Die folgende Liste enthält eine tabellarische Auflistung sämtlicher Änderungen in der Programmversion SIDOMO 2022. Wichtige Neuerungen sind mit einem gekennzeichnet.
Im Zahlungsträgerimport werden nun folgende Purpose-SEPA-Codes übersetzt und an den Verwendungszweck für die Verschlagwortung angefügt. Bei der Übernahme in den SIDOMO-Buchungstext werden diese im Sinne einer sinnvollen Reduzierung herausgefiltert. Dies geschieht bisher schon bei diversen regulären Kennzeichen wie bspw. EREF, MREF, CRED, SVWZ.
•PURP+ADMG administrative Verwaltung/Management
•PURP+CASH Cash-Management Überweisung
•PURP+CDCD Cash-Auszahlung
•PURP+CHAR Gutschrift Spendenzahlung
•PURP+COMC Handelszahlung
•PURP+DBTC Lastschriftsammelzahlung
•PURP+GOVT Gutschrift öffentliche Kassen
•PURP+IDCP Unwiderrufliche Debit-Kartenzahlung
•PURP+LOAR Darlehensrückzahlung
•PURP+OTHR Andere Zahlungsgründe
•PURP+PADD davor authorisierte Lastschrift
•PURP+PAYR Gehaltsliste
•PURP+PENS Pensionszahlung
•PURP+RENT Miete/Pacht
•PURP+RINP Wiederholende Ratenzahlungen
•PURP+SALA Gutschrift Lohn / Gehalt
•PURP+SSBE Gutschrift Sozialleistung
•PURP+SUPP Lieferantenzahlung
Hinweis:
In den SEPA-Regularien werden 4-stellige Kürzel mit dem Suffix + wie bspw. EREF, MREF, CRED zur Klassifizierung und Definition der nachfolgenden Zeichenfolge verwendet. Diese müssen per Definition zu Beginn einer Zeile stehen. Der Verwendungszweck wird grundsätzlich mit SVWZ eingeleitet.
Wird im Verwendungszweck, also nach der initialen Zeichenfolge "SVWZ+" weitere nicht in den Verwendungszweck gehörende Informationen bankseitig bzw. durch die Bankingsoftware eingefügt, kann es zu unerwünschtem Verhalten führen, sodass diese in den SIDOMO-Buchungstext gelangen. Dies ist seitens SIDOMO nicht reparabel, da dieser Sachverhalt den SEPA-Regularien entgegensteht.
Im Folgenden ein Beispiel eines nicht SEPA-konformen Textumbruchs.
Im Rahmen der Schnittstelle in die Finanzbuchhaltung können im DATEV-Format (ASCII 7.00) auch die referenzierten Beleginformationen (Feld ReferenzID) übergeben werden. Diese können derzeit noch nicht ohne Weiteres direkt in DATEV weiterverarbeitet werden, bieten jedoch folgende Möglichkeiten:
•Dokument als PDF in der Buchung verknüpft
= Umwandlung per DATEV-Tool ISWL Beleg2Buchung für DATEV Unternehmen online
•Dokument als URL in der Buchung verknüpft
= Anzeige der URL in den zusätzlichen Buchungsinformationen
Soweit die ReferenzID in den Buchungen gefüllt ist, werden diese Daten entsprechend im DATEV-Format (ASCII 7.00) als Zusatzinformation übertragen.
•Dokument als PDF in der Buchung verknüpft
folgende Felder werden gefüllt:
- Beleginfo - Art 1 = "Dokument"
- Beleginfo - Inhalt 1 = Dateiname in der ZIP-Datei
- Beleginfo - Art 3 = "Dokument" oder "URL" (Deklaration des Feldinhalts "Beleginfo - Inhalt 3")
- Beleginfo - Inhalt 3 = Pfad + Dateiname oder URL
•Dokument als URL in der Buchung verknüpft
folgende Felder werden gefüllt:
- Beleginfo - Art 3 = "Dokument" oder "URL" (Deklaration des Feldinhalts "Beleginfo - Inhalt 3")
- Beleginfo - Inhalt 3 = Pfad + Dateiname oder URL
Hinweis:
Diese Ausbaustufe stellt noch keine umfassende und perfekte Belegübergabe dar, kann jedoch in der aktuellen Ausgestaltung schon als Mehrwert in der DATEV mit gewissen Einschränkungen angesehen werden.
Das DATEV-Tool ISWL Beleg2Buchung sowie DATEV Unternehmen online können bei der DATEV kostenpflichtig erworben werden.
Für die Neuanlage im Kontenplan steht nun ein erweitertes Kontextmenü für die Anzeige freier Kontenbereiche zur Verfügung. Zudem wird nun immer ausgehend vom aktiven Konto die nächst freie Kontonummer vorgeschlagen.
Diese Funktionsweise war bisher schon in vielen anderen Programmteilen der Stammdaten enthalten.
In der Vorgangsverwaltung wurde die Export-Funktion erweitert, sodass die gewünschten Ansprechpartner der zugeordneten Kontakte komfortabel über einen Abfragedialog gewählt werden können. Dieser beinhaltet diverse Korrespondenzmerkmale wie Vertragspartner, Rundschreibenempfänger, Rechnungsempfänger, Beirat usw.. Selbstverständlich können die Kontaktpersonen auch individuell markiert und ausgewählt werden.
Folgende Vorschläge werden seitens SIDOMO vorgenommen:
•kein Kontakt markiert = alle Ansprechpartner
•ein Kontakt markiert = nur markierte Ansprechpartner
•mehrere Kontakte markiert = nur markierte Ansprechpartner
Seit einigen Monaten können die Verdichtungsmodi im Kontoauszug auch die Vor- und Endsalden ausgeben, was bspw. Nutzer- oder Kontosalden sehr sinnvoll sein kann. Dies kann in einigen Fällen jedoch auch unerwünschte Nebeneffekte auf die Anzahl der Positionen und damit die Übersichtlichkeit haben, da auch bebuchte Positionen außerhalb des gewählten Zeitraums (bspw. im Vorzeitraum) in der Übersicht erscheinen.
Aus diesem Grund können nun mit Deaktivierung der Option Soll & Haben ohne Betrag wahlweise Positionen ohne Betrag im Soll und im Haben ausgeblendet werden.
Bankkonten können nun einem Banking-Verfahren mit folgenden Auswahlmöglichkeiten zugeordnet werden:
•[leer] undefiniert
•kein Banking
•HBCI
•EBICS
Hintergrund der Anpassung ist die separierte Übertragung von Zahlungsträgern an die jeweils eingesetzte Bankingsoftware. Werden die Merkmale nicht benötigt, dann können diese problemlos undefiniert (leer) und damit unberücksichtigt bleiben.
Im Programmteil Zahlungsträger/DTA können diese Merkmale eingesehen, gefiltert und überwacht werden.
Werden Zahlungsträger mit dem Banking-Verfahren EBICS gemeinsam mit einem anderen Banking-Verfahren für die Übergabe in eine SEPA-Schnittstellendatei ausgewählt, dann werden die jeweiligen Rubriken im Statusbereich rot eingefärbt. Zahlungsträger mit dem Merkmal kein Banking, welches automatisch für Kassen- und Verrechnungskonten voreingestellt wird, werden grundsätzlich in der Info-Spalte violett eingefärbt und für die Ausführung blockiert.
Die Archivanzeige in den einzelnen Programmteilen der Stammdaten (Objekt, Nutzer, Lieferant, Vorgang usw.) wurde ebenso wie das schon vor einigen Tagen umgestellte Archivmodul auf eine beschleunigte Anzeige umgestellt.
Mit der Umstellung ergeben sich einige Änderungen bzw. Erweiterungen:
•Kontextfunktion (anstelle den bisherigen Minischaltflächen)
•Kontextfunktionen sind nun auch im Dateibereich verfügbar (bisher nur Ordnerbereich)
In Casavi/iDWELL wird regulär die von SIDOMO generierte Casavi-ID bzw. iDWELL-ID verwendet. Ab sofort werden diese auch in SIDOMO (Register Ansprechpartner > AP (Forts.)) angezeigt und können in diversen Programmteilen als Suchparameter verwendet werden.
Die Casavi-ID / iDWELL-ID ist in folgenden Programmteilen verfügbar (Register Ansprechpartner >Fortsetzung):
•Objekt
•Nutzer
•Lieferant
Nach der Casavi-ID / iDWELL-ID kann in folgenden Programmteilen gesucht werden:
Der SIDOMO-Explorer, der u.a. die verschiedenen Archive wie Dokumenten-, Druck- und Exportarchiv umfasst, wurde optimiert, sodass nun folgende Verbesserung für die Anwender zur Verfügung stehen.
