Die folgende Liste enthält eine tabellarische Auflistung sämtlicher Änderungen in der Programmversion SIDOMO® 2020. Wichtige Neuerungen sind mit einem gekennzeichnet.
In der Vorgangsverwaltung wurde die Funktionalität für Journaleinträge weiter optimiert.
Telefonie: Journaleintrag bei parallel geöffnetem Vorgang
•Beim Versuch einen Journaleintrag aus dem Telefonieformular bei gleichzeitig geöffnetem Vorgang anzulegen, wird nun ein Abfrageformular zur Auswahl des Vorgangs vorgeschalten. Hierbei kann gewählt werden, ob der aktive oder ein anderer Vorgang verwendet werden soll. Ist der aktive Vorgang zudem im Editiermodus, erfolgt eine qualifizierte Hinweismeldung für den Anwender.
Kontaktieren mit CC / BCC-Kontakten nun ebenfalls optional im Memofeld
•Beim Kontaktieren mit CC/BCC-Kontakten können diese nun ebenfalls wahlweise in das Memofeld des Journaleintrags übernommen werden. Bei mehreren Kontakten wurde dies zuletzt schon für die Funktion Exportieren implementiert, jedoch noch nicht für CC-/BCC-Kontakte.
Journaleintrag mit eigener Abfrage für Übernahme von Empfänger bei 1 bzw. mehreren Empfängern (bisher gemeinsame Abfrage):
•Es existieren nun 2 eigenständige Abfragen für die Übernahme des bzw. der Empfänger (E‑Mail/Brief). Entscheidend ist hier, dass die einmal getätigte Auswahl je nach Fallkonstellation entsprechend enthalten bleibt. Kürzlich wurde diese Abfrage neu implementiert, unterschied jedoch nicht nach 1 oder mehreren Empfängern.
•Wird also nur ein 1 Empfänger angesprochen, kann bspw. die Auswahl Empfänger nicht ins Memo eintragen gewählt und zukünftig vorgeschlagen werden. Dies kann sinnvoll sein, da dieser Empfänger schon in der Bezeichnung des Journaleintrags enthalten ist.
•Werden mehrere Empfänger angesprochen, kann Empfänger ins Memo eintragen gewählt und zukünftig vorgeschlagen werden. Dies kann sinnvoll sein, da diese nicht namentlich in der Bezeichnung des Journaleintrags enthalten sind.
Im Zahlungsträgerimport werden nun folgende unterschiedliche Schreibweisen von Umlauten und Doppel-S im Verwendungszweck berücksichtigt, wodurch diese nun zu einem Treffer führen - gleich welche der Schreibweisen im Umsatz und der Zahlungsträgermaske verwendet wird:
•ae = ä
•ue = ü
•oe = ö
•ss = ß
Hinweis:
Fremdinhaber bleibt unberücksichtigt (exakte Zeichen weiterhin zwingend)
•Der Fremdinhaber bleibt derzeit bei dieser Routine unberührt, d.h. Umlaute und Doppel-S müssen weiterhin in identischer Zeichenfolge in Zahlungsträgermaske und Umsatz auftreten. Eine erweiterte Toleranz wird in SIDOMO 2022 implementiert.
Ersetzung vom Umlauten durch Einzelvokale bzw. Leerzeichen führen weiterhin zu keinem Treffer mit der Zahlungsträgermaske
Keinen Treffer in der Zahlungsträgermaske i.V.m. mit dem Umsatz erzielen folgende Konstellationen, die jedoch auch nicht SEPA-konform sind:
Beim Umnummerieren werden nun auch IBAN, BIC, BLZ und Institut berücksichtigt.
Üblicherweise wird dies benötigt, wenn Institute fusionieren und sich IBAN, BIC und BLZ ändern, die Kontonummer jedoch selbst erhalten bleibt. Natürlich kann die Kontonummer selbst auch weiterhin abgeändert werden. Ob und inwieweit die Anlage eines neuen Kontos anstelle des Umnummerierens sinnvoll ist, muss im Einzelfall entschieden werden.
In der Vorgangsverwaltung in Verbindung mit der Funktion Kontaktieren per E‑Mail mit zusätzlichen Kontakten als CC bzw. BCC können diese nun ebenfalls im Memofeld eingetragen werden.
Bisher wurde in diesen Fällen nur der Hauptkontakt in der Bezeichnung hinterlegt. Diese Erweiterung folgt auf die schon kürzlich vorgenommenen Erweiterungen bei der Funktion Exportieren.
Beim Buchen des Zahlungsträgerimports werden üblicherweise von vielen Bankingprogrammen die realen Bankkontosalden mitgeliefert. Damit stehen üblicherweise der Banksaldo vor und nach jedem Buchungstag zur Verfügung. Diese können und werden beim Buchen schon seit vielen Jahren mit dem Banksaldo laut SIDOMO abgeglichen.
Diese Verprobung berücksichtigt nun auch noch nicht kontierte bzw. nicht für den Buchungslauf ausgewählte Umsätze. Diese werden in einer zusätzlich erscheinenden Spalte ausgewiesen beim Endsaldo laut SIDOMO eingerechnet.
Beispiel:
War es früher so, dass der Abgleich von übermitteltem Banksaldo (lt. Bankingsoftware) zum Banksaldo in SIDOMO nur dann sicher vorgenommen werden konnte, wenn auch sämtliche Umsätze kontiert und im Buchungslauf ausgewählt wurden, so werden nun sämtliche -also auch unkontierte- Umsätze berücksichtigt.
Insbesondere wenn ein Bankkonto nachgebucht werden muss, oder durch Zeitdruck und aufgrund fehlenden Belegen nicht sämtliche Buchungen kontiert werden können, sollte diese Erweiterung eine deutliche Erleichterung darstellen.
Hinweis:
Der zum Buchen ausgewählte Umsatz mit dem aktuellsten Datum wird als Stichtag für den Endsaldo herangezogen. Sind demnach im Zahlungsträgerimport Umsätze bis zum 27.07.2021 enthalten, jedoch lediglich Buchungen inkl. dem 19.07.2021 kontiert, dann fungiert der 19.07.2021 als Stichtag für die Verprobung der Endsalden.
Die Funktion Exportieren wurde bezüglich des Journaleintrags erweitert, indem nun immer sämtliche Empfänger, gleich ob als Schreiben oder E‑Mail, im Memofeld des Journaleintrags verzeichnet werden können.
Hierzu wurde der schon vorhandene Dialog um folgende Optionen erweitert:
•Empfänger in Journal-Memo eintragen
•Empfänger nicht in Journal-Memo eintragen
Die gewählte Einstellung wird beim nächsten Vorfall entsprechend der zuletzt vorgenommen Auswahl erneut vorgeschlagen.
Bisher wurde lediglich die Anzahl der Empfänger in der Bezeichnung des Journaleintrags aufgeführt.
In der WEG-Abrechnung erfolgt der Ausweis der Umsatzsteuer nun je Steuersatz im Abrechnungsmodus Brutto + VSt.-Ausweis. Er basiert auf den gebuchten Beträgen, anders als es bspw. bei optierenden Mietern der Fall ist, wo immer der jeweils gültige USt.-Satz (ggf. getrennt nach 16% und 19%) auf den Netto-Betrag aufgeschlagen wird.
Beim Kontaktieren per E‑Mail stehen nun weitere Platzhalter für die aktiven Mieter, Eigentümer bzw. Objekt-Eigentümer zur Verfügung.
Somit könnte einem Handwerker bspw. Wohnungs-, Eigentümer- und Mieterdaten zur Verfügung gestellt werden.
Tipp:
Die Platzhalter können bspw. auch als Vorlage angelegt und somit jederzeit wiederverwendet werden. Vorlagen sind Kombinationen aus E‑Mail-Betreff und E‑Mail-Text, die wiederum selbst mit Platzhaltern befüllt werden können.
Unter Nutzer > Register Verwaltung kann nun nicht nur der Prozentsatz der Umsatzmiete, sondern auch textliche Zusatzinformationen festgehalten werden. Dies können der entsprechende Passus aus dem Mietvertrag, mündliche Nebenabreden oder sonstige wesentliche Inhalte sein.
Weiterhin können die Daten zur Umsatzmiete zukünftig in der Nutzerliste optional ausgegeben werden. Hierfür werden in den Druckeinstellungen 2 weitere Optionsfelder bereitgestellt.
Im Bearbeitungsformular der Zahlungsträgermasken steht nun das zusätzliche und anwenderseitig frei definierbare (kann auch leer bleiben) Feld Bezeichnung zur Verfügung.
