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Soweit das Modul Schnittstelle in die Finanzbuchhaltung (FiBu) freigeschalten wurde, erscheint in den relevanten Stammdaten ein weiteres Register FiBu., welches die Verweise auf die Fremdbuchhaltung beinhaltet. Die folgende Liste stellt die einzutragenden Verweise für die Finanzbuchhaltung dar. Diese können je nach gewähltem Zielformat leicht abweichen.
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Wählen Sie einen der folgenden Punkte...
Unter Extras > Optionen > Register Formate können die Anzahl der Dezimalstellen der FiBu-Konten sowie die Länge der Kostenträger festgelegt werden. Typischerweise ist dies bei den standardisierten Schnittstellen nicht erforderlich.
Konto: Sie können hier die Anzahl der Nachkommastellen der FiBu‑Konten (bspw. 4010,01 = 2 Nachkommastellen oder 4010 = 0 Nachkommastellen) einstellen. In der Regel ist eine Anpassung nicht erforderlich. Kostenstelle Ebenso kann die Stellenanzahl der Kostenstellennummer bestimmt werden. In aller Regel ist dies jedoch nicht erforderlich und die Standardeinstellung kann unverändert bleiben. Die Kostenstellen selbst können u.a. unter Objekt > Register Module > FiBu bzw. Einheit > Register Modul > FiBu definiert werden.
Falls Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie sich, bevor Sie sämtliche Kontierungen in allen Bereichen eintragen, bei dem Hersteller der Finanzbuchhaltung nach den passenden Einstellungen erkundigen. |
Unter Grunddaten > Buchhaltung > MwSt.-Satz müssen die entsprechenden Steuerschlüssel bzw. Steuerkonten für die verwendete FiBu-Schnittstelle erfasst werden.
Allgemeine Grundregeln für die Standard-FiBu-Schnittstellen: •Objekt-Sachkonten: Buchungen mit Umsatzsteuer werden mit einem Umsatzsteuerschlüssel (folgend nur Steuerschlüssel genannt) versehen. Dieser Steuerschlüssel wird von der Finanzbuchhaltung (folgend FiBu genannt) entsprechend interpretiert. •Bei SIDOMO-Kostenkonten wird immer das Steuerkennzeichen für Vorsteuer übergeben, bei Erlöskonten entsprechend das Steuerkennzeichen für Umsatzsteuer. Die Definition der Konten als Kosten oder Erlöskonto werden im Kontenplan vorgenommen. •Grundsätzlich werden nur Bruttobeträge übergeben. Über den Steuerschlüssel wird in der FiBu aus dem Bruttobetrag und dem mitgelieferten Steuerschlüssel Netto- und Steuerbetrag berechnet. Vorsteuer - Steuerkennzeichen Tragen Sie hier für jeden verwendeten MwSt.-Satz den Steuerschlüssel für die Übergabe von Vorsteuer ein. Vorsteuer - Konto Tragen Sie hier für jeden verwendeten USt.-Satz das Konto für die Übergabe von Vorsteuer ein. Umsatzsteuer - Steuerkennzeichen Tragen Sie hier für jeden verwendeten MwSt.-Satz den Steuerschlüssel für die Übergabe von Umsatzsteuer ein. Umsatzsteuer - Konto Tragen Sie hier für jeden verwendeten USt.-Satz das Konto für die Übergabe von Umsatzsteuer ein. Konto für aufzuteilende Vorsteuer Geben Sie hier das Konto für aufzuteilende Vorsteuer an. Dieses Konto wird nur als Zwischenkonto verwendet und daher direkt wieder aufgelöst. Saldiert wird dieses Konto null ergeben. Konto für abziehbare Vorsteuer Geben Sie hier das Konto für abziehbare Vorsteuer an, dies entspricht in aller Regel dem Vorsteuer - Konto.
Auf diesem Konto werden in der Regel die abziehbaren Vorsteuerbeträge (UStVA/UStE) aus teilweise abzugsfähigen Buchungen (gemäß Definition im Kontenplan) gebucht. Diese resultieren üblicherweise aus einer prozentualen Aufteilung der Ursprungsrechnungen in aus umsatzsteuerrechtlicher Sichtweise gemischt genutzten Objekten. Konto für nicht abziehbare Vorsteuer Geben Sie hier das Konto für nicht abziehbare Vorsteuer an.
Auf diesem Konto werden in der Regel die nicht abziehbaren Vorsteuerbeträge (UStVA/UStE) aus teilweise abzugsfähigen Buchungen (gemäß Definition im Kontenplan) gebucht. Diese resultieren üblicherweise aus einer prozentualen Aufteilung der Ursprungsrechnungen in aus umsatzsteuerrechtlicher Sichtweise gemischt genutzten Objekten.
