Die Soll-Haben-Liste je Monat erstellt eine Excel-Übersicht mit den Soll-Buchungen je Monat und gruppiert die Zahlungen zu den entsprechenden Sollstellungsmonaten. In dieser Übersicht wird primär auf das Leistungsprinzip abgestellt. Sie entspricht von der Grundsystematik der Auswertung Offenen Posten je Monat (bisher OP-Monatsliste).
Die Übersicht ermöglicht ein schnelle Übersicht der Zahlungen über einen größeren Zeitraum. Üblicherweise wird hier ein Kalenderjahr vorgeschlagen.
Wahlweise können die Zahlungen nach deren Zahlungszeitpunkt als zusätzliche Spalten in die Excel-Übersicht übernommen werden.
In einem Einstellungsdialog können weitere Einstellungen vorgenommen werden:
•Filtern von OP-Arten
•Zusammenfassen von Nutzergruppen
•Separate Listen je Objekt
•zusätzliche Spalten für Zahlung nach gemäß Zahlungsdatum
Es wird eine übersichtliche Excel-Aufstellung der monatlichen Sollstellungen und deren zugeordneter Zahlungseingänge separiert auf 2 Tabellenblätter mit Brutto- und Netto-Beträgen erzeugt.
Wie wird die Zuordnung ermittelt?
•Zahlung im September auf September-Sollstellung = Zahlung für September
•Zahlung im September auf August-Sollstellung = Zahlung für August
•Zahlung im September ohne OP-Zuordnung = Zahlung für September
•Zahlung im September auf August-Rücklastschrift im Kalendermonat August = Zahlung für August
•Zahlung im September auf August-Rücklastschrift im Kalendermonat September = Zahlung für September
Für die Übermittlung im Rahmen der Feststellungserklärung zur Grundsteuer relevanter Informationen für den Eigentümer wurden weitere Eingabefelder unter Objekt > Register Module > Register Grundsteuer zur Verfügung gestellt.
Diese umfassen u.a.:
•Grundstücksart
•Grundstücksnutzung
•Bodenrichtwert
•Gebäude und deren Einheiten
Zudem werden weitere Daten aus bestehenden Feldern wie die Grundbuchdaten aus dem Register Grundbuchamt, die Flächenberechnungsvorschrift aus dem Register Verwaltung oder die Grundstücksfläche aus dem Register Einheiten herangezogen.
Im Rahmen der Seriendruckfunktionalität können die Daten aus dem Objektstamm (Mietshaus) sowie Nutzerstamm (Wohnanlagen) in eine zusätzlich bereitgestellte Vorlage übergeben werden.
Hinweis:
Es erfolgt grundsätzlich keine direkte elektronische Übermittlung von SIDOMO an das Portal Elster - Ihr Online-Finanzamt.
(nur Modul SI-GrdSt2022 Zusatzmodul Grundsteuer 2022 i.V.m. Modul Stammdatenerweiterung)
Bisher konnte das SIDOMO-Programmfenster auf mehrere Monitore vergrößert werden. Diese Einstellung galt bisher nur für die aktuelle Sitzung und wurde nach einem SIDOMO-Neustart zurückgesetzt.
Ab sofort kann nun unter Extras > Optionen > Fenster die gewünschte Fenstergröße beim Programmstart festgelegt werden.
Grundsätzlich bieten sich folgende Herangehensweisen zur Ermittlung der richtigen Fenstergröße an:
1.Manuelle Positionierung
Das SIDOMO-Fenster wird manuell in die gewünschte Größe und Position gebracht und anschließend in den Optionen festgeschrieben, indem die Option Vollbildmodus: speziell unter Extras > Optionen > Fenster gewählt wird. Dort trägt SIDOMO die derzeit gewählte Fenstergröße bei erstmaliger Wahl eigenständig ein. Zusätzlich kann die verwendete Fensterposition auch über und der Option aktuelles SIDOMO-Fenster erneut eingelesen werden.