Es kann bspw. für die Beschreibung und nähere Bezeichnung verwendet werden, wenn Fremd-Kontoinhaber oder der übertragene bzw. verschlagwortete Verwendungszweck den Zweck des Umsatzes inhaltlich nicht ausreichend abbilden. U.a. kann dies einen Mehrwert bieten, wenn der Fremdkontoinhaber als Erkennungsmerkmal entfernt werden muss und durch dessen Fehlen sinnvolle Informationen für die Orientierung des Anwenders fehlen würden.
Unter Nutzer > Register Verwaltung können nun auch die Daten aus dem Handelsregister in separaten Feldern erfasst werden. Diese stehen u.a. auch im Rahmen des Exports als folgende Seriendruckfelder zur Verfügung:
In der Indexklausel können nun auch festgelegte Erhöhungsbeträge verwendet werden. Bisher waren lediglich festgelegte Prozentsätze ausgehend vom Staffelbetrag sowie anteilige Änderungen basierend auf einem Preisindex möglich.
Beispiel:
•Die Miete erhöht sich gemäß Staffelmietvereinbarung 2-jährlich um 125,00€ Netto.
•Ändert sich der VPI um mindestens 2,5%, dann erhöht sich die Miete absolut um 75,00€.
Im Export aus der Vorgangsverwaltung stehen nun auch die tabellarischen Zählervariablen zur Verfügung, ähnlich wie es bisher schon im Objekt- und Nutzerexport möglich ist.
Folgende Felder stehen im Objekt- (nur Objektzähler) und Nutzer-Export (Objekt- und Nutzerzähler) zur Verfügung:
•ObjektZaehlerKopf
•ObjektZaehlerZeilen
•EinheitZaehlerKopf
•EinheitZaehlerZeilen
Die Variablen können in Word über das Register SIDOMO > Objekte einfügen direkt als tabellarische Seriendruckfelder inkl. Formatierung und Tabulatoren eingefügt werden.
Im Kontoauszug erhalten Nutzer-Buchungen sowie Lieferanten-Buchungen (kreditorische Objektbuchungen) das zusätzliches Merkmal OP-Monat für den i.d.R. bezugnehmenden bzw. zugrundeliegenden Sollstellungsmonat.
Die Werte der Spalte OP-Monat werden wie folgt für debitorische Buchungen generiert:
•es werden immer die Buchungen mit identischer OP-Nummer berücksichtigt
•OP beinhaltet eine Soll-Buchung:
OP-Monat = Belegdatum der Soll-Buchung
•OP beinhaltet mehr als eine Soll-Buchung:
OP-Monat = Belegdatum der ältesten Soll-Buchung maßgebend
•OP beinhaltet keine Soll-Buchung:
OP-Datum = Belegdatum der (ggf. ältesten) Haben-Buchung maßgebend
Die Ermittlung für kreditorische ist analog, wobei dort die Rechnungseingangsbuchungen als Grundlage fungieren.
Hinweis:
Das nachträglich in der OP-Verwaltung editierbare OP-Datum bleibt unberücksichtigt, wobei es in aller Regel mit dem Belegdatum und damit auch dem OP-Monat korreliert. Im debitorischen Bereich kann das neue Merkmal weitestgehend als Leistungsmonat interpretiert werden, da Sollstellungsbuchungen üblicherweise (aber nicht zwingend!) zu Beginn des Leistungszeitraums (bestenfalls Leistungszeitraum = 1 Kalendermonat) erfolgen.
Im kreditorischen Bereich dient dieses Merkmal weniger bis kaum als Leistungsmonat, da Rechnungen selten im selben Monat der eigentlichen Leistungserbringung erfolgen.
In der WEG-Abrechnung kann der Vermögensbericht nun wahlweise ohne die Differenz aus dem Vermögensstatus ausgegeben werden.
Hinweis:
Das Deaktivieren der Statusdifferenz wird ausdrücklich nicht empfohlen, da dadurch wesentliche Informationen dem Vermögensbericht fehlen würden. Weiterhin stellt diese Differenz das Ergebnis einer essentiellen Prüfroutine dar. Zudem ist zu berücksichtigen, dass die ausgewiesene tatsächliche Ist-Rücklage, bei der zweckbestimmte Zahlungen buchhalterisch einfließen, auf der Soll-Rücklage basiert. Bei einer Statusdifferenz ist die Soll-Rücklage zumindest in Frage zu stellen. Dies gilt im außerordentlichen Maß für Fehlbeträge.
Im Rahmen des Datenträgeraustausch mit den Heiz- und Warmwasserkostenabrechnern kann nun auch das aktualisierte Format ARGE v3.07 verwendet werden. Dazu stehen im Kontextmenü separate Funktionen für ARGE v2 und ARGE v3 zur Verfügung.
Beim Importieren der ermittelten Heiz- und Warmwasserkosten aus dem D-Satz können nun wahlweise die Gesamt- oder Einzelkosten eingelesen werden. Dies war bisher nur für Gesamtkosten möglich.
Bei der Übernahme in die Festbetragserfassung muss die entsprechende Kostenart vorab selektiert werden.
In der Jahresabrechnung der Betriebs- und Nebenkosten wird die Umsatzsteuer zukünftig anteilig auf das Netto-Abrechnungsergebnis mit 16% und 19% aufgeschlagen. Das Verhältnis wird nach dem jeweiligen Mieter-Berechnungszeitraum tagesgenau ermittelt.
Grundlage bildet das Anwendungsschreiben des Bundesfinanzministeriums vom 04.11.2020. Die Ausführungen können dort unter dem Punkt 8. Sonder- und Ausgleichszahlungen bei Miet- oder Leasingverträgen (Seite 7 / Randnummer 15) nachgelesen werden.
•Das Netto-Abrechnungsergebnis wird zeitanteilig in Abhängigkeit vom Nutzer-Berechnungszeitraum in einen Netto-Betrag für 16% und 19% USt. aufgeteilt und der entsprechende USt.-Betrag aufgeschlagen.
•Buchhalterische Grundlage stellen die erfassten Beträge mit deren verwendetem USt.-Satz dar.
•Betroffen von dieser Methodik sind ausschließlich optierende Mieter.
•Der 2-fache Wechsel des USt.-Satzes, der bspw. bei einem Abrechnungszeitraum vom 01.05.2020 bis 30.04.2021 zutreffen würde, wird unterstützt. In der Abrechnung wird jedoch nur ein Netto-Betrag je USt.-Satz für die Berechnung verwendet, wobei die zugrunde gelegten Berechnungstage detailliert aufgeschlüsselt werden.
•Bei unterschiedlichen Zeiträumen in den Abrechnungskreisen wird das älteste Ab-Datum und das neueste Bis-Datum aller Kreise für den Zeitanteil verwendet.
•Mieter mit einem Berechnungszeitraum ohne USt.-Änderung erhalten einen Ausweis im bisherigen 1-zeiligen Layout ohne zeitanteilige Berechnung der USt..
•Wohnanlagen (WEG) und damit optierende WEG bleiben unberücksichtigt, d.h. es wird nur der zum Ende des Abrechnungszeitraum gültige USt.-Satz verwendet.
•Die Variablen für Nutzergruppen <<NutzergruppeErgebnis...>> im Rahmen des Word-Exports beinhalten nur den absolutem USt.-Betrag ohne Angabe des USt.-Satzes. Sie sind daher nicht als Rechnung im Sinne des §14 UStG verwendbar. Diese Funktion wird über den Abrechnungsausdruck i.V.m. den übrigen Rechnungsangaben wahrgenommen.
In der WEG-Abrechnung können in der Einzelabrechnung die Rücklagepositionen Zuführung, Entnahme und Fremdeinnahme vollständig separiert für die Abrechnungsspitze ausgegeben werden, ohne in einer übergeordneten Position saldiert zu werden.
Es stehen ab sofort 3 Varianten (davon 1 neue) zur Verfügung:
•Rücklage detailliert (Summen und Saldo Zuführung/Entnahme/Fremdeinnahme)
•Rücklage teilweise komprimiert (nur Summen Zuführung/Entnahme/Fremdeinnahme) (neu)
Hintergrund der Anpassung sind Irritationen einiger Eigentümer bezüglich des Zuführungsbetrages gewesen, da die Zuführung und die Entnahme in einer übergeordneten Position saldiert wurden.
In der WEG-Abrechnung können die Geldkonten (Girokonten, Kassenkonten, Rücklage-Bankkonten) in der Rubrik Gesamtabrechnung wahlweise zusammengefasst dargestellt werden.
Ziel der zusammengefassten Darstellung ist eine vereinfachte und dadurch verbesserte Lesbarkeit der Gesamtabrechnung innerhalb der Unterrubrik Ein- und Ausgaben sowie der Rubrik Geldkonten.