•Anzeige: Beschleunigung der Auflistung des Dokumentenbestandes um den Faktor 4-7 beschleunigt
•Suche: Mehrfacheingabe von Stichworten durch * möglich
Beispiel:
In unserer Abbildung wird nach der Jahresabrechnung aus dem Jahr 2021 des Objekts Hoher Weg 2 mit der Objekt-Nummer 900/50 gesucht. Aus diesem Grund wurden die Suchbegriffe durch das Zeichen * (Sternchen) kombiniert eingetragen. Mit dieser Variante können Stichworte in logischer UND-Verknüpfungen kombiniert werden.
In der E/A-Aufstellung können nun nach §35a EStG abzugsfähige Buchungen separiert ausgewiesen werden.
Dies umfasst sowohl die E/A-Aufstellung als auch die E/A-Abrechnung und damit den detaillierten und komprimierten Ausweis. Eine entsprechende Einstellung steht hierfür im Auswahlbereich zur Verfügung.
In der E/A-Aufstellung kann nun ein objektspezifisches Bemerkungsfeld für interne Zwecke, welches nicht ausgedruckt wird, sowie ein Bemerkungsfeld für externe Zwecke, welches im Ausdruck und Export ausgegeben wird, erfasst werden.
Interne Bemerkungsfelder existieren bisher schon bspw. in der Jahresabrechnung, im Wirtschaftsplan und im Ausweis gemäß §35a EStG.
Tipp:
Die Vorbereitung der Belegprüfung durch die Beiräte soll erleichtert werden, indem der Anwender objektspezifische und ggf. wiederkehrende Informationen getrennt nach internen und externen Zusatzinformationen hinterlegen kann.
In der E/A-Aufstellung werden nun praktisch sämtliche Einstellungen (rot eingefärbt in der Abbildung) auch objektspezifisch gespeichert, unabhängig von der in den Optionen festgelegten Einstellung.
Wahlweise können Buchungstextzeilen in diversen Programmteilen auf eine Zeile begrenzt werden. Bisher wurden in aller Regel sämtliche Zeichen einer Buchungstextzeile ggf. mit einem Zeilenumbruch ausgegeben, was je nach Programmteil schnell zu mehr als den gewünschten Buchungstextzeilen führte.
Die entsprechende Einstellung ist in den programmteilspezifischen Einstellungen/Druckeinstellungen (F9) zu finden.
Folgende Programmteile beinhalten die Erweiterung:
Die Soll-Haben-Liste je Monat erstellt eine Excel-Übersicht mit den Soll-Buchungen je Monat und gruppiert die Zahlungen zu den entsprechenden Sollstellungsmonaten. In dieser Übersicht wird primär auf das Leistungsprinzip abgestellt. Sie entspricht von der Grundsystematik der Auswertung Offenen Posten je Monat (bisher OP-Monatsliste).
Die Übersicht ermöglicht ein schnelle Übersicht der Zahlungen über einen größeren Zeitraum. Üblicherweise wird hier ein Kalenderjahr vorgeschlagen.
Wahlweise können die Zahlungen nach deren Zahlungszeitpunkt als zusätzliche Spalten in die Excel-Übersicht übernommen werden.
In einem Einstellungsdialog können weitere Einstellungen vorgenommen werden:
•Filtern von OP-Arten
•Zusammenfassen von Nutzergruppen
•Separate Listen je Objekt
•zusätzliche Spalten für Zahlung nach gemäß Zahlungsdatum
Es wird eine übersichtliche Excel-Aufstellung der monatlichen Sollstellungen und deren zugeordneter Zahlungseingänge separiert auf 2 Tabellenblätter mit Brutto- und Netto-Beträgen erzeugt.
Wie wird die Zuordnung ermittelt?
•Zahlung im September auf September-Sollstellung = Zahlung für September
•Zahlung im September auf August-Sollstellung = Zahlung für August
•Zahlung im September ohne OP-Zuordnung = Zahlung für September
•Zahlung im September auf August-Rücklastschrift im Kalendermonat August = Zahlung für August
•Zahlung im September auf August-Rücklastschrift im Kalendermonat September = Zahlung für September
Über die Seriendruckfunktion der Indexmietanpassung steht nun i.V.m. dem Modul OfficePlus die erweiterte Exportfunktionalität mit Einzelarchivierung, E‑Mail-Versand und Cloud-Anbindung zur Verfügung. Diese Funktionalität wurde über die letzten Jahre in diversen Programmteilen wie im Nutzerstamm, in der Abrechnung, in der Mahnungserstellung und vielen weiteren implementiert.
In folgenden Erfassungsformularen der Umlagewerte wird der für den Abrechnungskreis unter Objekt > Register Abrechnung hinterlegte Abrechnungszeitraum angezeigt und mit dem aktuell im Erfassungsformular eingetragenen Zeitraum abgeglichen:
•Festbetrag (801)
•Verbrauch (802)
•Prozentwert (803)
Bei einer Abweichung wir die Anwahl entsprechend eingefärbt.
In der Vorgangsverwaltung kann der zur Zuordnung passende Kontakt über die Kontextfunktion (per Rechtsklick im Feld Melder) als sogenannter Melder übernommen werden.
In den Auswertungen Plan-Ist-Vergleich Zeitraum/WJ kann nun die im Kontenplan definierbare Auswertungssperre optional als Filter (i.d.R. Ausschlussfilter) verwendet werden.
Beim Buchen der Jahresabrechnung für Wohnungseigentümergemeinschaften berücksichtigt die bestehende Option Vorbehalt gemäß Saldo auch Forderungsvorschusssalden (Außenstände) der Voreigentümer innerhalb des jeweiligen Abrechnungsjahres.
Bisher wurden nur Salden des zu buchenden Eigentümers berücksichtigt, wobei hier weiterhin sämtliche entgegenstehenden Offenen-Posten (Außenstände/Überzahlungen) berücksichtigt werden.
In folgender Konstellation greift der Vorbehalt:
•nur Abrechnungsmodus eine Abrechnung je Einheit zum Stichtag
•nur Nutzer-Einstellung Einzelrechtsnachfolge
•Neu-Eigentümer hat Überdeckung
•Alt-Eigentümer weisen aggregiert eine Unterdeckung in den Vorschüssen des Abrechnungsjahres auf
Welche Aktionen werden bei Aktivierung des Vorbehalts ausgelöst:
•ggf. zu erstellende Zahlungsträger (Überweisungen) werden nicht erzeugt (Hinweis im Buchungsprotokoll)
•Abrechnungs-OP werden gesperrt (OP-Sperre)
•Abrechnungs-OP erhalten in der OP-Bemerkung einen qualifizierten Hinweis
Beispiel:
Die Jahresabrechnung 2021 soll am 13.05.2022 gebucht werden. In 2021 hat ein wirksam gewordener Eigentümerwechsel stattgefunden. Für den neuen Eigentümer wird eine Abrechnungsspitze als Überdeckung (Guthaben) über 350,00 € ermittelt.
Der frühere Eigentümer hat jedoch sein letztes Hausgeld über 500,00 € nicht gezahlt. Dem neuen Eigentümer wird dies im Rahmen der Abrechnung auch nicht zur Last gelegt und das volle Soll-Hausgeld für die Abrechnungsspitze berücksichtigt.
Um Liquiditätsengpässen vorzubeugen soll das Abrechnungsguthaben vorerst nicht ausgezahlt werden, bis der alte Eigentümer seine noch bestehende Forderung beglichen hat. Aus diesem Grund wird der ggf. anvisierte Überweisungsträger geblockt und nicht erzeugt. Der Offene-Posten über das Guthaben wird mit einer OP-Sperre und einem entsprechenden Bemerkungstext versehen.
WICHTIG:
Ob der Neu-Eigentümer einen unmittelbaren Anspruch auf vollständige Auszahlung der Abrechnungsspitze bei gleichzeitigen Vorschuss-Rückständen des Alt-Eigentümer im Abrechnungsjahr hat, ist unserer Kenntnis nach noch nicht höchstrichterlich (BGH) entschieden worden.
Die o.g. Handlungsweise orientiert sich in erster Linie an Interpretationen und Kommentaren. Ihr kommt demnach keine rechtlich bindende Wirkung nach und sie ist daher seitens des Anwenders zu entscheiden.
Beim Buchen der Jahresabrechnung für Wohnungseigentümergemeinschaften werden nun die Eigentümer zum Stichtag der Berechnung und die zum Buchungsdatum (Belegdatum der Abrechnungsbuchung) abgeglichen und bei Abweichung gemeldet. Es erfolgt ein qualifizierter Meldungsdialog mit Auswahloption für nochmalige Berechnung mit den nun aktuellen Eigentümern oder Buchung basierend auf den bisherigen Berechnungswerten.