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Im Rahmen des eigentlichen FiBu-Übertrags unter Kontoauszug > FiBu-Export > Register Einstellungen wird die für die DATEV benötigte Beraternummer eingetragen. Diese wird von der DATEV vergeben und ist in der Regel 6-stellig.
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Unter Stammdaten > Firma > Register FiBu werden Mandantennummer, Exportpfad sowie der Dateinamen der Schnittstellendatei festgelegt.
Mandant Unter Stammdaten > Firma > Register FiBu wird die im Finanzbuchhaltungsprogramm verwendete Mandanten- bzw. Unternehmensnummer hinterlegt. Dabei muss jeder zu übertragenden SIDOMO-Firma eine entsprechende Mandanten- oder Unternehmensnummer in der FiBu zugewiesen werden. Sollen bspw. bestimmte Objekte eines Auftraggebers über die FiBu-Schnittstelle angebunden werden, so sind diese Objekte in eine separate Firma einzugliedern. Exportdatei Jeder Firma sollte ein separates Ordner bspw. im FiBu-Exportverzeichnis zugewiesen werden. Im Regelfall befindet sich der Exportordner unterhalb des FiBu-Archivs (siehe Extras > Optionen > Verzeichnisse), was jedoch nicht zwangsläufig der Fall sein muss.
Weiterhin wird der Dateinamen entsprechend der Ziel-FiBu definiert.
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Unter Objekt > Register Ämter können u.a. die optionalen Angaben für objektspezifische Kostenträger und Kostenstelle hinterlegt werden.
VSt.-Abzug: Wählen Sie hier die gewünschte Option. Der VSt.-Abzug ist insbesondere bei allen gemischt-optierten Objekten interessant, da SIDOMO über die Umsatzliste, die Steuerliste sowie im Rahmen der FiBu-Schnittstelle eine korrekte Ermittlung der abziehbaren Vorsteuer ermöglicht.
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Unter Objekt > Register FiBu können u.a. die optionalen Angaben für objektspezifische Kostenträger und Kostenstelle hinterlegt werden.
FiBu-Sperre Mit Setzen der FiBu-Sperre werden sämtliche Buchungen dieses Objekts für den FiBu-Export gesperrt. Bei aktiviertem Modul Schnittstelle in die Finanzbuchhaltung und aktivierter FiBu-Sperre werden Umbuchungen wieder zugelassen. Kostenstelle/Kostenträger Wahlweise kann hier Hier können Sie wahlweise die Nummern der Kostenstelle und des Kostenträgers dieses Objekts hinterlegen.
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Der Nutzer ist der Träger der Debitorennummer. Diese wird unter Stammdaten > Nutzer > Reg. FiBu hinterlegt.
Sperre Wenn Sie ein einzelnen Nutzer und dessen Buchungen nicht in die FiBu übertragen wollen, aktivieren Sie die Sperre. Debitor / Debitorennummer Somit kann jedem Nutzer eine eigene Debitorennummer zugeordnet werden. Da in den meisten FiBu-Exportformaten die Einzelumsätze inkl. der Offenen-Posten-Nummer übertragen werden, können in der FiBu analog zu SIDOMO detaillierte OPOS-Listen abgerufen werden.
Werden keine nutzerspezifischen Debitorennummern benötigt, dann können sogenannte Sammeldebitoren bspw. je Mandant, je Objekt oder je Einheit angelegt werden. In diesen Fällen muss lediglich die gewünschte Debitorennummer bei den betreffenden Nutzern eingetragen werden. Hierbei kann den gewählten Nutzern über die Stapelfunktion Ändern eine Sammeldebitorennummer vergeben werden. Ebenso können Nutzer, die mehreren Einheiten zugeordnet sind, ebenfalls eine gemeinsame Debitorennummer erhalten. Zusatzkonto Das Zusatzkonto wird in allen Übergabesätzen der Fibu-Schnittstelle (SIDOMO > FiBu-Schnittstelle) mitgegeben. Das Feld Zusatzkonto wird in der Regel nicht gefüllt. |
Unter Stammdaten > Kontenplan > Register FiBu werden die in der FiBu zu verwendeten Konten hinterlegt. Es steht jeweils ein Konto für umsatzsteuerpflichtige und eines für umsatzsteuerfreie Buchungen zur Verfügung.