Die Spalten Girokonto, Kassenkonto, Rücklage-Bankkonto (ehemals Sparkonto) werden ausgeblendet und nur noch in einer Spalte Summe Geldkonten kumuliert abgebildet. Dies umfasst die Unterrubriken Einnahmen, Ausgaben,Überträge und Zusammenfassung.
Die Gruppierung mit separaten Überschriften für Girokonten, Kassenkonten und Rücklage-Bankkonten (ehemals Sparkonto) entfallen und werden nur noch in einer Rubrik Geldkonten gemeinsam ausgegeben.
Im FiBu-Export für das Format DATEV (ASCII) können nun abweichende Kreditoren-Nummern je Firma (Mandant) festgelegt werden. Hierbei kann eine Überleitungsliste in Form einer CSV-Datei mit den mandantenspezifischen Kreditoren-Nummern erzeugt werden.
Wird keine CSV-Datei in diesem Feld hinterlegt (Standard), dann gelten die Kreditoren-Nummern gemäß dem Lieferantenstamm.
Hinweis:
Es gelten folgende Grundsätze für die CSV-Datei:
•Bei erstmaliger Erzeugung werden
a) die ggf. schon im Lieferantenstamm hinterlegten Kreditoren-Nummern übernommen
b) je gebuchtem Lieferanten je Firma (Mandant) eine Zeile erzeugt
•bei neue hinzukommenden Lieferanten wird automatisch eine neue Zeile mit einer "leeren" Kreditoren-Nummer erzeugt
In der Nutzer-Ansprechpartnerliste können die Ansprechpartner nun über die hinterlegten Korrespondenzmerkmale ausgewählt werden. Die gewählten Einstellungen bleiben benutzerbezogen erhalten. Bisher wurden immer sämtliche Ansprechpartner herangezogen.
Folgende Auswahlmöglichkeiten stehen zur Verfügung:
Im Rahmen des Anpassungslaufs der Indexmiete werden nun solche Nutzer bzw. Indexklauseln gemeldet, bei denen nicht mindestens für ein berücksichtigtes Unterkonto eine Staffel vorhanden ist. Bisher konnte dies dazu führen, dass eine Indexmietanpassung kommentarlos durchgeführt wurde und betroffene Nutzer bezüglich der Indexmietanpassung unberücksichtigt blieben.
In der praktisch in allen Programmsegmenten mit Kontaktdaten zur Verfügung stehenden Kontextfunktion Kontaktieren > E‑Mail können nun auch CC-Kontakte vereinfacht über ausgewählt werden, noch bevor die Daten an Outlook übergeben werden.
In der Vorgangsverwaltung kann die Funktion Kontaktieren > E‑Mail wahlweise auch mit Angabe der CC-Kontakte erfolgen. Zudem können weitere CC-Kontakte im anschließend öffnenden E‑Mail-Formular über zugewiesen werden.
In der WEG-Eigentümerabrechnung kann nun auch der Vermögensbericht (anstelle des Vermögensstatus) ausgegeben werden. Er wird nach dem Update als Standard im Einstellungsformular der Abrechnung vorgeschlagen. Alternativ kann weiterhin der Vermögensstatus gewählt werden.
Zudem wurden die Begrifflichkeiten mit dem WEModG harmonisiert. Dies umfasst die Begriffe in den einzelnen Programmsegmenten, den Ausdrucken sowie den Seriendruckfeldern für den Word-Export. Folgende Ersetzungen wurden dabei u.a. vorgenommen.
bisher
ab sofort
Instandhaltungsrücklage = Rücklage (Unterklassifizierungen über Rücklageart)
Im Programmteil Zahlungsträger/DTA kann die Zahlungsverkehrliste, die den prognostizierten Banksaldo inkl. vorbereiteter Zahlungsträger ermittelt, nun auch wahlweise ohne gesperrte Zahlungsträger erzeugt werden.
Im Programmteil Vermögensstatus steht nun der zusätzliche Modus Vermögensbericht zur Verfügung, der im WEModG i.V.m. dem §28 Abs. 4 WEG in der ab 01.12.2020 gültigen Fassung gefordert wird. Dieser beinhaltet zusätzlich zu den schon im Vermögensstatus enthaltenen Positionen wie Rücklagen, Geldkonten, Forderungen und Verbindlichkeiten auch zusätzliche und in der Regel nicht buchhalterisch erfasste vermögensrelevante Positionen. Diese werden im kürzlich neu geschaffenen Programmteil WEG-Vermögenswerte erfasst.
Folgende Rubriken beinhaltet der Vermögensbericht:
Im Lieferanten wurde die Hinterlegung der nach §48b EStG erforderlichen Freistellungsbescheinigung für Bauleistungen erweitert.
Es steht nun eine zusätzliche Funktion für die Erneuerung der Freistellungsbescheinigung zur Verfügung, bei der die hinterlegten Daten in einem neu geschaffenen Memofeld gespeichert werden und somit auch für die spätere Nachvollziehbarkeit und Darlegung gegenüber den Finanzbehörden erhalten bleiben. Bei Bedarf kann über die Schaltfläche die Sicherheitsnummer beim Bundeszentralamt für Steuern geprüft werden.
Tipp:
Das Memofeld kann wie üblich (praktisch unbegrenzt) befüllt und wahlweise per Doppelklick vergrößert werden.
Unter dem Menüpunkt Stammdaten steht der neue Programmteil WEG-Vermögenswerte zur Verfügung, der u.a. für den Vermögensbericht im Rahmen des §28 Abs. 4 WEG in der neuen Fassung erforderlich werden wird.
Hinweis:
Neue Vermögenswerte können ab sofort erfasst werden, wobei die Integration in den Vermögensbericht noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird.
•Zeitwert (Wert gemäß AfA-Tabelle aus Nutzungsdauer (automatisiert), Wert gemäß Eingabe, ohne Wert)
Welche Daten können optional angegeben werden:
•Zugang (Erwerb/Schenkung/Überschreibung) mit Anschaffungswert und Zusatzinfo
•Abgang (Veräußerung/Stilllegung/defekt) mit Veräußerungswert und Zusatzinfo
Hinweis:
Nach derzeitiger Planung werden die Werte und insbesondere der Zeitwert nicht im Vermögensbericht ausgegeben, jedoch verwaltungsbedingt vorgehalten. Derzeit besteht unserer Kenntnis nach keine Verpflichtung für die Angabe eines Zeitwertes. Jedoch können diese Daten als zusätzliche Informationen durchaus relevant für den Verwaltungsbeirat bzw. die Eigentümer sein.
Die Infofelder beinhalten im Kontextmenü vordefinierte Vorschläge. Diese werden um verwendete Infotexte erweitert.
Ebenso verhält es sich mit vordefinierten Daten aus der AfA-Tabelle. Diese beinhalten schon häufig vorkommende Positionen und werden durch selbst verwendete erweitert.
Tipp:
Die Anzeige und Berechnung der Zeitwerte erfolgt im Falle der Automatikfunktion basierend auf den Nutzungsjahren der AfA-Tabelle und schreibt sich automatisch mit fortschreitendem Alter fort.
Im Zahlungsträgerimport wird nun auch der bankseitig gelieferte Banksaldo verarbeitet und kann dadurch für die automatisierte Verprobung des realen Banksaldos mit dem in SIDOMO erfassten verwendet werden.
Der Vor- und Endsaldo wird im Datengitter angezeigt und für die Verprobung im Rahmen des Buchungslaufs herangezogen. Bisher konnte der Prüfsaldo schon in diversen Importformaten bereitgestellt werden - nun auch im Camt.53-Format.
Unter Nutzer > Register Kaution > Kaution (Forts.) wurde der Kautionssaldo nach Berücksichtigung von Zinsen, Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag erweitert. Ausschließlich dieser kann nun automatisch verbucht werden. Eine evtl. Verrechnung mit Offenen Posten, Kosten aus Schönheitsreparaturen usw. ist anwenderseitig vorzugsweise über eine Verrechnungsbuchung zu erfassen.
Der Programmteil Outlook-Kontakt berücksichtigt nun auch Nutzergruppen mit dem Merkmal Synchronisieren. Diese werden nun nur noch 1-mal über den Standard-Nutzer übergeben. Änderungen in Outlook können wahlweise über den Standard-Nutzer auf die übrigen Nutzer der Nutzergruppe übertragen werden.
Unter Objekt > Register WEG kann nun die Nummer der WEG-Versammlung hinterlegt und im Word-Export mit dem Seriendruckfeld ObjektVersammlungNummer verwendet werden.
Es wird zudem in folgenden Programmteilen angezeigt:
•WEG-Versammlung: Bearbeitungsformular
•Abrechnung: Exportformular
Gerne kann Ihre Seriendruckvorlage entsprechend angepasst werden. Ein Anpassung seitens SIDOMO ist grundsätzlich nur in den Standardvorlagen (Musterbriefe) möglich.