Diese Prüfroutine stellt eine weitere Kontrollmöglichkeit vor zwischenzeitlichen Eigentümerwechseln im Zeitfenster zwischen Berechnung und Verbuchung der Jahresabrechnung dar.
Beispiel:
Die Jahresabrechnung 2021 wird am 23.02.2022 durchgeführt und an die Eigentümer versandt.
Die Versammlung findet aufgrund diverser Verzögerungen erst am 13.05.2022 statt. Eine Einheit wurde zwischenzeitlich verkauft und die Abrechnungsunterlagen sowie die Einladung vom bisherigen Eigentümer an den neuen Eigentümer übergeben. Der Verwaltung wurde der Sachverhalt mitgeteilt, und es wurde ein regulärer Eigentümerwechsel im Programm vorgenommen. Der neue Eigentümer wurde am 14.03.2022 im Grundbuch eingetragen und ist damit zur Beschlussfassung über die Abrechnung am 13.05.2022 rechtlich als Eigentümer anzusehen und demnach auch die Abrechnungsspitze zu tragen bzw. kommt in Genuss einer Überdeckung.
Kurz nach der Versammlung soll die Jahresabrechnung mit Belegdatum 23.05.2022 gebucht werden, wobei noch der alte Eigentümer in der Berechnung berücksichtigt wurde.
SIDOMO wird nun eine qualifizierte Meldung über diese Diskrepanz einblenden und den Anwender die Entscheidung zur erneuten Durchführung der Jahresabrechnung mit dem nun aktuellen Eigentümer oder der Buchung mit dem früheren Eigentümer anbieten. In letzterem Fall muss die Buchhaltung anwenderseitig korrigiert werden.
Im Programmteil Abrechnung > Sondervergütung > Erstellung von Mahnungen konnten bisher in Rechnung gestellte Mahnkosten auf Nutzer-Unterkonten über eine Automatisierungsroutine an das mahnende Unternehmen (bspw. Verwaltungsunternehmen) ausgezahlt werden.
Diese Funktionalität war jedoch mit diversen Einschränkungen verbunden, sodass dies nun für Wohnungseigentümergemeinschaften Anwendung fand, da die Mahnkosten dort direkt in die Abrechnung übernommen werden konnten.
Folgende Einschränkungen wurden nun aufgehoben:
•Berücksichtigung von Nutzer-Einzelkonten (bspw. Konto 13 Mahnkosten)
•Berücksichtigung von angemahnten Alt-Nutzern
•Berücksichtigung von nicht anzurechnenden Nutzern (bspw. Stellplatzmieter)
Diese Erweiterung kann relativ einfach für den Anwender umgesetzt werden, indem dieser zusätzlich ein Sachkonto ohne Abrechnungsrelevant anlegt. Es werden damit also 2 Sachkonten, eines mit und eines ohne Abrechnungsbezug, verwendet. SIDOMO wird dann je nach Konstellation selbständig entscheiden können, auf welchem Konto die Mahnkosten gebucht werden müssen und ob sie in Abrechnung übernommen werden sollen.
Bisher konnte 1 oder alle Umlagepläne/Indexklauseln eines Nutzers auf genau einen weiteren Nutzer übertragen werden. Ab sofort kann sich der Kopiervorgang auf beliebig viele Nutzer in einem Verarbeitungsschritt erstrecken.
In einem Abfragedialog kann anwenderseitig festgelegt werden, ob ein bestimmter oder alle Umlagepläne bzw. Indexklauseln eines Nutzers kopiert werden sollen. Zudem kann hier definiert werden, ob ggf. vorhandene Umlagepläne bzw. Indexklauseln erhalten oder überschrieben werden sollen.
In der Benutzerverwaltung können nun auf dem Register Firmen die freigegebenen bzw. ausgeschlossenen Firmen eindeutig über das Verschieben zwischen den beiden Spalten gewechselt.
Praktisch sämtliche Verdichtungsmodi im Kontoauszug beinhalten nun automatisch bei gewähltem VON-Datum den Vorsaldo. Bisher konnte lediglich der Saldo in der gefilterten Datenmenge angezeigt werden.
Die Spalte kumuliert, die den kumulierten Saldo über die Zeilen ausgegeben hat entfällt.
Diese Änderungen umfassen sämtliche Verdichtungsmodi außer Splittbuchungen/ESt.‑Abzug-Buchungen sowie Belegdatum, Belegmonat, Belegjahr und WJ.
Der Vorsaldo ist zudem in der Ausdruckvariante Layout 1: Soll, Haben, Saldo enthalten, die Ausdruckvariante Layout 2: Soll, Haben, VSt., USt.. bleibt im Gegensatz dazu unverändert und ohne Vorsaldo.
Bei Anlage einer Einheit des Typs Stellplatz, Garage o.ä. in einer Wohnanlage wird nun nicht mehr die Abrechnungssperre in der H-Ebene (WEG-Ebene) gesetzt.
Hintergrund dafür ist die reguläre Konstellation, dass auch Nebeneinheiten wie Garagen häufig vollwertige Eigentumseinheiten sind und lediglich im Falle einer Vermietung des Sondereigentums keine Betriebskostenabrechnung erhalten. Die Abrechnungssperren in Z-und M-Ebene bleiben erhalten.
Die Textvorlagen für die Abrechnung und den Wirtschaftsplan wurden bezüglich folgender Parameter erweitert:
•Überdeckung, ohne Zahlungsverkehr und mit Bankverbindung
•Überdeckung, ohne Zahlungsverkehr und ohne Bankverbindung
Bisher stand lediglich die Variante ohne Zahlungsverkehr unabhängig vom Vorhandensein einer Bankverbindung zur Verfügung. Damit konnte nicht unterschieden werden, ob bspw. eine Bankverbindung zum Ausführung einer Überweisung bereitstand oder nicht. Dies kann nun entsprechend in die Formulierungen einfließen.
Somit werden die Textvorlagen für die Abrechnung je Nutzertyp von 16 auf 20 Textvarianten sowie für den Wirtschaftsplan von 14 auf 15 Textvarianten erweitert. Die Textinhalte werden aus den bisherigen Textvarianten für Überdeckung und ohne Zahlungsverkehr entnommen und können wahlweise anwenderseitig modifiziert (siehe Beispiel unten) werden.
Um die Konstellation anwenderseitig besser erkennen zu können, wurde in den Buchungsprotokollen der Abrechnung und des Wirtschaftsplans eine zusätzliche Rubrik Nutzer ohne Zahlungsverkehr, mit Bankverbindung und mit Guthaben geschaffen.
Beispiel:
Folgender Text könnte in der Konstellation "Guthaben, ohne Zahlungsverkehr, aber mit Bankverbindung" ausgegeben werden:
Ihr Abrechnungsguthaben beträgt <<Gesamtergebnis>> €.
Soweit Sie uns die u.g. Bankverbindung bestätigt bzw. eine abweichende Bankverbindung genannt haben, können wir die Auszahlung umgehend veranlassen. Gerne können wir die Bankverbindung auch zukünftig für Auszahlungen von Guthaben verwenden.
Wird im Zahlungsträgerimport auf mehrere OP gebucht (Sammelbuchung) und der Buchungstext im i.d.R. nachrangigen OP geändert, dann kann nach dem Bestätigen und Schließen des Kontierungsformulars über ein automatisch öffnenden Dialog der geänderte Buchungstextes auf sämtliche Teilbuchungen wahlweise übernommen werden.
Beispiel:
Der Mieter leistet Teil- bzw. Ratenzahlungen, die mit ein- und demsleben Buchungstext für sämtliche angesprochenen OP versehen werden soll.
Beim Buchen im Zahlungsträgerimport werden nun Bankkonten mit Umsätzen ohne Verbuchung farblich hervorgehoben. Dies kann u.a. dann von Bedeutung sein, wenn Umsätze durch ungünstiges oder falsches Filtern (bspw. Objekt anstelle Bankkonto) beim Buchen unbeabsichtigt unberücksichtigt bleiben. Ähnlich kann es sich mit nicht kontierten Umsätzen verhalten, die jedoch trotzdem zeitnah in die Buchhaltung einfließen sollten.
Mieter können im Bearbeitungsformular des Nutzers zur besseren Einschätzung von potentiellen Mieterhöhungen mit folgenden 4 typisierenden Merkmalen versehen werden:
•Staffelmiete (§557a BGB)[wenn mindestens 3 zukünftige Staffeln für Grundmiete vorhanden]
•Vergleichsmiete (§558 BGB)
Die Art der Mietanpassung soll dem Anwender eine Unterstützung für die Möglichkeiten von Mietanpassungen insbesondere in Zeiten von erhöhten inflationären Preisentwicklungen geben.