2.Automatische Positionierung durch Wahl der Monitore
Es werden die Optionen direkt aufgerufen, die Option Vollbildmodus: speziell gewählt und anschließend über die gewünschte Konstellation wie bspw. Monitore 1+2 oder 2+3 gewählt.
Hinweis:
Idealerweise sollten die für die Anzeige des SIDOMO-Programmfensters zu verwendenden Monitore eine identische Auflösung und Skalierung aufweisen. Dies kann entweder in den Windows Anzeigeeinstellungen oder in SIDOMO unter Hilfe > System-Info > Register Computer > Rubrik Bildschirm geprüft werden.
Die Kopierfunktion folgender Programmteile wurde grundlegend erweitert:
•Firma
•Objekt
•Einheit
Für die Kopiervorgang können nun die untergeordneten und zu inkludierenden Stammdaten gewählt werden, wodurch so nun bspw.
•ein Objekt ohne Einheiten und Nutzer oder
•ein Objekt nur mit den aktuellen Nutzern kopiert werden kann.
Beispiel:
Ein Mietobjekt wird an eine andere Verwaltung übergeben bzw. den Eigentümer zurückgegeben. Nach 2 Jahren wird das Objekt wieder in die Verwaltung übernommen. Anstelle das Objekt gänzlich neu anzulegen, kann es einfach kopiert werden. Da jedoch alte Nutzer nicht mehr benötigt werden, können nun entweder keine Nutzer oder aber nur die zum damaligen Zeitpunkt aktuellen Nutzer über die Wahl eines Stichtages übernommen werden.
Die Berechnung und Weiterbelastung von Zusatzentgelten bzw. Sondervergütungen im Rahmen des Moduls Verwalterentgelt wurde erweitert und umfasst nun auch Nutzer, die nicht an der elektronischen Korrespondenz (keine E‑Mail, keine siCloud, kein Casavi) teilnehmen und daher auf dem Postweg kontaktiert werden müssen. Zudem werden die Programmteile wie die Weiterbelastung der Mahnkosten sowie das Zusatzentgelt bei fehlendem Lastschrifteinzug aus dem Punkt Übersichten auf den Menüpunkt Abrechnung > Sondervergütung verschoben.
Nutzern ohne elektronische Korrespondenz kann nun ein Zusatzentgelt teilautomatisiert im Rahmen der Abrechnung belastet werden. Zudem kann eine Zahlung kumuliert je Objekt an das Verwaltungsunternehmen erzeugt werden.
Die Ermittlung und Berechnung kann objektübergreifend durchgeführt werden, wobei für die anfängliche Nutzung eine Bearbeitung je Objekt durchaus empfehlenswert sein kann.
Die Berechnung kann u.a. über folgende Parameter definiert werden:
•Einmalbetrag (bspw. pro Jahr) bzw. als Monatsbetrag
•je Nutzer bzw. je Ansprechpartner
Im Datenbereich können die einzelnen Korrespondenzoptionen zu Kontrollzwecken eingesehen werden.
Es werden Nutzer bzw. Ansprechpartner belastet, bei denen nicht mindestens eine der 3 folgenden Bedingungen erfüllt ist:
Nutzerzeiträume werden nur bei monatlicher Inrechnungstellung berücksichtigt. Dabei zählt ein Nutzer, soweit er zum 1. des Monats aktuell ist. Ansonsten zählt ein Nutzer, soweit er mindestens 1 Tag im Berechnungszeitraum liegt. Zeiträume der Ansprechpartner werden nur bei monatlicher Berechnung i.V.m. der Berechnung je Ansprechpartner berücksichtigt. Ansonsten zählt ein Ansprechpartner, soweit er mindestens 1 Tag im Berechnungszeitraum liegt.
Die Zahlung wird üblicherweise auf ein separates Sachkonto gebucht und als Überweisung (zusammengefasst je Objekt) an das Verwaltungsunternehmen ausgezahlt. Dieses Sachkonto wird mit dem Festbetragsumlage (801) versehen und über die Abrechnung den betroffenen Nutzern belastet. Die Eintragung der Festbeträge sowie die Erstellung der Überweisung erfolgt automatisch im Rahmen des Berechnungslaufs.