Es steht in folgenden Programmteilen im rahmen des Exports zur Verfügung:
Bisher wurden Salden auf den Vorauszahlungskonten für das Auswertungsjahr ausschließlich aus der Ergebnisliste bezogen. Nun werden auch solche Salden auf Vorauszahlungskonten berücksichtigt, wenn im Vorjahr keine Abrechnung in SIDOMO durchgeführt wurde, was typischerweise für das Jahr vor dem 1. Verwaltungsjahr zutrifft. Bisher mussten Vorauszahlungssalden aus diesem Jahr über ein Nutzer-Einzelkonto (10-19) erfasst werden. Dies ist nun nicht mehr erforderlich.
Somit kann nun noch ein zuverlässiger Vermögensstatus zum Vorjahr der Verwaltungsübernahme erstellt werden. Dieser kann damit eine Verprobung schon vor der 1. in SIDOMO durchgeführten Abrechnung ermöglichen und potentielle Statusdifferenzen offenbaren. Häufig kann eine frühe Kenntnis möglicher Abweichungen Gesprächsgrundlage für weitere Datenlieferungen des Vorverwalters sein.
In der Titelleiste des Zahlungsträgerimports werden nun analog zum Kontoauszug und der OP-Verwaltung die Summen- bzw. Salden der markierten Datensätze angezeigt.
Folgende Angaben werden dargestellt:
•Anzahl der Umsätze
•Summe der Einnahmen
•Summe der Ausgaben
•Saldo aus Einnahmen und Ausgaben
Tipp:
Wird der Bildschirmtitel unter dem Menüpunkt SIDOMO > Einstellungen > Bildschirmtitel in der Kurzvariante dargestellt, dann erscheint dieser auch in der Vollbildansicht.
Im Objektstamm wird die Liegenschaftsnummer nun automatisch aus den Einheiten-Ordnungsbegriffen ausgelesen und im Objekt angezeigt. In der Regel werden ausgehend vom Ordnungsbegriff die letzten 4 Stellen gestrichen und als Liegenschaftsnummer interpretiert.
Obwohl die HeiWaKo-Liegenschaftsnummer nur einen ausgelesenen dynamischen Wert darstellt, kann diese nun im Export verwendet werden. Folgende Seriendruckfelder werden nun grundsätzlich exportiert:
•ObjektHeiWaKoUnternehmen
•ObjektHeiWaKoKundennummer
•ObjektHeiWaKoLiegenschaftsnummer
•EinheitHeiWaKoUnternehmen
•EinheitHeiWaKoKundennummer
•EinheitHeiWaKoOrdnungsbegriff
Diese Seriendruckfelder werden aus folgenden Programmsegmenten bereitgestellt:
Wird beim Export nun eine nicht passende Seriendruckvorlage (Musterbrief) gewählt, dann wird dies zukünftig durch einen Hinweis quittiert. Dies ist von Bedeutung, da bestimmte Seriendruckfelder (Variablen) nur in bestimmten Exporten verfügbar sind. Nicht verfügbare Seriendruckfelder werden von Word bemängelt und daraufhin häufig anwenderseitig entfernt, wodurch diese nicht mehr in der Seriendruckvorlage zur Verfügung standen.
Als nicht passend wird eine Seriendruckvorlage interpretiert, wenn die zuletzt verwendete Datenquelle (bspw. Nutzerdaten) nicht mit der gewählten (bspw. Abrechnungsdaten) übereinstimmt.
Beispiel:
Aus dem Nutzerstamm wird ein Export angestoßen und eine Abrechnungsvorlage als Musterbrief gewählt. Die Seriendruckvorlage für die Abrechnung wurde zuletzt korrekt mit der Abrechnung verwendet und ist daher bspw. mit der Datenquelle Abrechnungsdaten.doc verknüpft. Der Export aus dem Nutzerstamm generiert regelmäßig die Datenquelle Nutzerdaten.doc. Da diese von der zuvor verwendeten Datenquelle abweicht, wird dies als Fehler gemeldet und der Seriendruck abgebrochen..
In der E/A-Abrechnung bzw. E/A-Aufstellung können nun Profile angelegt werden. Ein definiertes Profil legt einen Großteil der Einstellungen fest und ermöglicht dadurch ein standardisierteres Berichtswesen mit verminderter Fehleranfälligkeit bei der Vornahme der Selektionen.
Im Rahmen des Updates werden folgende 5 Beispielprofile bereitgestellt:
Die Profile beinhalten die Einstellungen in den Gruppen 5: Selektion, 6: Anzeige und 7: Ausgabe. Die Einstellungen für den Zeitraum und das WJ bleiben editierbar, soweit Eingaben bei der Anlage des Profils verwendet (gefüllt) wurden. Ein Profil mit dem Typ E/A-Abrechnung, welches typischerweise kein WJ enthält, wird demnach das Feld WJ sperren und ausgrauen.
Der Word-Export ist weiterhin im Modus E/A-Abrechnung sowie in allen individuellen Konstellationen mit folgenden Mindestanforderungen (also auch in der E/A-Aufstellung!) möglich:
•Wirtschaftsjahr = kein
•Abgrenzungen = keine
•Konto-Art = alle
•Konto-Kreis = alle
•Einnahmen = komprimiert
•Ausgaben = detailliert
Für die Anlage, das Umbenennen sowie das Löschen von Profilen steht das neue Benutzerrecht Auswertung: Profile verwalten zur Verfügung.
Hinweis:
Das Benutzerrecht Auswertung: Profile verwalten, welches zum Anlegen, Umbenennen und Löschen von Profilen erforderlich ist, ist standardmäßig gesperrt und muss somit erst seitens des Administrators freigegeben werden.
Unter Nutzer > Register Filter (Verwaltung 1) wurden die Selektionsmöglichkeiten bezüglich der Staffeln deutlich erweitert.
Bisher konnten nur Nutzer mit bestehender Staffeländerung gefiltert werden, also lediglich der Positivfall wurde berücksichtigt. Zudem konnte nicht zwischen wirklichen Betragsänderungen und MwSt.-Änderungen differenziert werden.
Ab sofort sind folgende Selektionsmöglichkeiten für die Auswahl von Nutzern verfügbar:
•nur Nutzer mit bzw. ohne Staffeländerungen
•nur Nutzer mit/ohne Anpassungen des (Netto)-Betrages bzw. MwSt.-Satzes
•nur Nutzer mit/ohne Anpassung für einen bestimmten Unterkontotyp
Beispiel:
In der Beispielabbildung werden Nutzer gefiltert, die seit 2015 keine Änderung (Erhöhung) der (Netto)-Hauptmiete erhalten haben:
•Staffeländerungen seit 01.01.2015
•nur Nutzer ohne Staffeländerung
•nur Staffeländerungen mit einer Betragsänderung (Netto bei optierenden Nutzern)
Beim Mahnen debitorischer Forderungen können solche Offene Posten, deren Buchungen schon in der Jahresabrechnung (Ist-VZ) berücksichtigt wurden, automatisiert herausgefiltert werden.
Hierbei werden folgende Verarbeitungszustände der Abrechnung berücksichtigt:
•archiviert (standardmäßig inkludiert)
•versandt (standardmäßig exkludiert)
•gebucht (standardmäßig exkludiert)
Im Rahmen des Verarbeitungslaufs wird, soweit Offene Posten mit meldungsrelevanten Merkmalen enthalten sind, ein Abfrageformular (siehe Abb.) aufgerufen bei dem Offene Posten mit diesen Merkmalen ein- bzw. ausgeschlossen werden können.
Tipp:
Wurde eine Jahresabrechnung auf Grundlage der tatsächlich geleisteten Vorauszahlungen (Ist) durchgeführt, dann werden im Rahmen des Buchungslaufs der Abrechnung die Salden auf den Vorauszahlungskonten ausgebucht. Werden diese versehentlich zwischenzeitlich angemahnt, kann dies zu Irritationen führen.
Im Datengitter des Objektstamms kann nun wahlweise die Liegenschaftsnummer der Heiz- und Warmwasserkostenabrechner (HeiWaKo) angezeigt werden. Die Angabe wird dynamisch aus den Einheiten abgeleitet und nicht im Objektstamm selbst gespeichert.
Die optionale Anzeige kann wie folgt aktiviert werden:
•per Option in den Einstellungen
•per Doppelklick im Datengitter in der Spalte HeiWaKo: Liegenschaft
Die bisherigen Modi bleiben funktionell erhalten, werden aber im Sinne der Übersichtlichkeit vereinfacht:
•detailliert je Buchung (früher: detailliert (alle Buchungen des Kontos))
•komprimiert je Lieferant / je Konto (früher: komprimiert (Summe des Kontos aus Buchhaltung))
•komprimiert je Konto (früher: komprimiert (Summe des Kontos aus Festbetrag))
Lieferant einzeilig im detaillierten Modus
In den Druckeinstellungen kann nun nicht nur der Buchungstext zeilenweise begrenzt werden, sondern auch der Lieferant, wodurch die Angaben in Lieferant-Name (Fortsetzung) wegfallen können.