Anhand der o.g. [Kriterien] werden die Merkmale im Rahmen der Datenumsetzung automatisch sowie im laufenden Einsatz durch Abfragedialog wahlweise gesetzt.
Unter dem Register Filter (Verwaltung 1) kann der Mietanpassungstyp als Filterkriterium verwendet werden.
Der Mietanpassungstyp kann wahlweise in Nutzer und Vertragslisten ausgegeben werden. In den Druckeinstellungen unter Nutzer > Drucken > Einstellungen kann dies festgelegt werden.
Die Einstellung zum Mietanpassungstyp wird im Datengitter in einer gemeinsamen Spalte ausgegeben. Er kann zudem über die Funktion Ändern in ein oder mehreren Nutzern gesammelt abgeändert werden. Weiterhin werden die Daten im Export als separate Datenfelder zur Weiterverarbeitung exportiert.
Beispiel:
So gibt es teilweise Indexmietverträge, die zumindest durch Indexkopplung regelmäßig an geänderte Preisgefüge angepasst werden können. Auch im Gewerbe nicht unübliche Staffelmietverträge können in begrenztem Umfang kurz- und mittelfristig planbare Preisanpassungen gewährleisten. Selbst Mietverträge mit Kopplung an den Umsatz können Preisänderungen für die Miethöhe indirekt abbilden.
Viele andere Verträge müssen jedoch bspw. über die Heranführung an Vergleichsmieten angepasst werden. Um dies zu verdeutlichen, wurde dieses Merkmal geschaffen.
Unter Objekt > Register Verwaltung kann nun das Aktenzeichen, das u.a auf dem Grundsteuerbescheid zu finden ist und bei der Kommunikation mit den Finanzbehörden hilfreich sein kann, hinterlegt werden.
Weiterhin kann unter Einheit > Register Verwaltung das Aktenzeichen sowie der Einheitswert sowie dessen Feststellungsdatum hinterlegt werden. Der Einheitswert sowie dessen Feststellungsdatum waren bisher nur im Objekt verfügbar. Sie wurden in der Einheit aufgrund möglicher Notwendigkeit in Eigentümergemeinschaften (WEG) innerhalb des Sondereigentums ergänzt.
Beim Kopieren von Nutzern auf mehrere Einheiten kann nun eine Wunschnummer angegeben werden.
Dies kann bspw. dann sinnvoll sein, wenn der Bauträger in einer Wohnanlage (WEG) nachträglich in sämtliche Einheiten übertragen werden soll. Bisher war dies nur möglich, wenn in Einheit noch kein Nutzer angelegt war.
Innerhalb der Funktion Generieren der Nutzer-Staffeländerung kann nun die objektspezifische Kappungsgrenze wahlweise deaktiviert werden. Bisher wurde diese immer für den Erlöstyp Hauptmiete aktiviert.
Die Option wird in der Standardeinstellung wie bisher immer aktiviert.
Im Objektstamm unter dem Register WEG werden nun seit einiger Zeit mehr und mehr relevante Versammlungsinformationen hinterlegt.
Um Versammlungsinformation schneller einsehen und verifizieren zu können, kann nun aus dem Objektstamm direkt die WEG-Versammlung mit den einzelnen TOP aufgerufen werden. Zudem wird das erfasste Versammlungsdatum direkt mit den hinterlegten TOP abgeglichen und bei Abweichung entsprechend rot eingefärbt.
Aus dem Auswahlformular der WEG-Versammlung kann ebenfalls direkt das Register WEG des Objekts aufgerufen werden, um die Versammlungsdaten für den Serienbrief zu ergänzen.
Im erweiterten Word-Export aus dem Wirtschaftsplan und der Abrechnung wird nun eine Ergebnisliste der Wirtschaftsplandaten über sämtliche Eigentümer mit alten und neuen Vorschusszahlungen ausgegeben. Die entsprechende Variable kann manuell in die bestehenden Seriendruckvorlagen integriert werden. Bei der Implementierung können wir Sie wahlweise auch unterstützen.
Für die Übermittlung im Rahmen der Feststellungserklärung zur Grundsteuer relevanter Informationen für den Eigentümer wurden weitere Eingabefelder unter Objekt > Register Module > Register Grundsteuer zur Verfügung gestellt.
Diese umfassen u.a.:
•Grundstücksart
•Grundstücksnutzung
•Bodenrichtwert
•Gebäude und deren Einheiten
Zudem werden weitere Daten aus bestehenden Feldern wie die Grundbuchdaten aus dem Register Grundbuchamt, die Flächenberechnungsvorschrift aus dem Register Verwaltung oder die Grundstücksfläche aus dem Register Einheiten herangezogen.
Im Rahmen der Seriendruckfunktionalität können die Daten aus dem Objektstamm (Mietshaus) sowie Nutzerstamm (Wohnanlagen) in eine zusätzlich bereitgestellte Vorlage übergeben werden.
Hinweis:
Es erfolgt grundsätzlich keine direkte elektronische Übermittlung von SIDOMO an das Portal Elster - Ihr Online-Finanzamt.
(nur Modul SI-GrdSt2022 Zusatzmodul Grundsteuer 2022 i.V.m. Modul Stammdatenerweiterung)
In den Berechnungsformularen der Abrechnung , des Wirtschaftsplans sowie des ESt.-Ausweises können nun relevante Zusatzinformationen in einem Notizfeld eingetragen werden, um objektspezifische Besonderheiten festhalten zu können. Diese bleiben für Folgejahre erhalten und sollen den Abrechner u.a. auch bei Mitarbeiterwechsel über eventuell beachtenswerte Sachverhalte in Kenntnis setzen.
In folgenden Programmteilen wurde das Notizfeld integriert:
Unter Objekt > Register WEG können nun folgende weitere Zusatzinformationen zu Eigentümerversammlungen erfasst werden:
•Einladungsfrist (in Tagen)
•Beschlussfähigkeit
•Vertretungsvollmacht
Die Hinterlegung kann sinnvoll sein, wenn die Teilungserklärung bzw. Gemeinschaftsordnung vom Gesetz abweichende Regelungen beinhaltet.
Im Exportformular der Abrechnung (nur WEG) werden diese Informationen als Zusatzhinweis insbesondere im Rahmen der Einladungserstellung zusätzlich aufgeführt. Zudem werden die Daten im Export aus der WEG-Versammlung, dem Nutzerstamm, dem Wirtschaftsplan und der Abrechnung ausgegeben.
Die Einladungsfrist wird in Korrelation zum Datum der Eigentümerversammlung und dem aktuellen Datum, welches in aller Regel als Einladungsdatum angesehen werden kann, gesetzt und bei Überschreitung dieser rot eingefärbt.
Die Umlagewerte können nun auch aus der Sammelerfassung sowie den Umlagetexten kopiert werden. Bisher stand diese Funktion nur etwas versteckt aus dem Objekt-Auswahlformular zur Verfügung.
Aus dem Buchungsformular der Buchungserfassung kann nun direkt der Kontoauszug des betreffenden Kontos aufgerufen werden, um sich einen Überblick über bisher auf dem betreffenden Konto erfasste Buchungen verschaffen zu können.
Dies kann sinnvoll sein, um sich über Betrag, USt.-Satz, die Abzugsfähigkeit nach §35a EStG oder schlicht den verwendeten Buchungstext zu informieren.
Dabei werden sämtliche Buchungen des gewählten Kontos ab dem Vor-WJ sowie ein möglichst präziser Datenbereich wie das Objekt bzw. der Nutzer vorgefiltert.
Diese Funktionalität steht übrigens schon seit geraumer Zeit im Kontierungsformular des Zahlungsträgerimports zur Verfügung.
Tipp:
Möchten Sie den Buchungstext aus dem Datenbereich für Ihre Buchung kopieren, genügt es die Zelle mit der Maus zu markieren und den Inhalt per Strg + C in den Zwischenspeicher zu übernehmen. Anschließend kann er per Strg + V an der gewünschten Position eingefügt werden.
Werden Buchungstexte wiederkehrend verwendet, bietet sich zudem die Anlage von vordefinierten Buchungstexten an. Diese können bspw. mit variablen Datumsplatzhaltern ergänzt und per Kürzel angewählt werden.
Bisher konnte das SIDOMO-Programmfenster auf mehrere Monitore vergrößert werden. Diese Einstellung galt bisher nur für die aktuelle Sitzung und wurde nach einem SIDOMO-Neustart zurückgesetzt.