Die Skonto-Funktionalität im Rahmen der kreditorischen Buchhaltung wurde um folgende Punkte erweitert:
•Skonto-OP wird nun auch ohne Verwendung eines separaten Skonto-Kontos automatisch ausgebucht
•Skonto-Konto je VSt.-Abzug-Typ verfügbar (je ein Skonto-Konto für vollständig, teilweise und nicht abziehbare Vorsteuer)
•Nachträgliche Überweisungen aus der OP-Verwaltung können nun auch auf Dienstleisterdaten wie Kunden-/Vertragsnummer zugreifen
Skonto-OP wird nun auch ohne Verwendung eines separaten Skonto-Kontos automatisch ausgebucht
Bisher wurde der aus der Reduzierung um den Skontoabzug in der Überweisung resultierende Saldo nur dann ausgebucht, wenn ein separates Skonto-Konto im Objekt hinterlegt wurde. Sollte jedoch der Skontoabzug direkt auf dem ursprünglichen Aufwandskonto erfolgen, dann blieb bisher der Offene Posten in Höhe des Skontoabzugs bestehen und musste manuell ausgebucht werden. Strittig war die Verwendung eines Skonto-Kontos insbesondere bezüglich der fehlenden Weitergabe des Skonto-Abzugs in der Betriebskostenabrechnung.
Diese Beschränkung wurde nun vollständig aufgehoben, sodass es keinen Unterschied macht ob ein Skonto-Konto verwendet wird oder nicht.
Skonto-Konto je VSt.-Abzug-Typ verfügbar (je ein Skonto-Konto für vollständig, teilweise und nicht abziehbare Vorsteuer)
Bisher konnte im Objektstamm ein Konto für Skontoerlöse hinterlegt werden. Hierbei wurden jedoch Skontoerlöse von Konten mit verschiedenen VSt.-Abzugs-Typen über dieses eine Konto erfasst. Ab sofort steht je ein Konto für jeden VSt.-Abzug-Typ zur Verfügung:
•Skontokonto mit vollständigem VSt.-Abzug
•Skontokonto mit teilweisem VSt.-Abzug (Anteil gemäß Objektdefinition)
•Skontokonto ohne VSt.-Abzug
Die entsprechende Verwendung wird durch SIDOMO gesteuert und bedarf keines weiteren anwenderseitigen Eingriffs. Das bisher hinterlegte Skontokonto wird im Rahmen der Datenumsetzung für alle 3 Skonto-Konten übernommen und kann im Anschluss anwenderseitig wunschgemäß angepasst werden.
Nachträgliche Überweisungen aus der OP-Verwaltung können nun auch auf Dienstleisterdaten wie Kunden-/Vertragsnummer zugreifen
Wurde bisher ein Rechnungseingang direkt mit Überweisung erzeugt, dann konnte im Verwendungszweck auf die Dienstleisterdaten wie Kunden-/Vertragsnummer zugegriffen werden. Üblicherweise werden schon im Lieferanten entsprechende Platzhalter unter Lieferant > Register Buchhaltunghinterlegt, die dann in der Überweisung automatisch eingesetzt werden.Wurden Rechnungseingangsbuchungen zuerst ohne Überweisung und erst im Nachgang aus der OP-Verwaltung erzeugt, dann standen die Dienstleisterdaten nicht zur Verfügung. Ab sofort kann nun auf diese Daten zugegriffen werden. Dabei wird der Dienstleister über die Objekt-Lieferant-Zuordnung identifiziert. Werden mehrere passende Dienstleister bei gleichzeitiger Verwendung von Dienstleistervariablen gefunden, dann kann in einem Dialog der gewünschte Dienstleister ausgewählt werden.
Der Verwalteralltag ist vielseitig und anspruchsvoll. Mit dem Modul Zensus 2022 sparen Sie sich wertvolle Zeit und Mühen, und schonen Ihre Nerven. Es ist uns gelungen, die umfangreichen Anforderungen vom Zensus 2022 zu berücksichtigen und können Ihnen damit ein vernünftiges Werkzeug für die Datenlieferung an die statistischen Landesämter anbieten.