Der Export der Abrechnung (SEV) wurde um die Variablen des Nutzers in der Z-Ebene erweitert. Dies ist u.U. dann sinnvoll, wenn der Eigentümer angesprochen werden soll, der üblicherweise in der Z-Ebene angelegt wird wenn das Objekt sich nicht in der WEG-Verwaltung befindet.
Im Umlageplan kann nun der hinterlegte absolute Deckelbetrag auch wahlweise nur zeitanteilig berücksichtigt werden. Dies greift, wenn der Nutzungszeitraum nicht den gesamten Abrechnungszeitraum umfasst - also bspw. bei einem Nutzerwechsel.
Hinweis:
Bisher angelegte Deckelbeträge werden sicherheitshalber unverändert übernommen. Neu angelegt Deckelbeträge ohne Vorlage die Option zeitanteilig aktiviert bekommen.
In Programmteilen, die eine Erstellung von Zahlungsträgern (LA/ÜW) ermöglichen, werden folgende Informationen zum Fälligkeitsdatum zusätzlich angegeben:
•neben dem Fälligkeitsdatum wird das jeweilige Datum vollständig angezeigt
•bundesweite Feiertage / Sonntage werden rot eingefärbt
Nutzer können nun auf beliebig viele Einheiten des selben Nutzertyps (Mieter auf Mieter usw.) kopiert werden. Dabei können bestimmte Inhalte optional übernommen werden.
Folgende Begrenzungen bestehen beim Kopieren:
•nur innerhalb des selben Nutzertyps (Mieter in Mietshaus auf Mieter in Mietshaus usw. )
•kopieren auf anderes Objekt erfordert die Anpassung der Empfänger-Bankverbindung
Es können folgende Merkmale optional übernommen werden:
Aus dem Nutzerstamm können nun Staffeländerungen nach folgenden Kriterien über die Schaltfläche generiert werden:
•absoluter Betrag
•prozentual auf Ursprungsbetrag (bspw. öffentlich geförderter Wohnraum)
•prozentual auf letzten Betrag (Zinseszins-Berechnung)
Zusätzlich werden folgende Rahmenbedingungen festgelegt:
•Staffeländerung nur auf Basis der markierten Staffel
•Änderungsrhythmus muss ein vielfaches der Periode sein
•1. Staffeländerung basierend auf markierter Staffel + Änderungsrhythmus
•Anpassung immer auf Netto-Betrag (bei optierenden Nutzern)
Hinweis:
Wird ein Mietvertrag zum 01.07.2020 geschlossen, bei dem Miete erstmalig ab 01.01.2023 (also nach 30 Monaten) jährlich angepasst werden soll, dann muss die erste Staffeländerung manuell zum 01.01.2023 erfasst werden.
Im Rücklagestamm können Zinsen nun auch als negative Beträge erfasst werden. Aufgrund der fortführenden Niedrigzins- bzw. Negativ-Zinspolitik der EZB konnte es bisher schon vereinzelt zu Negativzinsen auf Rücklagekonten kommen, die bisher alternativ über ein anderes Eingabefeld erfasst werden mussten. Die Berücksichtigung erfolgt in sämtlichen Rubriken der WEG-Abrechnung.
Dem Zähler kann nun das zusätzliche Feld Standort mitgegeben werden, um bspw. eine genauere Lokalisation des eigentlichen Zählers mitgeben zu können. Derzeit sind Zähler-Nummer bzw. die Umlage-Bezeichnung als Identifizierung verfügbar.
Der Standort wird ähnlich wie die Zähler-Nummer bei folgenden Ablesungen des Zählerstandes übernommen. Über das Kontextmenü werden von SIDOMO vordefinierte sowie anwenderseitig verwendete Standorte vorgeschlagen. Es erfolgt jedoch keine Ausgabe in der Jahresabrechnung wie es beim Feld Info erfolgt.
Im Rahmen des Mahnexports wurde nun eine zusätzliche Seriendruckvorlage mit relevanten Daten für die Weitergabe an Dritte wie bspw. einem Anwalt bereitgestellt.
Die Seriendruckvorlage wird im Exportformular bei Musterbrief mit folgendem Namen zur Verfügung gestellt:
Die Branche kann nun wahlweise gesperrt werden. Die Sperre kann im Auswahlformular eingesehen und selektiert werden.
Derzeit wirkt die Sperre ausschließlich auf die Neuanlage von Lieferanten. In den Auswahlformularen und Kontextmenüs werden gesperrte Branchen weiterhin aufgeführt.
Die im Nutzerstamm unter dem Register Kündigung erfassten Kündigungsbedingungen werden nun direkt mit dem ggf. eingetragenen Ende-Datum abgeglichen.
Sollte das eingegebene Ende-Datum mit dem Erstmals-Datum in Verbindung mit der Periode zu Konflikten führen, wird das Ende-Datum auf den Registern Nutzer und Kündigung entsprechend rot eingefärbt.
Im Vermögensstatus kann nun ein separater Modus gewählt werden, der bis zu 10 Jahre im Vergleich darstellt. Dieser bezweckt primär die vereinfachte Fehlersuche über einen größeren Zeitraum, ohne den Status einzeln für die gewünschten Jahre aufrufen und ggf. selbst in einer Excel-Tabelle die Veränderung zum Vorjahr ermitteln zu müssen.
Die Zeile Zusammenfassung beinhaltet im 2-spaltigen Bilanzlayout den Saldo bzw. im einfachen 1-spaltigen Layout das rechnerische Vermögen. Die Zeile Veränderung beinhaltet die Veränderung der Zeile Zusammenfassung zum Vorjahr, was bspw. im 2-spaltigen Bilanzlayout der Saldo-Veränderung zum Vorjahr entspricht.
Der neue Modus umfasst folgende Rahmendaten:
•max. 10 Jahre
•Anzeige im Datengitter und Export nach Excel (kein Ausdruck)
•per Doppelklick kann in ein gewünschtes Jahr gewechselt werden
Die neue Sachbearbeiter-Übersicht kann aus dem Menü Übersichten aufgerufen werden.
Sie bietet eine detaillierte Übersicht der Zuordnungen sämtlicher Sachbearbeiter zu folgenden Stammdaten:
•Objekte: Verwaltung
•Objekte: Buchhaltung
•Objekte: Technik
•Objekte: Sonder1
•Objekte: Sonder2
•Objekte: Sonder3
•Objekte: Makeln
•Trinkwasseranlagen
•Einheiten: Makeln
•Bankkonten
•Cloud: Mitteilungen
•Vorgänge: Koordination
•Vorgänge: Bearbeitung
Zudem umfasst sie eine Ändern-Funktion, mithilfe die Zuordnungen bzw. Zuständigkeiten eines Sachbearbeiters bspw. beim Ausscheiden aus dem Unternehmen auf einen anderen Sachbearbeiter umgeschrieben werden können.
Bisher konnten die markierten Datensätze über die Funktion Drucken in diversen Programmteilen in der Druckvorschau angezeigt und damit auch der daraus resultierende Saldo abgelesen werden.
Unter anderem im Kontoauszug kann der Saldo der markierten Buchungen nun direkt in der Titelleiste des Auswahlformulars abgelesen werden. Insbesondere bei prüfenden Tätigkeiten, der Betragssuche oder anderweitigen Aufgaben sollte sich dies als deutlich Beschleunigung erweisen.
Anzeige des kumulierten Betrages erfolgt in folgenden Programmteilen:
Über die Funktionen Exportieren und Kontaktieren kann aus den Programmteilen
•Lieferant
•Dienstleister
•Vorgangsverwaltung
der Status zur Freistellung (gültig, ungültig, fehlt, nicht erforderlich = leer) exportiert werden, um diese in Serienbriefen per Bedingung abfragen zu können.
Im Auswahlformular des Nutzerstamms kann über die Mehrfachfunktion Ändern die Angabe zur Dauervollmacht angepasst werden. Beispielsweise ist nach Ablauf einer Verwalterbestellung das Zurücksetzen der Dauervollmacht für alle Nutzer in einem Verarbeitungslauf möglich.
Ab sofort bietet SIDOMO die Funktion Mahnen auch für Kreditoren an. Mit dem Modul kreditorische Buchhaltung steht in der OP-Verwaltung diese neue Funktion zur Verfügung. Mit dessen Hilfe können beispielsweise Weiterbelastungen an Handwerker (für von ihnen verursachte Schäden im Rahmen ihrer Tätigkeiten) in einem Bearbeitungslauf angemahnt werden.