Ab sofort kann nun unter Extras > Optionen > Fenster die gewünschte Fenstergröße beim Programmstart festgelegt werden.
Grundsätzlich bieten sich folgende Herangehensweisen zur Ermittlung der richtigen Fenstergröße an:
1.Manuelle Positionierung
Das SIDOMO-Fenster wird manuell in die gewünschte Größe und Position gebracht und anschließend in den Optionen festgeschrieben, indem die Option Vollbildmodus: speziell unter Extras > Optionen > Fenster gewählt wird. Dort trägt SIDOMO die derzeit gewählte Fenstergröße bei erstmaliger Wahl eigenständig ein. Zusätzlich kann die verwendete Fensterposition auch über und der Option aktuelles SIDOMO-Fenster erneut eingelesen werden.
2.Automatische Positionierung durch Wahl der Monitore
Es werden die Optionen direkt aufgerufen, die Option Vollbildmodus: speziell gewählt und anschließend über die gewünschte Konstellation wie bspw. Monitore 1+2 oder 2+3 gewählt.
Hinweis:
Idealerweise sollten die für die Anzeige des SIDOMO-Programmfensters zu verwendenden Monitore eine identische Auflösung und Skalierung aufweisen. Dies kann entweder in den Windows Anzeigeeinstellungen oder in SIDOMO unter Hilfe > System-Info > Register Computer > Rubrik Bildschirm geprüft werden.
Die Freistellungsbescheinigung gemäß §48b EStG, die den Leistungsempfänger von der Pflicht zum Einbehalt und der Weiterleitung der Bauabzugssteuer an die Finanzbehörden befreit, kann im Lieferanten hinterlegt werden. Dies ist unverändert.
Zudem können Überweisungen unter Extras > Optionen > Einstellungen > Buchhaltung an Lieferanten mit Freistellungserfordernis bei fehlender bzw. abgelaufener Freistellungsbescheinigung administratorseitig blockiert werden. Ansonsten erfolgt zumindest eine ignorierbare Hinweismeldung. Dies ist ebenfalls unverändert.
Bisher wurde die Freistellungsbescheinigung lediglich beim Erfassen der Überweisung überprüft.
Zahlungsträger > DTA ausführen
Die der Funktion DTA ausführen vorgelagerte Konsistenzprüfung meldet nun ebenfalls fehlende oder abgelaufene Freistellungsbescheinigungen.
Es wird ein Hinweisdialog eingeblendet, der je nach Definition in den Optionen das Ausführen verhindert bzw. abfragt.
Stapelbuchhaltung > Buchen
Beim Buchen der Stapelbuchungen wird ein Hinweisdialog mit Abfrage zum Fortfahren ausgegeben. Je nach getroffener Auswahl werden die betroffenen Stapelbuchungssätze als gesperrt deklariert. Alternativ können die betroffenen Stapelbuchungen auch ohne Überweisung übergeben werden.
In der Buchungserfassung (Rechnungseingang / Manuelle Sollstellung) können nun Überweisungen und Lastschriften auch bei noch fehlender Bankverbindung initiiert werden, indem ein Abfragedialog zwischengeschalten wird.
Dabei kann wahlweise die Bankverbindung in den Lieferanten bzw. Nutzer eingetragen und im Anschluss direkt in das ZV-Formular übernommen werden, ohne den Buchungsvorgang abbrechen und die Bankverbindung vorab im Stammsatz hinterlegen zu müssen.
Die Quartalsvariablen wie bspw. AQ, VQ, NQ usw. können nun wahlweise auch als römische Ziffern in den Buchungstexten und Verwendungszwecken verwendet werden.
Mit dem Update wird der Standardwert auf römische Ziffern umgestellt, da dies den gebräuchlichen Wert darstellt. Ist die nicht gewünscht, muss dies in den Optionen umgestellt werden.
In der Anlage von Vorlagen und Textbausteinen für WEG-Versammlungen und Umlaufbeschlüsse kann nun ein Platzhalter für das Tagesdatum <<AktuellesDatum>> verwendet werden.
Da bei ausländischen Bankverbindungen der BIC erforderlich ist, wird dieser nun bei der Eingabe obligatorisch abgefragt. Bei deutschen Bankverbindungen ist der BIC grundsätzlich nicht erforderlich und bleibt damit ein rein optionaler Bestandteil.
Die Kopierfunktion folgender Programmteile wurde grundlegend erweitert:
•Firma
•Objekt
•Einheit
Für die Kopiervorgang können nun die untergeordneten und zu inkludierenden Stammdaten gewählt werden, wodurch so nun bspw.
•ein Objekt ohne Einheiten und Nutzer oder
•ein Objekt nur mit den aktuellen Nutzern kopiert werden kann.
Beispiel:
Ein Mietobjekt wird an eine andere Verwaltung übergeben bzw. den Eigentümer zurückgegeben. Nach 2 Jahren wird das Objekt wieder in die Verwaltung übernommen. Anstelle das Objekt gänzlich neu anzulegen, kann es einfach kopiert werden. Da jedoch alte Nutzer nicht mehr benötigt werden, können nun entweder keine Nutzer oder aber nur die zum damaligen Zeitpunkt aktuellen Nutzer über die Wahl eines Stichtages übernommen werden.
Über die globale Kontaktsuche im Navigationsbereich können nun auch folgende Felder der jeweiligen Ansprechpartner (Objekt, Lieferant, Nutzer) zusätzlich durchsucht werden:
•Telefon 1-4
•Mobiltelefon
•E‑Mail 1+2
•Internet
Zu diesem Zweck wurden die Filter in den Auswahlformularen (Register Ansprechpartner) entsprechend erweitert in
In vielen Auswahlformularen der Grund- und Stammdaten wurden die bestehenden Suchfelder zusammengefasst und einheitlich als kombinierte Suchfelder angelegt. Somit können nun über 1 Suchfeld mehrere Felder durchsucht werden. Dies umfasst u.a. auch numerische Felder.
Weiterhin kann über Kontextfunktionalität eine Auswahl als Filter gesetzt werden.
Zusammenfassung:
•Suche über mehrere Felder gleichzeitig
•numerische Suche über den Präfix #
•Kontextmenü mit Filterfunktion
Beispiel:
Beispiele anhand des Objektstamms:
•47 ... findet die Objektbezeichnung 900/47, aber auch die Hauptstraße 47
Die Berechnung und Weiterbelastung von Zusatzentgelten bzw. Sondervergütungen im Rahmen des Moduls Verwalterentgelt wurde erweitert und umfasst nun auch Nutzer, die nicht an der elektronischen Korrespondenz (keine E‑Mail, keine siCloud, kein Casavi) teilnehmen und daher auf dem Postweg kontaktiert werden müssen. Zudem werden die Programmteile wie die Weiterbelastung der Mahnkosten sowie das Zusatzentgelt bei fehlendem Lastschrifteinzug aus dem Punkt Übersichten auf den Menüpunkt Abrechnung > Sondervergütung verschoben.
Nutzern ohne elektronische Korrespondenz kann nun ein Zusatzentgelt teilautomatisiert im Rahmen der Abrechnung belastet werden. Zudem kann eine Zahlung kumuliert je Objekt an das Verwaltungsunternehmen erzeugt werden.
Die Ermittlung und Berechnung kann objektübergreifend durchgeführt werden, wobei für die anfängliche Nutzung eine Bearbeitung je Objekt durchaus empfehlenswert sein kann.
Die Berechnung kann u.a. über folgende Parameter definiert werden:
•Einmalbetrag (bspw. pro Jahr) bzw. als Monatsbetrag
•je Nutzer bzw. je Ansprechpartner
Im Datenbereich können die einzelnen Korrespondenzoptionen zu Kontrollzwecken eingesehen werden.
Es werden Nutzer bzw. Ansprechpartner belastet, bei denen nicht mindestens eine der 3 folgenden Bedingungen erfüllt ist:
Nutzerzeiträume werden nur bei monatlicher Inrechnungstellung berücksichtigt. Dabei zählt ein Nutzer, soweit er zum 1. des Monats aktuell ist. Ansonsten zählt ein Nutzer, soweit er mindestens 1 Tag im Berechnungszeitraum liegt. Zeiträume der Ansprechpartner werden nur bei monatlicher Berechnung i.V.m. der Berechnung je Ansprechpartner berücksichtigt. Ansonsten zählt ein Ansprechpartner, soweit er mindestens 1 Tag im Berechnungszeitraum liegt.