Ein Großteil der erforderlichen GWZ-Daten haben Sie bereits im SIDOMO und diese werden automatisiert für den Export abgerufen und in den Übersichten bereitgestellt. In Abhängigkeit der Datenstruktur werden die erforderlichen Merkmale ebenfalls automatisiert .
Sind die Pflichtdaten vollständig und geprüft, ist der Export der
•aktualisierten Bestandsliste,
•der Eigentümerliste sowie
•der Erhebungsdaten
gemäß der gültigen Datensatzbeschreibungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder nur noch einen Mausklick entfernt.
Sie erhalten eine Beschreibung, die Sie durch den kompletten Ablauf inkl. der Datenlieferungen über das Online-Meldeverfahren (eSTATISTIK.core) führt.
Die FiBu-Schnittstelle bietet das aktualisierte DATEV-Format ASCII-Format 7.00. Dieses beinhaltet folgende zusätzliche Funktionalitäten, die im täglichen Ablauf deutliche Effektivitätssteigerungen mit sich bringen können:
1.wahlweise Übergabe ohne Festschreibungskennzeichen
2.wahlweise Übergabe der Kontobezeichnungen
3.wahlweise Übergabe der Stammdaten für Debitoren und Kreditoren
4.Dokumente in einer ZIP-Datei inkl. Referenzdatei übergeben
Die Festschreibung kann beim Import in DATEV optional aufgehoben werden. Dazu ist das entsprechende Benutzerrecht in DATEV erforderlich. Dies ist zudem nur dann möglich, wenn das Festschreibungskennzeichen im DATEV-Export aus SIDOMO ebenfalls nicht übergeben wird, was mit der neuen Option nun möglich ist. Sinnvoll kann dies u.a. bei Testläufen oder bei erstmaliger Integration der FiBu-Schnittstelle sein.
Die Kontobezeichnungen können nun ebenfalls übergeben werden. SIDOMO wird im Rahmen des FiBu-Übertrags versuchen die Kontobezeichnung selbständig auszulesen. Die übernommenen Kontobezeichnungen können unter Grunddaten > Buchhaltung > FiBu-Konten eingesehen, bearbeitet und ergänzt werden. Letzteres ist immer dann notwendig, wenn mehrere SIDOMO-Konten, mehrere Nutzer, mehrere Lieferanten, mehrere Bankkonten oder mehrere Vorsteuerkonten mit abweichender Bezeichnung einem DATEV-Konto zugeordnet sind. In diesen Fällen bleibt die von SIDOMO vergebene Kontobezeichnung frei und kann anwenderseitig festgelegt werden. Im Bearbeitungsformular für die DATEV-Kontobezeichnungen werden sämtliche zugeordneten Konten mit deren Bezeichnungen aufgeführt und die gewünschte kann per Doppelklick übernommen oder manuell eingetragen werden.
Die Übergabe erfolgt über das in DATEV standardisierte Format für Sachkontenbeschriftungen.
Die Nutzer (Debitoren) und Kreditoren (Lieferanten i.V.m. kreditorischer Buchhaltung) können nun ebenfalls mit ihren wichtigsten Stammdaten übergeben werden.
Die Übergabe erfolgt über das in DATEV standardisierte Format für Debitoren/Kreditoren.
Die ggf. in den Buchungen hinterlegten Dokumente im Feld Referenz-ID (Modul Stammdatenerweiterung) können nun gesammelt in einer ZIP-Datei übertragen werden. Die vergebenen Dokumentennamen bleiben erhalten und erhalten einen Präfix aus fortlaufenden Nummerierung. Es wird eine Referenzdatei (Excel) mit der Zuordnung der Buchungen zu den jeweiligen Dokumenten erzeugt.
Die Übergabe erfolgt nicht in einem DATEV-Standardformat, kann dadurch jedoch auch von anderen FiBu-Schnittstellen verwendet werden.