Selbstverständlich wird ein Ausdruck/Protokoll über den Mahnlauf erzeugt.
Eine Briefvorlage Mahnbrief (Kreditor).doc ist in den Musterbriefen vorhanden. Diese sollte auf die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.
Über den Word-Export kann nun eine Übersicht der getätigten Zahlungen im Zeitraum für einen Nutzer ausgegeben werden. Vorzugsweise erfolgt dieser über das Kalenderjahr, um dem Nutzer (Mieter/Wohnungs- bzw. Teileigentümer) die von ihm geleisteten Zahlungen auszuweisen. Dies kann u.a. für dessen Steuererklärung zweckdienlich sein.
Für Eigentümer im WEG erfolgt die Gruppierung nach Bewirtschaftung, Rücklage und Sonstiges, für Mieter wird nach Grundmiete (Haupt- & Nebenmiete, Nebenkosten und Sonstiges gruppiert.
Bereitstellung erfolgt über folgende Programmfunktionen:
•Nutzer > Export
•Abrechnung > Export
•ESt.-Ausweis > Export
Über folgende Einzel-Variablen bzw. Register SIDOMO > Objekte einfügen > Nutzer-Zahlung-Übersicht kann die Zahlungsübersicht in MS Word eingefügt werden:
Im Nutzer-Bearbeitungsformular erscheint ggf. neben dem Vertragsbeginn eine Schaltfläche für eine Sidomo-Warnung. Nach einem Klick auf diese Schaltfläche werden eine oder mehrere der folgenden Warnungen angezeigt:
•Der Vertragsbeginn zum 00.00.0000 liegt nach der normalen Kündigung zum 00.00.0000!
•Der Vertragsbeginn zum 00.00.0000 liegt nach der Sonderkündigung zum 00.00.0000!
•Trotz Verlängerungsoption zum 00.00.0000 ist eine normale Kündigung zum 00.00.0000 hinterlegt!
•Trotz Verlängerungsoption zum 00.00.0000 ist eine Sonderkündigung zum 00.00.0000 hinterlegt!
•Trotz Vertragsende zum 00.00.0000 ist eine normale Kündigung zum 00.00.0000 hinterlegt!
•Trotz Vertragsende zum 00.00.0000 ist eine Sonderkündigung zum 00.00.0000 hinterlegt!
Ein Beispiel "Trotz Verlängerungsoption zum 31.12.2026 ist eine normale Kündigung zum 31.12.2021 hinterlegt" ist in der Abbildung zu finden.
Im Rahmen des Word-Exports aus dem Nutzerstamm werden nun zusätzliche Seriendruckfelder für die Kaution bereitgestellt, sodass nun praktisch sämtliche Felder aus diesem Bereich zur Verfügung stehen.
Im FiBu-Export-Formular stehen nun 2 Felder für die Hinterlegung von folgenden Überleitungstabellen (Kontomapping) zur Verfügung:
•FiBu - abw. FiBu-Konten.csv
•FiBu - abw. Steuerkennzeichen und Steuerkonten.csv
Grundsätzlich sind diese Überleitungstabellen im Format DATEV (ASCII) obligatorisch. Für alle übrigen FiBu-Formate können diese unberücksichtigt bleiben.
Beispiel für SKR03
Beispiel für SKR04
Die CSV-Überleitungsdatei FiBu - abw. FiBu-Konten.csv beinhaltet alternative Automatikkonten für Umsatzerlöse, wenn der USt.-Satz der SIDOMO-Buchung von dem zum Belegdatum gültigen USt.-Satz abweicht.
Dies würde bspw. dann greifen, wenn zwischen dem 01.07.2020 und dem 31.12.2020 der USt.-Satz von 7% bzw. 19% in einer Buchung verwendet werden würde. Ebenso greift diese Regel bei Buchungen mit 5% bzw. 16% mit Belegdaten bis zum 30.06.2020 sowie ab dem 01.01.2021.
Beispiel für SKR03
Beispiel für SKR04
Die CSV-Überleitungsdatei FiBu - abw. Steuerkennzeichen und Steuerkonten.csv beinhaltet alternative USt.-Schlüssel (Buchungsschlüssel) sowie USt.-Konten, wenn der USt.-Satz der SIDOMO-Buchung von dem zum Belegdatum gültigen USt.-Satz abweicht.
Dies würde bspw. dann greifen, wenn zwischen dem 01.07.2020 und dem 31.12.2020 der USt.-Satz von 7% bzw. 19% in einer Buchung verwendet werden würde. Ebenso greift diese Regel bei Buchungen mit 5% bzw. 16% mit Belegdaten bis zum 30.06.2020 sowie ab dem 01.01.2021.
Bei der Erfassung einer Freigabe oder Mitteilung für die Cloud, erscheint bei der Zuordnung Frei oder Firma eine Sicherheitsabfrage, ob die Freigabe/Mitteilung wirklich für alle ausgewählten Ansprechpartner übernommen werden soll. Damit sollen versehentliche Datenbank- oder firmenübergreifende Freigaben vermieden werden.
Im Programmteil Staffelverwaltung können nun die USt.-Sätze und USt.-Beträge über die Mehrfachfunktion Ändern angepasst werden.
Hinweis:
Diese Funktion sollte nur bei notwendigen Korrekturen von Staffeln verwendet werden! Ansonsten ist das Erstellen von neuen Staffeln bspw. über den Programmteil Staffeländerung erforderlich.
Im Kontoauszug kann der Ausdruck wahlweise mit / ohne Referenz-ID erfolgen. Bisher stand diese Abwahlmöglichkeit nicht zur Verfügung. Da die Referenz-ID häufig als eine Verknüpfung mit Pfadangabe hinterlegt wurde, blähte dies den Kontoauszug auf.
Im Kontoauszug kann die Mehrfachfunktion Ändern nun auch die Anpassung der MwSt.-Beträge vornehmen und dabei den Brutto-Betrag neu berechnen. Bisher konnte nur der Netto-Betrag bei gleichbleibendem Brutto-Betrag berechnet werden.
Im Rahmen des am 12.06.2020 von der Bundesregierung beschlossenen Konjunkturpaketes (2. Corona-Steuerhilfegesetz) werden u.a. die Umsatzsteuersätze am 01.07.2020 von 19 auf 16 Prozent bzw. 7 auf 5 Prozent abgesenkt.
Für die erleichterte Anpassung des Umsatzsteuersatzes wurde das Modul MwSt.-Anpassung für die Änderung des USt.-Satzes entwickelt. Das Modul steht jetzt zur Verfügung. Die Vorgehensweise entnehmen Sie bitte der Beschreibung.
Beim Anlegen einer Maske für einen Nutzer wird im Bearbeitungsformular Zahlungsträgermaske - Kontierung der Verwendungszweck aus dem Nutzerstamm als Buchungstext vorgeschlagen.
Die bisherige benutzerspezifische Einstellung für die führenden Nullen der Archivordner entfällt. Diese Einstellung kann zukünftig nur vom Administrator festgelegt werden. Im Programmteil Extras -> Optionen -> Reg. Archiv -> Einstellungen -> 2: Variable werden die Einstellungen vorgenommen.
Hinweis:
Nach der Umstellung von SIDOMO 2018 auf SIDOMO 2020 müssen die Einstellungen erneut festgelegt werden!
Anwenderseitig war es im Nutzer Bearbeitungsformular bisher nicht direkt erkennbar, ob insbesondere in den übergeordneten Programmteilen (Objekt, Einheit) eine Sollstellungssperre gesetzt wurde.
Im Nutzer-Bearbeitungsformular unter Register Nutzer > 3: Buchhaltung und Zahlungsverkehr > Sperren wurde eine Schaltfläche integriert, die sowohl auf eine Sperre hinweist als auch per Klick Information zu den aktivierten Sperren aufführt.
In der Buchungserfassung können nun insbesondere für wiederkehrende Buchungen vorab definierte Kontengruppen ausgewählt werden. Bisher war dies nur für Kontoarten möglich.
Über Rechtsklick im Kontofeld können die Kontogruppen über Vorschläge aufgerufen werden.
Für die Anlage und Bearbeitung von Vorschlägen kann über die Auswahl Vorschläge bearbeiten ein Bearbeitungsformular geöffnet werden.
Aufgrund der bisherigen Prüfroutinen ist die Entwicklung der Rücklagen im Detail in der Hausgeldabrechnung (Einzelabrechnung) nicht ausweisbar, wenn Salden auf einem Rücklagen-Abrechnungs-Konto nicht einer Rücklage zugeordnet werden können sowie mehrere Rücklagen nur ein Rücklagen-Vorauszahlungskonto besitzen und sich überschneiden (ein Eigentümer ist an mehreren Rücklagen beteiligt).