Die Zahlung wird üblicherweise auf ein separates Sachkonto gebucht und als Überweisung (zusammengefasst je Objekt) an das Verwaltungsunternehmen ausgezahlt. Dieses Sachkonto wird mit dem Festbetragsumlage (801) versehen und über die Abrechnung den betroffenen Nutzern belastet. Die Eintragung der Festbeträge sowie die Erstellung der Überweisung erfolgt automatisch im Rahmen des Berechnungslaufs.
Für Eigentümer in Wohnanlagen kann nun der Ansprechpartner mit dem Merkmal ermächtigter Eigentümer versehen werden. Dieser wurde im Rahmen des neuen WEG (neue Fassung zum 01.12.2020 u.a. in §9b Abs. 2 sowie §24 Abs. 3) etabliert.
Entsprechende Ansprechpartner können über das Register Verwaltung gefiltert werden. Im Zusammenhang damit sollten immer alle Ansprechpartner auf dem vorderen Register gewählt werden.
In der Stapelbuchhaltung erfolgt nun eine Prüfung auf mehrfach verwendete Rechnungsnummern, so wie es derzeit schon in anderen Buchungsprogrammsegmenten (Buchungserfassung/Zahlungsträger) der Fall ist.
Die Prüfung erfolgt an folgenden Verarbeitungspunkten:
•Importieren: Prüfung über alle in der Stapelbuchhaltung vorhandenen Datensätze
Im Rahmen der Seriendruckfunktion sowie innerhalb der Textvorlagen (Abrechnung/Wirtschaftsplan/Mahnwesen/Indexanpassung) werden nun auch zusätzliche teil-anonymisierte Variablen für die Bankverbindungen von Nutzern und Lieferanten bereitgestellt.
Für folgende Seriendruckfelder/Variablen stehen teil-anonymisierte Entsprechungen zur Verfügung:
•Bankkonto: BankkontoXXX
•IBAN: IbanXXX
•BIC: BicXXX
In den Textvorlagen können diese ebenfalls verwendet werden.
Unter Extras > Optionen > Allgemein > Formate - Bankkonto, IBAN und BIC kann die Anzahl der nicht anonymisierten Zeichen festgelegt werden.
Im Word-Export (aus dem Nutzerstamm) stehen nun folgende zusätzlichen tabellarischen Variablen für die Darstellung der hinterlegten Staffeln zur Verfügung:
•<<AlleStaffeln...>>
Sie beinhalten sämtliche aktuellen und zukünftigen Staffeln ab dem gewählten Stichtag. Die ausgewiesene Summe wird immer zum Stichtag bzw. zum aktuellsten Datum der Staffeln bis zum Stichtag ermittelt.
In Word können die Variablen "am Stück" inkl. Formatierung und Tabulatoren über Register SIDOMO > Objekte einfügen in die Seriendruckvorlage integriert werden.
•Strg + C
= kopiert wie bisher IBAN, BLZ & Gläubiger-ID mit Leerzeichen
•Strg + Shift + C
= kopiert IBAN, BLZ & Gläubiger-ID ohne Leerzeichen
Vereinfachte Kontextfunktionalität über Kontaktieren in folgenden Programmteilen verfügbar:
•Objekt
•Nutzer
•Lieferant
•Dienstleister
•Cloud-Meldung
Tipp:
Zudem muss nun nicht mehr der gesamte Feldinhalt markiert werden, sondern es genügt eine Positionierung des Cursors im jeweiligen Feld. Dies umfasst prinzipiell sämtliche Felder, kann bspw. auch für Textfelder verwendet werden, wenn der Name kopiert werden soll.
Im Kontoauszug kann nun je nach gewählter Anzeigeoption auch nach dem Netto-Betrag gefiltert werden. Bisher war dies unabhängig von der Anzeige-Option nur für Brutto-Beträge möglich.
Im Rahmen der Exportfunktion unter Verwendung der Cloud-Freigabe (siCloud) können nun auch Kombinationen aus Cloud- und Nicht-Cloud-Teilnehmern einfacher gehandhabt werden. Analog wie schon bei der Verwendung der Einzel-E‑Mail erhalten Nutzer ohne aktivierten Cloud-Zugang ein Schreiben per Post.
Hierfür werden im Anschluss an die Erstellung der Einzelbriefe inkl. der Cloud-Freigabe die restlichen Nutzer gemeldet und erhalten anschließend auf Wunsch ein postalisches Schreiben.
Im Programmteil Zahlungsträger/DTA können Überweisungen und Lastschriften nun nach dem Erfassungsdatum Erfasst am gefiltert werden. Die bisherige Selektion Benutzer wird zudem in Erfasst von umbenannt.
Die Selektionen können wie folgt vorgenommen werden:
•im Feld Erfasst am über die Schaltfläche
•im Datenbereich über Kontextmenü > Selektieren > Erfasst am
Im Programmteil WEG-Versammlung wird nun ein zusätzliches Textfeld als Beschluss-Vorschlag bereitgestellt. Dieses kann im Rahmen der Beschlussanlage als vorformulierter Beschluss-Wortlaut verwendet werden.
Wird ein Beschluss auf Grundlage eines Tagesordnungspunktes erstellt, dann kann der als Beschluss-Wortlaut zu übernehmende Text nun auch aus dem Beschluss-Vorschlag übernommen werden. Ist das Feld Beschluss-Vorschlag gefüllt, wird dieses zudem als Standard zur Übernahme vorgeschlagen.
Die Optionen in den Abfragedialogen innerhalb der Kontierungsformulare können nun einfach per Hotkeys gewählt werden. Dies erfolgt per Zifferntasten. Bisher musste dies etwas umständlich per Mausbedienung erfolgen.
Die Kontierungsformulare werden u.a. in folgenden Programmteilen verwendet:
Folgende Selektionsfelder innerhalb der Auswahlformulare des Objekt- und Einheitenstamms verfügen nun zusätzlich über eine Dropdown-Funktionalität, welche die im Datenbereich vertretenen Varianten zur Auswahl bereitstellen:
Im Infobereich des Kontoauszugs werden die jeweils vertretenen Kontotypen aus dem Datenbereich nach Anzahl aufgeschlüsselt. Diese können zudem als aktive Filter verwendet werden. In diversen Programmteilen wurde die Erweiterung des Infobereichs schon umgesetzt. Grundsätzlich kann immer nur einer der Filter gleichzeitig aktiviert werden. Die Vorsalden werden bei aktiviertem Filter zur Vermeidung von Irritationen ausgeblendet.
In der E/A-Aufstellung und E/A-Abrechnung kann nun optional zum Nutzer auch dessen Einheitenlage ausgegeben werden. Die entsprechende Option kann in den Druckoptionen, die über Drucken > Einstellungen, über die F9-Taste oder über aufgerufen werden kann, aktiviert werden.
Die Skonto-Funktionalität im Rahmen der kreditorischen Buchhaltung wurde um folgende Punkte erweitert:
•Skonto-OP wird nun auch ohne Verwendung eines separaten Skonto-Kontos automatisch ausgebucht
•Skonto-Konto je VSt.-Abzug-Typ verfügbar (je ein Skonto-Konto für vollständig, teilweise und nicht abziehbare Vorsteuer)
•Nachträgliche Überweisungen aus der OP-Verwaltung können nun auch auf Dienstleisterdaten wie Kunden-/Vertragsnummer zugreifen
Skonto-OP wird nun auch ohne Verwendung eines separaten Skonto-Kontos automatisch ausgebucht
Bisher wurde der aus der Reduzierung um den Skontoabzug in der Überweisung resultierende Saldo nur dann ausgebucht, wenn ein separates Skonto-Konto im Objekt hinterlegt wurde. Sollte jedoch der Skontoabzug direkt auf dem ursprünglichen Aufwandskonto erfolgen, dann blieb bisher der Offene Posten in Höhe des Skontoabzugs bestehen und musste manuell ausgebucht werden. Strittig war die Verwendung eines Skonto-Kontos insbesondere bezüglich der fehlenden Weitergabe des Skonto-Abzugs in der Betriebskostenabrechnung.
Diese Beschränkung wurde nun vollständig aufgehoben, sodass es keinen Unterschied macht ob ein Skonto-Konto verwendet wird oder nicht.