Buchungen mit USt. werden automatisch auf das FiBu-Konto mit USt., Buchungen ohne USt. entsprechend auf das FiBu-Konto ohne USt. gebucht. Zusätzlich werden Buchungen auf Objekt-Sachkonten mit dem jeweiligen Steuerkennzeichen übergeben. Prinzipiell könnte bei Objekt-Sachkonten demnach ein und das selbe FiBu-Konto hinterlegt werden.
Sperre Wenn Sie ein einzelnes Sachkonto und dessen Buchungen nicht in die FiBu übertragen wollen, aktivieren Sie die Sperre. Konto ohne Umsatzsteuer / Konto mit Umsatzsteuer Wenn mit USt. gebucht wurde, wird bei der Übertragung der Umsatzdaten das Konto mit St. verwendet, ansonsten das Konto ohne St. Zusätzlich werden die Buchungen mit dem jeweiligen Steuerkennzeichen (Buchungsschlüssel) übertragen. Prinzipiell kann für beide das gleiche FiBu-Konto hinterlegt werden.
Bei den meisten Konten werden entweder umsatzsteuerpflichtige oder umsatzsteuerfreie Umsätze gebucht. Daher ist es im Regelfall ausreichend, entweder das Konto mit St. oder das Konto ohne St. zu hinterlegen. Kostenstelle Die Kostenstelle wird in allen Übergabesätzen der Fibu-Schnittstelle (SIDOMO > FiBu-Schnittstelle) mitgegeben. Wenn keine Kostenstelle verwendet wird, muss dieses Feld nicht ausgefüllt werden. |
Unter Stammdaten > Bankkonten > Register FiBu werden die im Finanzbuchhaltungsprogramm verwendeten Konten für Kassen- und Girokonten hinterlegt. Auch in SIDOMO angelegte Verrechnungsbankkonten erhalten hier ein entsprechendes FiBu-Konto.
Falls Sie eine Schnittstelle zu einer Finanzbuchhaltung (Modul Schnittstelle FiBu) nutzen, so können Sie hier die FiBu-Konten-Zuordnung treffen. Falls Sie Dezimalstellen in der FiBu-Kontierung eintragen müssen, so können Sie im Menü Extras > Optionen > Fortsetzung > Formate die Anzahl der zur Verfügung stehenden Dezimalen wählen.
Sperre Wenn Sie diese Sperre setzen, werden alle Buchungen, die über dieses Bankkonto erfasst werden, vom FiBu-Export ausgeschlossen.
Bank Geben Sie hier das entsprechende Konto aus dem Finanzbuchhaltungsprogramm an. Sammelkonto Sammelkonto für die Lastschrifteinbuchung. Falls Sie dieses Konto füllen, dann wird für diese Firma der Buchungssatz des Lastschrifteinzuges Bank an Debitor geändert in Sammelkonto an Debitor (siehe Auswertungen > Kontoauszug > FiBu-Export). Kostenstelle Wenn Sie hier eine Kostenstelle eintragen, wird bei jeder exportierten Buchung dieses Bankkontos diese Kostenstelle in den Exportsatz übernommen, unabhängig davon, ob bei den einzelnen angesprochenen Objekten eventuell eine andere Kostenstelle hinterlegt ist. Die Kostenstelle des Bankkontos hat Vorrang vor der Kostenstelle des Objekts.
Die Kostenstelle wird nur im FiBu-Format SAGE verwendet! |
Der Lieferant ist der Träger der Kreditorennummer, die unter Stammdaten > Lieferant > Reg. FiBu zu hinterlegen ist.
Sperre Wenn Sie ein einzelne Lieferanten und dessen Buchungen nicht in die FiBu übertragen wollen, aktivieren Sie die Sperre. Kreditor Geben Sie in diesem Feld das dazugehörige Kreditorenkonto ein. Da in den meisten FiBu-Exportformaten Einzelumsätze inkl. der SIDOMO-OP-Nummer übertragen werden, können im FiBu-Programm analog zu SIDOMO detaillierte OPOS-Listen abgerufen werden.
Alternativ können Lieferanten sog. Sammelkreditoren hinterlegt werden, soweit eine Differenzierung in der FiBu nicht oder nur begrenzt erforderlich ist. Dazu kann die Funktion Ändern verwendet werden.
Kreditorenkonten müssen ausschließlich in Verbindung mit dem Zusatzmodul Kreditorische Buchhaltung hinterlegt erden. Zusatzkonto Das Zusatzkonto wird in allen Übergabesätzen der Fibu-Schnittstelle (SIDOMO > FiBu-Schnittstelle) mitgegeben. Das Feld Zusatzkonto wird in der Regel nicht gefüllt. |
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