Diese Prüfroutinen können bei ausschließlichem Ausweis der Soll-Beträge mit den folgenden Einstellungen im Einstellungsformular (Register RL im Detail) deaktiviert werden:
Über die Schaltfläche Zuordnung können im Zahlungsträgerimport Umsätze, die einem DTA bzw. einer DTA-Zahlung zugeordnet sind direkt im Programmteil Zahlungsträger/DTA aufgerufen werden.
Der manuelle Aufruf des DTA-Laufs entfällt und ermöglicht eine schnellere Prüfung des ursprünglichen Zahlungsträgers.
Die neue Funktion unter Abrechnung > Mahnkosten bietet eine Übersicht der gebuchten Mahnkosten je Nutzer. Sie kann über einen beliebigen Zeitraum (Monat, Quartal, Jahr usw.) verwendet werden.
Weiterhin können die gebuchten Mahnkosten ermittelt, und automatisch in die Festbetragserfassung übergeben sowie als Zahlungsträger zugunsten der Verwaltungsgesellschaft überwiesen werden.
Im Ausdruck/Protokoll werden sämtliche in Rechnung gestellten Beträge in Verbindung mit der Berechnungsgrundlage aufgeführt.
Festbeträge und Auszahlung an die Verwaltung
Die ermittelten Beträge des Unterkontos können in die Festbetragserfassung eines Sachkontos übernommen werden (bspw. für die Umlage in einer Hausgeldabrechnung) und/oder der Verwaltung per Überweisung ausgezahlt werden.
Tipp:
Funktionen im Überblick:
•Ermittlung der gebuchten Mahnkosten für beliebige Zeiträume
•Übernahme in die Festbetragserfassung
•Erstellung von Überweisungsträgern zur Auszahlung der Zusatzentgelte
In den Einheiten- und Nutzerstammdaten kann die Einstellung Spalte 'Qm-Preis' im Datengitter immer anzeigen global gewählt werden. Die Einstellung kann in den Optionen > Einstellungen > Stammdaten > Auswahlformular oder in den jeweiligen Einstellungsformularen der Stammdaten aktiviert/deaktiviert werden.
Hinweis:
Je nach vorhandener IT-Infrastruktur und Auslastung des Servers kann das Aktivieren dieser Option den Aufruf der Stammdaten verlangsamen. Es empfiehlt sich diese Option nur bei bedarfsweise zu aktivieren.
In diversen Programmteilen besteht die Option mit dem Vorschlag des Sachbearbeiters sich vorselektierte Stammdaten aufzurufen. Die Einstellung kann in den Optionen > Einstellungen > Stammdaten > Auswahlformular oder in den jeweiligen Einstellungsformularen der Stammdaten aktiviert/deaktiviert werden.
Die Einstellung Sachbearbeiter beim Aufruf von Auswahlformularen vorschlagen gilt global für folgende Stammdaten:
•Objekt
•Einheit
•Nutzer
•Dienstleister
•Energieausweis
•Klausel
Die Einstellung Sachbearbeiter beim Aufruf dieses Auswahlformulars vorschlagen gilt spezifisch für folgende Stammdaten:
Wird eine Suche nach Kontakten durchgeführt, können über eine Schaltfläche im Navigationsbereich die Stammdaten zu den Kontakten nach den Rubriken Mieter, WEG-Eigentümer, Objekt-Eigentümer oder Lieferant aufgerufen werden. Es wird beispielsweise eine Suche mit dem Namen "Fischer" gestartet. Es sind mehrere Nutzer mit diesem Namen in der Datenbank vorhanden. Nun können über den Auswahldialog bspw. die Mieterstammdaten aufgerufen werden.
Die Prüfung der Zahlungsträger zur Vermeidung versehentlicher Doppelzahlungen wurde um das Buchungstextfeld erweitert.
Die Bisher wurden Zahlungsträger (bspw. Überweisungen) nach folgenden Merkmalen geprüft und entsprechend über einen Abfragedialog gemeldet:
•Auftraggeber + Empfänger + Betrag identisch sowie noch nicht gebucht bzw. bis zu 7 Tage rückwirkend gebucht (Verwendungszweck, Buchungstext, Rechnungsnummer bleiben unbeachtet)
•Rechnungsnummer im Rechnungsnummernfeld ist identisch (Verwendungszweck, Buchungstext, Betrag, Auftraggeber, Empfänger bleiben unbeachtet)
Ab sofort wird nun auch die Rechnungsnummer über das Rechnungsnummernfeld und das Buchungstextfeld geprüft. Dabei bleiben die übrigen Eigenschaften wie Verwendungszweck, Betrag, Auftraggeber, Empfänger unbeachtet. Die Initialzeichenfolgen für Rechnungsnummern im Buchungstextfeld, also Zeichenfolgen welche eine (vorzugsweise nummerische) Zeichenfolge als Rechnungsnummer interpretieren, lauten wie folgt:
Wird mit einem Nutzer eine Vereinbarung über eine Ratenzahlung geschlossen, besteht über das Modul OP-Management in Verbindung mit der Funktion Aufteilen die Möglichkeit die 1. Rate mit einem abweichenden Betrag zu erfassen.
Eine nachträgliche Änderung der Reihenfolge und Nummerierung von Teilvorgängen ist ab sofort möglich. Bei Bedarf lassen sich Ihre Teilvorgänge neu anordnen, beispielsweise wenn ein Teilvorgang gelöscht werden muss. Auch bei der Anlage von neuen Vorlagen mit Teilvorgängen erhält man dadurch mehr Flexibilität.
In der Vorgangsverwaltung können die Kontakte nach einer gewünschten Spalte (z. B. Nachname) sortiert werden. Diese Sortierung wird beim Word-Export beibehalten.
Bisher konnten die prozentualen und absoluten Änderungswerte nur vergleichend zum (i.d.R. letztjährigen) Ist-Betrag angezeigt werden. Ab sofort kann dies auch für den Vergleich von altem Planbetrag zu neuem Planbetrag erfolgen.
Hierzu wurde eine entsprechende Option unter Wirtschaftsplan erfassen integriert.
Bei einem Wechsel werden Änderungsprozentsatz sowie Änderungsbetrag automatisch angepasst. Die bezugnehmende Spalte wird im Ausdruck entsprechend versetzt, sodass diese direkt vor den Änderungsspalten erscheint. Dies greift beim Ausdruck des Gesamt- und Einzelwirtschaftsplans.
Der E‑Mail-Betreff sowie die E‑Mail-Nachricht können in den Optionen unter Extras > Optionen > Einstellungen > E‑Mail für Kontakt-E‑Mails aus der Vorgangsverwaltung vordefiniert werden. Die vorgeschlagene Definition entspricht der bisherigen von SIDOMO festgelegten Betreffzeile.
Zudem stehen bestimmte Platzhalter zur Verfügung.
In der E‑Mail (Kontaktieren > E‑Mail) werden die Platzhalter entsprechend gefüllt.
In der Rubrik Kontoauszug der Vorauszahlungen innerhalb des erweiterten Abrechnungsexports wird nun zusätzlich die (i.d.R. gezahlte) Gesamtmiete ausgegeben.
Folgende Reporte und Exporte werden nun nicht mehr im Objekt-Archiv sondern im Objekt-Ansprechpartner-Archiv (siehe Objekt > Register Archiv > Ansprechpartner) gespeichert:
Bisher wurde die Mandat-Referenz aus dem Objekt-Standardbankkonto in die Überweisung übernommen, soweit keine separate im Verwalterentgelt erfasst wurde.
Ab sofort wird diese ausschließlich aus dem Verwalterentgelt bezogen. Dies macht eine anwenderseitige Prüfung im Rahmen der Verarbeitungslaufs einfacher. Bei der Umsetzung der Daten auf die Programmversion SIDOMO 2020 (Datenbank-Update) werden die Mandat-Referenzen und Mandat-Daten aus dem Standardbankkonto des Objekts ausgelesen und in das Verwalterentgelt übernommen.
Mit dem Modul Office Plus inkl. SIDOMO-Archiv kann im Programmteil Extras > Optionen > Register Archiv > Register Ordner > Feld ... Sonstige ein oder mehrere Unterverzeichnisse definiert werden. Diese werden bei der Neuanlage eines Objekts automatisch erzeugt.
Mehrere Unterverzeichnisse müssen durch Semikolons getrennt werden. Führende und nachfolgende Leerzeichen werden ignoriert.
Hinweis:
Die Ordner für Ansprechpartner und Abrechnungen sollten in den separaten Feldern Objekt ... Ansprechpartner bzw. Objekt ... Abr./WP/SU definiert werden. Sollten diese auch im Feld Objekt ... Sonstige enthalten sein, müssen diese mit deckungsgleich sein!