Skonto-Konto je VSt.-Abzug-Typ verfügbar (je ein Skonto-Konto für vollständig, teilweise und nicht abziehbare Vorsteuer)
Bisher konnte im Objektstamm ein Konto für Skontoerlöse hinterlegt werden. Hierbei wurden jedoch Skontoerlöse von Konten mit verschiedenen VSt.-Abzugs-Typen über dieses eine Konto erfasst. Ab sofort steht je ein Konto für jeden VSt.-Abzug-Typ zur Verfügung:
•Skontokonto mit vollständigem VSt.-Abzug
•Skontokonto mit teilweisem VSt.-Abzug (Anteil gemäß Objektdefinition)
•Skontokonto ohne VSt.-Abzug
Die entsprechende Verwendung wird durch SIDOMO gesteuert und bedarf keines weiteren anwenderseitigen Eingriffs. Das bisher hinterlegte Skontokonto wird im Rahmen der Datenumsetzung für alle 3 Skonto-Konten übernommen und kann im Anschluss anwenderseitig wunschgemäß angepasst werden.
Nachträgliche Überweisungen aus der OP-Verwaltung können nun auch auf Dienstleisterdaten wie Kunden-/Vertragsnummer zugreifen
Wurde bisher ein Rechnungseingang direkt mit Überweisung erzeugt, dann konnte im Verwendungszweck auf die Dienstleisterdaten wie Kunden-/Vertragsnummer zugegriffen werden. Üblicherweise werden schon im Lieferanten entsprechende Platzhalter unter Lieferant > Register Buchhaltunghinterlegt, die dann in der Überweisung automatisch eingesetzt werden.Wurden Rechnungseingangsbuchungen zuerst ohne Überweisung und erst im Nachgang aus der OP-Verwaltung erzeugt, dann standen die Dienstleisterdaten nicht zur Verfügung. Ab sofort kann nun auf diese Daten zugegriffen werden. Dabei wird der Dienstleister über die Objekt-Lieferant-Zuordnung identifiziert. Werden mehrere passende Dienstleister bei gleichzeitiger Verwendung von Dienstleistervariablen gefunden, dann kann in einem Dialog der gewünschte Dienstleister ausgewählt werden.
Die im Rahmen der Automatischen Sollstellung laufende Konsistenzprüfung und das hiermit bereitgestellte Konsistenzprotokoll wird nun grundsätzlich objektweise gruppiert.
In der Vorgangsverwaltung stehen nun die Termine mit Datum und Uhrzeit zusätzlich in eigenen Seriendruckfeldern zur Verfügung. Die bestehenden Felder bleiben erhalten.
Ziel Erweiterung ist die verbesserte Nutzbarkeit in Serienbriefen, um bspw. die Zeitspanne (bspw. "Die Ablesung erfolgt zwischen 09:00 - 16:00 Uhr") angeben zu können.
Die OP-Liste kann nun wahlweise um das beim Nutzer hinterlegte Empfänger-Bankkonto ergänzt werden. Die entsprechende Auswahl kann in den Druckeinstellungen unter Drucken > Einstellungen > Nutzer-Empfängerbankkonto drucken, die Schaltfläche des Auswahlformulars bzw. die Taste F9 vorgenommen werden und bleibt benutzerspezifisch erhalten.
Der Verwalteralltag ist vielseitig und anspruchsvoll. Mit dem Modul Zensus 2022 sparen Sie sich wertvolle Zeit und Mühen, und schonen Ihre Nerven. Es ist uns gelungen, die umfangreichen Anforderungen vom Zensus 2022 zu berücksichtigen und können Ihnen damit ein vernünftiges Werkzeug für die Datenlieferung an die statistischen Landesämter anbieten.
Ein Großteil der erforderlichen GWZ-Daten haben Sie bereits im SIDOMO und diese werden automatisiert für den Export abgerufen und in den Übersichten bereitgestellt. In Abhängigkeit der Datenstruktur werden die erforderlichen Merkmale ebenfalls automatisiert .
Sind die Pflichtdaten vollständig und geprüft, ist der Export der
•aktualisierten Bestandsliste,
•der Eigentümerliste sowie
•der Erhebungsdaten
gemäß der gültigen Datensatzbeschreibungen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder nur noch einen Mausklick entfernt.
Sie erhalten eine Beschreibung, die Sie durch den kompletten Ablauf inkl. der Datenlieferungen über das Online-Meldeverfahren (eSTATISTIK.core) führt.
In den Textvorlagen kann nun die Nutzer-Vertragsnummer über den Platzhalter <<NutzerVertragNummer>> bspw. für die Verwendung im Rahmen des Zahlungsverkehrs eingefügt werden.
Im Zahlungsträgerimport wird nun im Rahmen der OP-Zuordnung ein weiterer zusätzlicher Datenbereich bereitgestellt, welcher detaillierte Informationen zur Kontierung bereitstellt.
Hierzu können im bisherigen Datenbereich ein oder mehrere OP markiert und deren Kontierungsinformationen aufgeschlüsselt bereitgestellt werden.
Tipp:
Geht es bspw. darum, bisher vorgenommene Kontierung bei Teilzahlungen (insbesondere bei Wechsel des Mitarbeiters) schneller erkennen zu können, kann der Aufschlüsselung der Kontierung/OP außerordentlich hilfreich sein.
Im Ausdruck der Mieter- und Eigentümerabrechnungen kann nun die bisher erzwungene Gruppierung der Nutzer einer Nutzergruppe mit dem Merkmal Nutzer der zugeordneten Nutzer des Objekts zusammenfassen umgangen und damit bspw. strikt in numerischer Reihenfolge ausgegeben werden
In der Objekt-Übersichtsliste kann nun wahlweise auch der Objekt-Eigentümer ausgegeben werden.
Tipp:
Die Übersichtsliste ist eine Erweiterung der Bearbeitungsliste, die ebenfalls aus dem Objektstamm erzeugt werden kann. Beide Listen dienen der Analyse des Bearbeitungszustandes, kann Auskunft zu Fragestellungen geben wie wurde das Objekt schon abgerechnet, wie ist der Buchungsstand, gibt es ggf. schon einen Wirtschaftsplan usw., um evtl. Bearbeitungsrückstände besser identifizieren zu können.
Indexklauseln können nun auch wahlweise 2 Bedingungen in Kombination umfassen, wobei sowohl UND- als auch ODER-Bedingungen möglich sind. Folgende Varianten stehen nun zusätzlich zur Verfügung:
•nach Periode und/oder größer oder gleich
•nach Periode und/oder größer als
•nach Periode gemäß §557b BGB und/oder größer oder gleich
•nach Periode gemäß §557b BGB und/oder größer als
Die geläufigsten neuen Konstellationen erhalten zudem entsprechende Textvorlagen.
Beispiel:
Eine Indexklausel könnte bspw. wie folgt lauten:
Der Mietzins kann jährlich im gleichen Verhältnis zum Verbraucherpreisindex angepasst werden, soweit sich dieser um mindestens 2 Prozent verändert.
Im Objekt- und Nutzerstamm können nun sowohldie Steuer-Identifikationsnummer (SteuerID) als auch die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UStID) separat erfasst werden. Diese Möglichkeit wurde vor Kurzem schon im Lieferanten implementiert und ist somit nun einheitlich verfügbar.
Bei der Datenumsetzung werden die bisher schon erfasste SteuerID bzw. UStID in die entsprechenden Felder übernommen.
Zudem wurde nun für die UStID eine Prüfnummernberechnung ergänzt. Diese kann auch manuell über (https://ec.europa.eu/taxation_customs/vies/vieshome.do?locale=de) geprüft werden. Sind beide Identifikationsnummern gefüllt, wird die UStID als vorrangig für Rechnungsdokumente (Abrechnung, Nutzer-Rechnungsstellung, Verwalterentgelt, Indexmietverwaltung) verwendet. Dies umfasst u.a. auch die bisherigen Seriendruckfelder wie die weiterhin verfügbare AusstellerSteuernummer.
Folgende Seriendruckfelder stehen nun zusätzlich zur Verfügung:
In Anrufformular der Telefoniefunktion werden nun auch die Ansprechpartner ausgewiesen. Somit erhält der Stammsatz selbst (Nutzer, Lieferant, Objekteigentümer) eine Infozeile als auch dessen Ansprechpartner. Zudem kann der Stammsatz per kontaktiert werden.
Im Zahlungsträgerimport wurde die OP-Zuordnung bei mehreren bestehenden OP erweitert, indem nun auch der OP-Text berücksichtigt wird.
Dies umfasst OP von Nutzern, Nutzergruppen und Lieferanten. Dies OP-Zuordnungsroutine greift dann, wenn kein Treffer über den OP-Betrag erzielt worden ist. Bei der regulären OP-Zuordnung spielt der Verwendungszweck weiterhin keine Rolle. Der Mehrwert wird sich in aller Regel bei mehr als 1 OP entfalten.
