Diese Funktion stellt ein umfangreiches Werkzeug zum Ausbuchen von Forderungen und Verbindlichkeiten dar und ist Bestandteil des Moduls OP-Management. Beschränkungen wie beim Ausziffern sind hier nicht gegeben.
Wird beim Ausziffern von Offenen Posten lediglich die OP-Nummer zusammengeführt, so werden hier die Offenen Posten gegen ein Bankkonto -vorzugsweise ein Verrechnungsbankkonto- ausgebucht. Dadurch entfallen die Beschränkung zwischen den Nutzer-Unterkonten (1-9) und Nutzer-Einzelkonten (10-19). Weiterhin ist es unerheblich wie viele WJ und Konten in den Offenen Posten enthalten sind oder ob es sich um positive und negative Offene Posten handelt.
Folgend haben wir eine FAQ-Liste -also die häufigsten Fragen- für Sie erstellt. Wählen Sie einen der folgenden Punkte...
Das Ausbuchen erfolgt über ein Bankkonto (vorzugsweise über ein Verrechnungsbankkonto). Daher werden die Buchungen im Nutzer-Kontoauszug auf der Haben-Seite abgebildet.
|
Grundsätzlich können über eine Art Kontierungsmaske beliebige Buchungen im Nutzer- oder Objekt-Kontenbereich angesprochen werden. Zusätzlich stehen folgende Buchungsvorschläge zur Verfügung...
1.Verrechnung zwischen bestehenden Offenen Posten eines Nutzers (bspw. Abrechnungsguthaben wird auf eine Mietforderung ausgebucht)
2.Zusammenfassung diverser Offenen Posten in einem saldierten Offenen Posten bei dem die Ursprungskonten erhalten bleiben (diverse unbezahlte Ford. in einer Gesamtforderung)
3.Zusammenfassung und Umbuchung auf ein Nutzerkonto (diverse unbezahlte Ford. in einer Gesamtforderung)
4.Zusammenfassung und Umbuchung auf ein Objekt-Sachkonto (bspw. Ausbuchen einer uneinbringlichen Forderung).
Lesen Sie dazu auch die Ausführungen zu den Buchungsvorschlägen.
|
Grundsätzlich können Offene Posten beliebiger Konten innerhalb eines Nutzers bzw. einer Nutzergruppe ausgebucht werden. Dies umfasst selbstverständlich auch Nutzer-Unterkonten (1-9) und Nutzer-Einzelkonten (10-19). Es können selbst Forderungen gegen Objekt-Sachkonten ausgebucht werden.
Ebenfalls spielt es keine Rolle ob und wie viele verschiedene Wirtschaftsjahre in den Forderungen enthalten sind.
Weiterhin können positive und negative Offene Posten in einem Buchungslauf ausgebucht werden.
|
SIDOMO bietet Ihnen 4 verschiedene Varianten (siehe Buchungsvarianten) zum Ausbuchen vor. Es werden die entsprechenden Buchungen als Buchungsvorschläge angeboten. Diese können bei Bedarf in der Kontierungsmaske angepasst werden.
Lesen Sie dazu auch die Ausführungen unter Buchungsvorschläge.
|
Ja. Grundsätzlich sind sie komplett frei in der Wahl der Konten. Es können Nutzer- und Objektkonten beliebig kombiniert werden.
Für das Hinzufügen von Buchungen steht Ihnen eine Kontierungsmaske zur Verfügung, die grundsätzlich eine ähnliche Funktionsweise wie die des Zahlungsträgerimports oder der Zahlungsträger umfasst.
Lesen Sie dazu auch die Ausführungen unter Kontierungsmaske.
|
Es sind keine Vorarbeiten erforderlich.
Jedoch empfehlen sich für eine beschleunigte Vorgehensweise einige Voreinstellungen. Hier kann SIDOMO bspw. das bevorzugte Bankkonto/Verrechnungsbankkonto vorschlagen oder bestimmte Nutzer-Unterkonten vorrangig ausgleichen. Weiterhin kann es von Interesse sein, vorrangig die Kaltmiete bzw. die Nebenkostenpositionen auszubuchen bevor andere Positionen ausgeglichen werden.
Lesen Sie dazu auch die Ausführungen unter Sinnvolle Vorarbeiten.
|
Ja. Ausbuchungen können über die Offenen Posten einer gesamten Nutzergruppe vorgenommen werden. Die Nutzergruppe muss lediglich für Mahnungen zusammenfassen (siehe Nutzergruppenstamm) aktiviert worden sein.
Da die Funktion Mahnungen zusammenfassen nur für Nutzergruppen innerhalb eines Objekts aktiviert werden kann, bedeutet dies ebenfalls, dass das gemeinsame Ausbuchen nur für Nutzer eines Objekts möglich ist.
|
Ja. Das Ausbuchen kann für debitorische (bezogen auf den Nutzer) und kreditorische (bezogen auf den Lieferanten) Offene Posten verwendet werden.
|
Ja. Das Ausbuchen kann problemlos mit einer FiBu-Schnittstelle verwendet werden.
Beim Ausbuchen werden anders wie beim Ausziffern Buchungen erzeugt, die in eine Finanzbuchhaltung übertragen werden können. Selbst unterschiedliche USt.-Sätze werden berücksichtigt und ggf. je USt.-Satz gebucht. Selbst uneinbringliche Forderungen können über diese Funktion gegen ein Sachkonto als Forderungsverlust (=Aufwand) ausgebucht werden.
Hinweis:
|
Um die erstellten Buchungen an die FiBu übergeben zu können, muss die FiBu-Sperre deaktiviert werden!
Häufig werden demzufolge 2 Verrechnungsbankkonten benötigt werden. Eines für Um- und Ausbuchungen die in die FiBu übertragen werden müssen (FiBu-Sperre deaktiviert), und eines für die Jahresumbuchungen im Rahmen der Nebenkostenabrechnung welche nicht in die FiBu übertragen werden sollen (FiBu-Sperre aktiviert).
|
|
Ja. Es ist relativ einfach möglich diese später nachzuvollziehen bzw. sich diese noch einmal anzusehen.
Wahlweise können die getätigten Buchungen nach dem Ausbuchen im Kontoauszug angezeigt werden. Weiterhin steht für ein nachträgliches Überprüfen ein separater Protokollmodus Protokoll Ausbuchungen zur Verfügung, der ähnlich wie das normale Buchungsprotokoll aufgerufen und ausgedruckt werden kann.
|
Ja. Die ggf. neu entstandenen Offenen Posten bleiben rekonstruierbar.
Beim Ausbuchen wird allen Buchungen (pro vorgenommener Ausbuchung) eine eigene Splitt-Nummer mitgegeben. Über diese Splittnummer können sämtliche Buchungen einer Ausbuchung ermittelt werden. Zudem können OP und deren Ursprungsbuchungen auch nach erfolgter Ausbuchung im Kontoauszug angezeigt werden.
|
Ja. Ausbuchungen können vergleichsweise einfach rückgängig gemacht werden, indem die erzeugten Buchungen storniert werden. Dadurch erscheinen die ursprünglichen OP wieder regulär in der Offenen-Posten-Liste.
Beim Ausbuchen wird allen Buchungen pro vorgenommener Ausbuchung eine eigene Splitt-Nummer mitgegeben. Über diese Splittnummer können sämtliche Buchungen einer Ausbuchung storniert werden. Zusätzlich steht im Kontoauszug ein Modus Protokoll der Ausbuchungen zur Verfügung. Über diesen können sämtliche jemals getätigten Ausbuchungen ermittelt werden.
|