezüglich in mehrere Register gegliedert.
Unter anderem stellt das Register Klausel nun die Indexwerte des Ausgangspunktes, den aktuellen Indexwert sowie den Schwellenwert dar. Zudem wird angezeigt, ob der Schwellenwert erreicht wurde.
(nur Modul Indexmietverwaltung)
Tipp:
Das Feld erreicht zu zeigt an, wie viel Prozent der vereinbarten Änderung in Bezug zum aktuellen Indexwert schon erreicht wurden.
Wurde der Schwellenwert erreicht bzw. überschritten, so wird dieses Feld rot eingefärbt. 100% entsprechen also dem Erreichen des Schwellenwertes (d.h. aktueller Indexwert = Schwellenwert).
Um die Mietanpassung auf Basis einer bestehenden Wertsicherungsklausel einfacher dem Mieter mitteilen zu können, wurde die Korrespondenzfunktionalität erweitert. Die Erweiterungen auf einen Blick...
Ausgangsindex als ausgeschriebener Monat +d Jahr (bspw. Juli 2009)
<<IndexAltWert>>
Ausgangsindex als Indexwert
<<IndexNeuTermin>>
aktueller Index als ausgeschriebener Monat + Jahr (bspw. Mai 2012)
<<IndexNeuWert>>
aktueller Index als Indexwert
<<IndexDifferenzPunkte>>
Differenz von Ausgangsindexwert zum aktuellen Indexwert in Prozentpunkten
<<IndexDifferenzProzent>>
Differenz von Ausgangsindexwert zum aktuellen Indexwert in Prozent
<<KlauselBezeichnung>>
Wertsicherungsklausel oder Mietanpassungsklausel
(Indexklausel: Feld Indexklausel)
<<UeberpruefungAb>>
Überprüfungsdatum
(Indexklausel: Feld Überprüfung ab)
<<VeraenderungTyp>>
in Prozent größer als, in Punkten größer oder gleich als usw.
(Indexklausel: komplettes Feld Veränderung)
<<VeraenderungHauptTyp>>
Prozent, Punkte, Periode
(Indexklausel: Teil aus Feld Veränderung)
<<VeraenderungUnterTyp>>
bspw. mindestens oder mehr als
(Indexklausel: Teil aus Feld Veränderung)
<<VeraenderungFaktor>>
vereinbarter Änderungswert (bspw. 5 %)
(Indexklausel: Feld Veränderung > Prozent)
<<UebernahmeTyp>>
anteilig in Höhe der Indexänderung oder fix um einen Prozentsatz der bisherigen Staffel
(Indexklausel: Feld Übernahme)
<<UebernahmeFaktor>>
Prozentsatz der zu übernehmenden Indexänderung => 100% volle Übernahme der Indexänderung
(Indexklausel: Feld Übernahme > Prozent)
<<KorrekturTyp>>
keine rückwirkende Korrektur der autom. Sollstellung oder automatische rückwirkende Korrektur der Automatischen Sollstellung oder manuelle rückwirkende Korrektur der Automatischen Sollstellung
(Indexklausel: Feld Korrektur)
<<SchwelleWert>>
rechnerischer Schwellenwert
(Indexklausel: Feld Schwellenwert)
<<SchwelleVeraendert>>
Prozentwert im Verhältnis zur Indexänderung
(Indexklausel: Feld überschritten um bzw. erreicht zu)
<<SchwelleUeberschritten>>
gibt ein X aus, wenn der Schwellenwert erreicht bzw. überschritten wurde (ansonsten wird ein > ausgegeben)
<<AnpassungDatum>>
gibt das in der Indexklauselliste als Stichtag gewähltes Datum an, wurde keines gewählt wird das Systemdatum angegeben
(Indexklauselliste: Feld Stichtag)
<<StaffelDatum>>
gibt das beim Durchführen der Indexmietanpassung gewählte Staffeldatum aus (i.d.R. der nächste Monatserste)
tabellarische Variablen für den Word-Export (nicht in Textvorlagen vorhanden)
StaffelnKopt1
1. Kopfzeile
StaffelnKopf2
2. Kopfzeile
StaffelnZeilen
Zeilen mit den neuen und alten Staffeln je Konto als Nettobeträge
StaffelnZwiSum
-kein Inhalt-
StaffelnSumme
Zeilen mit den alten und neuen kumulierten Staffelbeträgen über sämtliche Konten als Netto-, USt.- und Bruttobeträge
Textvorlage - Index
Textvorlagen:
Unter Grunddaten > Textvorlagen > Indexklausel stellt SIDOMO ähnlich wie auch schon für das Mahnwesen, die Abrechnung und den Wirtschaftsplan Textvorlagen inkl. der entsprechenden Textbausteine zur Verfügung.
Insgesamt werden folgende 6 Fälle abgebildet:
•Prozent
•Prozentpunkte
•Periode
Da die Indexmietanpassung jeweils im Verhältnis der Indexänderung oder um einen festen Prozentsatz von der bisherigen Staffel vollzogen werden kann, ergeben sich hierdurch bis zu 6 verschiedene Konstellationen.