Es gelten folgende Bedingungen:
•OP-Text muss vollständig (vollständige Zeichenfolge) im Verwendungszweck des Umsatzes enthalten sein
•Umlaute, Leerzeichen, Sonderzeichen, Umbrüche werden ignoriert (wie analog schon bei DTA-Zahlungen)
Beispiel:
Der OP-Text (i.d.R. identisch mit Buchungstext) lautet wie folgt:
•09.2021 Miete
Folgende Verwendungszwecke des Zahlungseingangs würden erkannt werden:
•09.2021 Miete
•09/2021 Miete und NK
•Zahlung fuer09-2021 Miete + NK
Folgende Verwendungszweck des Zahlungseingangs würden aufgrund fehlender Übereinstimmung mit dem OP-Text nicht erkannt werden:
•09.2021 (Begriff Miete fehlt)
•09.2021 Wohnungsmiete (abweichender Text innerhalb des Treffertextes)
•September 2021 Miete (Monat als Text anstelle Nummer)
Das Word-Exportformular wurde um eine Schaltfläche zum Aufrufen der Seriendruckvorlage erweitert. Dies war bisher lediglich über eine versteckte Kontextfunktionalität (Rechtsklick) möglich.
Mit dem Modul Buchhaltung Plus wurde die Buchhaltung bezüglich folgender Punkte erweitert
•Sachbuchungen mit Einheiten-Zuordnung,
•Sachbuchungen mit Nutzer-Zuordnung
•objektübergreifende Sachbuchungen
Bei objektübergreifenden Sachbuchungen steht in der Buchungserfassung ein zur Verfügung. Hierüber wird das erweiterte Erfassungsformular aufgerufen, in dem
•beliebige Objekte sowie
•beliebige Konten
vorgewählt werden können.
Im Anschluss wird das Kontierungsformular mit Kontierungszeilen gemäß der Vorauswahl generiert. Diese können dann beliebig angepasst werden.
Sachbuchungen können nun mit einer Zuordnung zu Einheiten und Nutzern versehen werden. Diese Zusatzinformation kann für die geläufigsten Auswertungen als Filterkriterium verwendet werden.
Perspektivisch ist die Berücksichtigung in der Jahresabrechnung und in SEV-Abrechnungen geplant.
Die Versammlung wurde enger mit der Vorgangsverwaltung verzahnt. Somit können Vorgänge nun einfacher aus einem Tagesordnungspunkt (TOP) angelegt werden. Bisher konnte lediglich ein Vorgang direkt und auch nur aus einem Beschluss erzeugt werden.
Änderungen im Bearbeitungsformular (neue 1-Klick-Schaltflächen):
• = Vorgang hinzufügen ... per 1-Klick können nun ein oder mehrere Vorgänge angelegt werden
• = Vorgang bearbeiten:
... ist 1 Vorgang vorhanden, dann wird der Vorgang im Bearbeitungsformular aufgerufen
... sind mehrere Vorgänge vorhanden, dann wird das Auswahlformular mit allen Vorgängen des Beschlusses aufgerufen
Änderungen im Auswahlformular:
•Spalte Vorgang
•Doppelklick auf Spalte Vorgang:
... ist kein Vorgang vorhanden, dann wird ein neuer Vorgang angelegt
... ist 1 Vorgang vorhanden, dann wird das Bearbeitungsformular des Vorgangs aufgerufen
... sind mehrere Vorgänge vorhanden, dann wird das Auswahlformular sämtlicher Vorgänge des TOPs angezeigt
•Doppelklick auf eine der Spalten Firma/Objekt/Objektgruppe/Straße/PLZ/Ort/Staat
... ruft das Objekt im Register Dokumente aufrufen
Die bis zur Programmversion SIDOMO 2018 gängige Funktionsweise, dass nach erfolgter und erfolgreicher Kontierung auch das Bearbeitungsformular geschlossen wurde, kann nun wieder per Einstellung angeboten werden. Die Einstellung befindet sich im Bearbeitungsformular der betroffenen Programmteile innerhalb der Schnelleinstellungen rechts.
Dies umfasst in einheitlicher Definition folgende Programmteile:
•Buchungsvorfall
•Zahlungsträger
•Dauerzahlungsträger
•Zahlungsträgerimport
•Zahlungsträgermaske
(ggf. nur Module Zahlungsträger bzw. Zahlungsträgerimport)
Im Rahmen der OP-Auswahl des Zahlungsträgerimports werden die Offenen Posten nun in einem zusätzlichen Datenbereich in detaillierter Form angezeigt.
Die Aufschlüsselung erfolgt nach folgenden Kriterien und berücksichtigt debitorische als auch kreditorische OP:
•nach Objekt (kreditorische objektübergreifende OP)
•nach Konto/Unterkonto
•nach WJ
•nach Nutzer (bei Nutzergruppen)
Die Datengitter laufen grundsätzlich synchron. Die Spaltenreihenfolge wird nach erneutem Aufruf auf Grundlage des bisherigen komprimierten Datenbereich (oben) auf den detaillierten Datenbereich (unten) übernommen.
Beispiel:
Ein Mieter hat seinen Dauerauftrag nach erfolgter Erhöhung seiner Kaltmiete nicht entsprechend angepasst. Der Anwender hat jeweils die Kaltmiete als nachrangig gebucht und damit den Fehlbetrag der Kaltmiete zugewiesen.
Ein neuer Anwender bzw. eine Vertretung im Krankheits- oder Urlaubsfall hat keine Kenntnis über diesen Fall und die bisherige Verbuchung. Über das neue Datengitter kann nun einfacher nachvollzogen werden, welchem Unterkonto die Minderzahlung zugewiesen wurde. Markiert der Anwender nun die Rest-OP im oberen Datenbereich, dann werden Detail-OP mit betroffenem Unterkonto angezeigt.
Die FiBu-Schnittstelle bietet das aktualisierte DATEV-Format ASCII-Format 7.00. Dieses beinhaltet folgende zusätzliche Funktionalitäten, die im täglichen Ablauf deutliche Effektivitätssteigerungen mit sich bringen können:
1.wahlweise Übergabe ohne Festschreibungskennzeichen
2.wahlweise Übergabe der Kontobezeichnungen
3.wahlweise Übergabe der Stammdaten für Debitoren und Kreditoren
4.Dokumente in einer ZIP-Datei inkl. Referenzdatei übergeben
Die Festschreibung kann beim Import in DATEV optional aufgehoben werden. Dazu ist das entsprechende Benutzerrecht in DATEV erforderlich. Dies ist zudem nur dann möglich, wenn das Festschreibungskennzeichen im DATEV-Export aus SIDOMO ebenfalls nicht übergeben wird, was mit der neuen Option nun möglich ist. Sinnvoll kann dies u.a. bei Testläufen oder bei erstmaliger Integration der FiBu-Schnittstelle sein.
Die Kontobezeichnungen können nun ebenfalls übergeben werden. SIDOMO wird im Rahmen des FiBu-Übertrags versuchen die Kontobezeichnung selbständig auszulesen. Die übernommenen Kontobezeichnungen können unter Grunddaten > Buchhaltung > FiBu-Konten eingesehen, bearbeitet und ergänzt werden. Letzteres ist immer dann notwendig, wenn mehrere SIDOMO-Konten, mehrere Nutzer, mehrere Lieferanten, mehrere Bankkonten oder mehrere Vorsteuerkonten mit abweichender Bezeichnung einem DATEV-Konto zugeordnet sind. In diesen Fällen bleibt die von SIDOMO vergebene Kontobezeichnung frei und kann anwenderseitig festgelegt werden. Im Bearbeitungsformular für die DATEV-Kontobezeichnungen werden sämtliche zugeordneten Konten mit deren Bezeichnungen aufgeführt und die gewünschte kann per Doppelklick übernommen oder manuell eingetragen werden.
Die Übergabe erfolgt über das in DATEV standardisierte Format für Sachkontenbeschriftungen.
Die Nutzer (Debitoren) und Kreditoren (Lieferanten i.V.m. kreditorischer Buchhaltung) können nun ebenfalls mit ihren wichtigsten Stammdaten übergeben werden.
Die Übergabe erfolgt über das in DATEV standardisierte Format für Debitoren/Kreditoren.
Die ggf. in den Buchungen hinterlegten Dokumente im Feld Referenz-ID (Modul Stammdatenerweiterung) können nun gesammelt in einer ZIP-Datei übertragen werden. Die vergebenen Dokumentennamen bleiben erhalten und erhalten einen Präfix aus fortlaufenden Nummerierung. Es wird eine Referenzdatei (Excel) mit der Zuordnung der Buchungen zu den jeweiligen Dokumenten erzeugt.
Die Übergabe erfolgt nicht in einem DATEV-Standardformat, kann dadurch jedoch auch von anderen FiBu-Schnittstellen verwendet werden.