Im Register Modus kann zunächst die Konten-Auswahl vorgenommen werden. Die Einstellung nur bebuchte umlagefähige Konten ausgeben entspricht dem empfohlenen Standard. Die Option nur bebuchte betreffende Konten ausgeben bedeutet, dass nur solche Konten ausgegeben werden, an denen der einzelne Nutzer wertmäßig beteiligt ist. Ist also ein Nutzer nicht an den Kosten der TG-Anlage beteiligt, würden diese ausgeblendet werden.
Unter Kontonummern kann die Ausgabe von Sachkontonummern gewählt werden.
Bei Kosten-Basis ist die Einstellung Kosten auf Ist-Basis der Standard. Dabei werden nur bezahlte Rechnungen der Buchhaltung berücksichtigt. Die Selektion Kosten auf Haben/Ist-Basis kommt beim Einsatz des Zusatzmoduls Kreditorische Buchhaltung zum Tragen. Dabei werden sämtliche als Rechnungseingang erfassten Rechnungen herangezogen, auch wenn die eigentliche Zahlung noch nicht getätigt wurde.
Ausschlüsse werden im Umlageplan als Abweichung zur Regelverteilung gemäß Objekt-Kontenplan definiert. Unter Ausschluss kann entschieden werden, ob ein auf null reduzierter Anteil an der Einzelverteilung einer Kostenart in einer Zeile mit dem Einzelbetrag Null oder die Be- und Entlastung in zwei Zeilen ausgegeben werden soll.
Unter Rundungsdifferenz kann gewählt werden, ob Rundungsdifferenzen bei der Verteilung auf die Nutzer vermieden werden sollen, indem durch einen komplexen Algorithmus bestimmten Nutzern Cent-Beträge zugeschlagen werden. Im Regelfall empfehlen wir jedoch den Standard Rundungsdifferenzen zulassen. Welche Beträge während des Berechnungsprozesses gerundet werden, kann nach erfolgtem Berechnungslauf über die Schaltfläche Differenzen eingesehen werden.
Bei Vorschuss-/Vorauszahlung-Basis kann gewählt werden, ob die Vorschüsse/Vorauszahlungen der abzurechnenden Nutzer auf Ist-Basis, also hinsichtlich der tatsächlich vom Nutzer geleisteten Vorschüssen/Vorauszahlungen, oder auf Soll-Basis, also auf Grundlage der vereinbarten Vorschüsse/Vorauszahlungen, abgerechnet werden sollen.
Bezüglich der Vorschuss-/Vorausz.-Selektion wird grundsätzlich nur Option Vorschuss/Vorauszahlungen des Wirtschaftsjahres bereitgestellt.
Das Umlageausfallwagnis ist nur bei Mietobjekten und nur bei öffentlich gefördertem Wohnraum relevant. Bei aktivierter Option wird bspw. 2% auf die berechneten Nebenkosten aufgeschlagen.
Grundsätzlich sollte die Auswahl nur bebuchte Konten ausgeben gewählt werden. Werden nur bebuchte betreffende Konten gewählt, so werden nur Konten bei denen der einzelne Nutzer einen Kostenanteil zu tragen hat aufgeführt. (mehr...)
Hinweis:
Die Option nur betreffende Konten ausgeben sollte (wenn überhaupt) ausschließlich in sehr großen Liegenschaften verwendet werden, da der ausgewiesene und verteilungsrelevante Gesamtbetrag bei den einzelnen Nutzern abweichen wird.
Dies ist insbesondere in WEG-Objekten sehr problematisch! Weiterhin könnten mögliche Vorab-Aufteilungen (häufig in Mietobjekten angewendet) nicht schlüssig nachvollzogen werden!
Kontonummern
Sie können entscheiden, ob die SIDOMO Sachkontonummern mit ausgegeben werden sollen. Wir empfehlen Ihnen, bei der endgültigen Erstellung der Abrechnung dieskeine Kontonummern ausgeben zu setzen, da die Kontonummern evtl. zu Missverständnissen beim Nutzer führen können.
Kosten-Basis
Sie können entscheiden, ob die in der Abrechnung dargestellten Gesamtkosten sich ausschließlich aus tatsächlich geleisteten Zahlungen (und evtl. Umbuchungen) zusammensetzen (Modus Kosten auf Ist-Basis) oder zusätzlich unbezahlte Rechnungen in die Gesamtkosten mit aufgenommen werden (Modus Kosten auf Haben/Ist-Basis).
Die zuletzt genannte Option können nur Anwender nutzen, die das Zusatzmodul Kreditorische Buchhaltung im Einsatz haben. In aller Regel ist die vorgeschlagene Auswahl Kosten auf Ist-Basiskorrekt. (mehr...)