Nutzer
Anpassung inkl. Serienbrief
Bei der Anpassung der Indexmiete startet > soweit gewünscht > automatisch der Word-Seriendruck.
Auch im Probelauf kann wahlweise ein Word-Serienbrief zu Testzwecken erzeugt werden.
Indexbrief
Serienbrief:
Sämtliche relevanten Daten können in den Serienbrief übernommen werden. Wir stellen die eigens hierfür geschaffenen Seriendruckvorlage Nutzerbrief bei Indexmietanpassung.doc zur Verfügung (wird automatisch bei Installation der Programmversion 2012 im Ordner Musterbriefe bereitgestellt).
Im Zahlungsträgerimport kann beim Buchen gegen Offene Posten der OP-Text und der von der Bank übertragene Verwendungszweck in die SIDOMO-Buchhaltung übernommen werden.
Folgende Einstellungen können unter Extras > Optionen > Einstellungen > Buchhaltung gewählt werden:
•OP-Text
•Verwendungszweck
•OP-Text und Verwendungszweck
•Verwendungszweck und OP-Text
(nur Modul Zahlungsträgerimport)
Tipp:
Wird eine Kombination aus OP-Text und Verwendungszweck gewählt, so sollte im Regelfall die Variante OP-Text und Verwendungszweck favorisiert werden, da hierdurch zuerst der OP-Text (alternativ der gewählte Haben-Text) für eine homogene Darstellung im Kontoauszug und dahinter der originale Verwendungszweck für eine spätere inhaltliche Beurteilung übernommen werden.
Insbesondere bei debitorischen Zahlungseingängen ist gemäß §366 Abs. 1 BGB eine vom Mieter gewünschte Zuordnung (soweit vorhanden) vorzunehmen, was im Falle einer späteren juristischen Auseinandersetzung relevant sein kann.
Diese Programmanpassung ist nur für Kunden mit dem Modul "kreditorische Buchhaltung" i.V.m. der "FiBu-Schnittstelle" relevant, die beim FiBu-Export die Einstellung "VSt.-Abzug je Buchung" oder "VSt.-Abzug je Objekt" wählen sowie die Häkchen bei "Rechnungen" und "Objekt-Bankbuchungen" setzen.
Ab sofort [Programmversion 2012] werden nicht kreditorische Buchungen bei der Aufsplittung der Vorsteuer (gemischt gewerbliche Objekte) in abziehbare und nicht abziehbare Vorsteuer analog zu den kreditorischen Buchungen gehandhabt. Bisher wurden ausschließlich kreditorische Buchungen bezüglich der aufzuteilenden Vorsteuer berücksichtigt. Konten mit teilweise abzugsfähiger Vorsteuer und nicht abzugsfähiger Vorsteuer wurden grundsätzlich mit Steuerkennzeichen > also mit vollständig abzugsfähiger Vorsteuer übergeben.
Zusammenfassung der Bedingungen:
•Module "kreditorische Buchhaltung" und "FiBu-Schnittstelle"
•gemischt gewerbliche Objekte mit prozentualem oder flächenbezogenem VSt.-Abzug
•Konten: Objekt-Kostenkonten mit teilweisem oder keinem VSt.-Abzug
•FiBu-Export: Buchungstypen "Rechnungen" und "Objekt-Bankbuchungen"
•FiBu-Export: Einstellung "VSt.-Abzug je Buchung" oder "VSt.-Abzug je Objekt"
Sämtlichen Programmteile, denen bisher schon ein individueller Archivordner zugeordnet werden konnte, beinhalten nun direkt im Bearbeitungsformular das zusätzliches Register Archiv, welches sämtliche ablegten Dokumente im Archivordner auflistet, ohne dass zuerst der Archivordner selbst aufgerufen werden muss.
Zudem kann schnell auf die übergeordneten Archivordner zugegriffen werden (bspw. könnte aus dem Nutzerstamm direkt in den Objektordner gewechselt werden).
Folgende Programmteile beinhalten das neue Register Archiv:
Die schon aus der Vorgangsverwaltung bekannte Gliederung der einzelnen Registerblätter in Baumstruktur innerhalb des Navigationsbereichs (Navigationspanel) der Bearbeitungsmaske wurde nun auch für weitere Stammdaten übernommen.
Folgende Navigationspanels wurden in einer Baumstruktur gegliedert:
•Objekt
•Einheit
•Nutzer
•Lieferant
•Dienstleister
•Vorgang (schon ab Version 2011 verfügbar)
Tipp:
Die Änderungen sind in folgende 9 Typen (Programmbereiche) untergliedert...
•1. Allgemein
•2. Grunddaten
•3. Stammdaten
•4. Übersichten
•5. Buchhaltung
•6. Auswertung
•7. Abrechnung
•8. Extras
•9. Sonstiges
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