Ausschluss
Entscheiden Sie, ob ein auf Null reduzierter Anteil an der Einzelverteilung einer Kostenart in einer Zeile mit dem Einzelbetrag Null oder die Be- und Entlastung (positiv/negativ) in 2 Zeilen ausgegeben werden sollen. Anteilige Reduzierungen wie Deckelungen sind hiervon nicht betroffen! Ausschlüsse werden im Umlageplan als Abweichung zur Regelverteilung gemäß Objekt-Kontenplan definiert.
2-zeilig mit Be- und Entlastung ausgeben
1-zeilig als Nullposition ausgeben
In dieser Variante wird eine Zeile mit der regulären Belastung und eine Zeile mit der vereinbarten Reduzierung als negativer Betrag dargestellt.
In dieser Variante wird nur eine Zeile mit dem auf Null gesetzten Einzelbetrag dargestellt.
Darstellung als Reduzierung
Darstellung als Nullposition
Rundungsdifferenzen
Wählen Sie hier, ob Rundungsdifferenzen bei der Verteilung auf die Nutzer vermieden werden sollen, indem durch ein komplexes Berechnungsprinzip bestimmten Nutzern Cent-Beträge zugeschlagen werden. Welche Beträge während des Berechnungsprozesses gerundet werden, kann nach erfolgtem Berechnungslauf über die Schaltfläche (siehe Meldungen nach Berechnung > Schaltfläche Differenzen) eingesehen werden.
Hinweis:
Nicht alle Konten können gerundet werden. Bei der Vermeidung von Rundungsdifferenzen werden nur folgende Konten berücksichtigt:
•Einheit-Umlage (1-499)
•Zähler-Umlage (600-699)
•Nutzer-Umlage (700-709)
•Umlage nach Einheiten (800)
Weiterhin dürfen die Konten keine...
•keine Ausnahmen (Festbeträge und Prozentwerte berücksichtigen) und
•keine Umlagepläne beinhalten.
Tipp:
Dieser Modus kann insbesondere in der WEG-Abrechnung sinnvoll sein, da dort die Zuführungen und Entnahmen bezüglich der Erhaltungsrücklage grundsätzlich gerundet werden. Demzufolge wäre es schlüssig auch die verteilungsrelevanten Positionen und damit auch Instandhaltungsmaßnahmen, die durch eine Entnahme finanziert werden, zu runden.
Bestenfalls werden dadurch Rundungsdifferenzen vermieden, die ansonsten in das Folgejahr übertragen und dort von Jahr zu Jahr mitgeschleppt werden müssten.
Vorschüsse-/Vorauszahlungen-Basis
Wählen Sie, ob Sie die Vorschüsse/Vorauszahlungen der abzurechnenden Nutzer auf Ist-Basis (tatsächlich vom Nutzer geleisteten Vorschüsse/Vorauszahlungen) oder auf Soll-Basis (vereinbarte Vorschüsse/Vorauszahlungen) anrechnen wollen. In einem Mietobjekt ist in aller Regel die vorgeschlagene Auswahl Vorauszahlung auf Ist-Basiskorrekt. Eine Abrechnung auf Ist-Basis macht den Saldenausgleich bei der Verbuchung der Abrechnung notwendig. (mehr...)
Die Vorschüsse/Vorauszahlungen müssen auf einem Unterkonto des Sammelkontos Erlöse 0 (1-9) gebucht worden sein und dieses Konto muss dem entsprechenden Abrechnungskreis (siehe Stammdaten > Kontenplan) zugeordnet sein!
Hinweis:
In Wohnanlagen (WEG) wird grundsätzlich eine Abrechnungsspitze (unter Anrechnung der Vorschüsse auf Soll-Basis) ausgewiesen, gleich welcher Modus gewählt wurde. Wird der Modus Vorschüsse auf Ist-Basis gewählt, so wird zusätzlich zur Abrechnungsspitze der Abrechnungssaldo (unter Anrechnung der als Zahlung erhaltenen Vorschüsse) ausgewiesen.
Vorschüsse-/Vorauszahlung-Selektion
Es können nur die Vorschüsse/Vorauszahlungen des gewählten Wirtschaftsjahres ausgewiesen werden. Die vorhandene Auswahl Vorschüsse/Vorauszahlungen nach Zeitraum steht nicht mehr zur Verfügung.
Umlageausfall (nur Modul Umlageausfallwagnis / nur Mietshäuser)
Falls Sie das Umlageausfallwagnis in Höhe von 2 % in der Abrechnung ausweisen wollen, so wählen Sie den Modus Umlageausfall ausweisen. Der Prozentsatz ist wählbar. Im Einheitenstamm (siehe Stammdaten > Einheit > Registerblatt Einheit) kann eine einzelne Einheit aus dem Ausweis des Umlageausfallwagnis herausgenommen werden.