Beim FiBu-Export über das Format DATEV Finanzbuchhaltung (ASCII-Daten; neues Format) kann wahlweise der Einheiten-Kostenträger anstelle vom Objekt-Kostenträger übergeben werden. Dies kann bspw. erforderlich sein, wenn die Ein- und Ausgaben in der Kostenträgerrechnung je Einheit ermitteln zu können.
Die Kostenträger können wahlweise unter Einheit > Register FiBu bzw. über das Änderungsformular (Register Modul > FiBu ... Kostenträger) im Einheitenstamm erfasst werden.
Auch nicht optierende jedoch gewerbliche Nutzer benötigen aus steuerrechtlichen Gründen eine Rechnungsnummer in Rechnungsdokumenten wie der Jahresabrechnung.
Aus diesem Grund wird bei Anlage von Nutzern, die das Merkmal Nutzer betreibt Gewerbe besitzen, automatisch auf dem Register Abrechnung die Option Rechnungsnummer erzeugen aktiviert, unabhängig davon, ob der Nutzer zum Ausweis der Umsatzsteuer optiert.
Die permanenten und relevanten Zensus-Einstellungen für die Bestandslisten können ab sofort schon mit dem Grundmodul unter Objekt > Register Zensus erfasst und für die weitere Verarbeitung verwendet werden. Die Erfassung und Übertragung der Erhebungsdaten ist das Zusatzmodul Zensus 2021 erforderlich.
Die Bestandsliste wurde um eine Suchfunktion für den amtlichen Gemeindeschlüssel erweitert. Zudem wurde die automatische Zuordnung der Gemeindeschlüssel verbessert.
Weiterhin kann über die entsprechenden Schaltflächen im unteren Info-Bereich direkt in den Objekt- bzw. Einheitenstamm gewechselt werden, um dort permanente und relevante Zensus-Einstellungen vorzunehmen.
Zudem werden nun Objekte mit gesetzter Zensus-Sperre aufgelistet.
Im Nutzer-Bearbeitungsformular > Register Mahnwesen gibt es die Option bei dem Nutzer eine zeitweise Mahnsperre zu aktivieren. In der Offenen-Posten-Verwaltung enthalten die OP des Nutzers in der Info-Spalte die entsprechende Information und werden farblich gekennzeichnet. Ist das Ablaufdatum erreicht, erfolgt das automatische deaktivieren der Temporären Mahnsperre, wobei das Ablaufdatum zu Informationszwecken bei deaktivierter Sperre erhalten bleibt.
Die Farbe kann wahlweise über Extras > Optionen > Farben > Stammdaten 1 angepasst werden.
Falls in den Optionen > Archiv > Ordner kein variabler Platzhalter für Abrechnung / Wirtschaftsplan / Sonderumlage für die Anlage von Archivordnern verwendet wird, wird von SIDOMO eine entsprechende Nachfrage generiert. Für die Ordnerbezeichnung schlägt SIDOMO die Jahreszahl des betroffenen Wirtschaftsjahres vor.
Die Überprüfung kann wahlweise über Extras > Optionen > Archiv > Einstellungen deaktiviert werden.
Im Zahlungsträgerimport werden die SEPA-Informationen wie die "Ende-zu-Ende-Referenz" nun für den bspw. im Kontoauszug sichtbaren Buchungstext herausgefiltert. Bisher wurden diese unter bestimmten Umständen in die SIDOMO-Buchhaltung übernommen und haben Auswertungen wie die E/A-Aufstellung teilweise unnötig aufgebläht. Dies betraf insbesondere das manuelle Kontieren (Buchen über Konto) bzw. das manuelle Zuordnen zu einen Offenen Posten (Buchen über OP).
Dies umfasst u.a. das Maskieren, die automatische OP-Zuordnung und das manuelle Kontieren für Konten bzw. OP.
In praktisch sämtlichen Programmsegmenten mit einem erweiterten Statusbereich können die einzelnen Anzeigefelder für Stückzahlen und Summen auch als Filter verwendet werden. Diese können bspw. in den Auswertungsprogrammteilen auch direkt angewählt werden, ohne vorab wieder in den Auswahlmodus zurückzuschalten.
Es kann grundsätzlich maximal ein Filter im Statusbereich aktiviert werden. Dabei stehen in Einzelfällen auch zusätzliche Filter zur Verfügung, die im oberen Auswahlbereich nicht als Selektion angeboten werden.
In diversen Programmsegmenten erhalten die Nutzer mit dem Merkmal Fall beim Rechtsanwalt / Mieter in Insolvenz im Datengitter in der Info-Spalte einen Hinweis und die Zelle wird eingefärbt.
Unter Optionen > Farben > Stammdaten 1 > Mahnwesen kann die Farbe eingestellt werden.
Bei Bedarf kann in den Einstellungen für die Automatische Sollstellung die Erstellung von Zahlungsträgern deaktiviert werden. Diese Funktion kann beispielsweise zum Einsatz kommen, wenn ein Objekt rückwirkend erfasst wird und für den zurückliegenden Sollstellungslauf keine Zahlungsträger benötigt werden.
Unter dem Menüpunkt Grunddaten -> E‑Mail können für wiederkehrende Mitteilungen per E‑Mail entsprechende E‑Mail-Vorlagen und Textbausteine erstellt werden. Über die Schaltfläche Hinzufügen werden unkompliziert neue Vorlagen/Bausteine angelegt. Über Rechtsklick stehen diverse Platzhalter zur Verfügung.
Zu der Differenzierung von E‑Mail-Vorlagen (Vorlage), Text-Bausteinen (Baustein) und Einzel-Variablen (Platzhalter):
•eine Vorlage besteht aus Betreff + Mailtext
•ein Baustein besteht aus einem Mailtext oder aus einem Teil-Mailtext
•ein Platzhalter besteht aus einer Einzelvariable und kann separat als auch innerhalb von Vorlagen und Bausteinen verwendet werden
Die Vorlagen und Bausteine können in folgenden Programmteilen verwendet werden:
•Kontaktieren > Word > Einzel-E‑Mail
•Kontaktieren > E‑Mail
•Exportieren > Word > Einzel-E‑Mail
•Exportieren > E‑Mail-Programm
Per Rechtsklick der E‑Mail-Betreffzeile können Vorlagen und Platzhalter ausgewählt werden. Im Textfeld werden ebenfalls per Rechtsklick zusätzlich die Bausteine zur Auswahl angeboten.
Unter Optionen > Einstellungen > E‑Mail kann benutzerbezogen eine Standard E‑Mail-Vorlage für die Stammdaten definiert werden.
(teilweise nur Modul Office Plus für Einzel-E‑Mail)
Nach dem Update werden nur Datensätze der eigenen Objekte angezeigt. Dies ist in der Regel am vorgewählten Sachbearbeiter erkennbar.
Diese Einstellung kann im Objekt-, Einheiten- und Nutzerstamm im Statusbereich der Auswahlformulare über die Schaltfläche bzw. über Drucken > Einstellungen aufgerufen werden. Die Einstellung ist benutzerbezogene.
Für das Maskieren von Zahlungen stehen zusätzliche Platzhalter für die Verwendungszweckzeilen 1 bis 4 zur Verfügung.
•Verwendungszweck_1 (für die 1. Verwendungszweckzeile)
•Verwendungszweck_2 (für die 2. Verwendungszweckzeile)
•Verwendungszweck_3 (für die 3. Verwendungszweckzeile)
•Verwendungszweck_4 (für die 4. Verwendungszweckzeile)
Dadurch ist man bei der Übernahme des Verwendungszweckes als Buchungstext deutlich flexibler. Dies kann dann sinnvoll sein, wenn insbesondere in bestimmten Zeilen wichtige Informationen enthalten sind.
In den Datengittern werden in den Sachbearbeiter-Spalten die vollständigen Namen (Nachname, Vorname) angezeigt. In den betroffenen Bearbeitungsformularen werden ebenfalls die vollständigen Namen der Sachbearbeiter angezeigt.
Über die Funktion Ändern im Kontextmenü kann für alle oder für eine bestimmte Auswahl an Objekten die Überwachung für das Info-Center aktiviert oder deaktiviert werden.
Im Statusbereich der Auswahlformulare folgender Programmteile gibt es eine Schaltfläche für ungenutzte Datensätze. Diese setzt entsprechend die Selektion Nutzung. Diese ist außerdem im Register Filter zu finden.
In den Grunddaten > Sachbearbeiter können nicht benötigte Sachbearbeiter (z. B. durch einen Mitarbeiterwechsel) beendet werden. Bitte denken Sie daran, dass die Zuordnungen des Sachbearbeiters gegebenenfalls geändert werden müssen.
Über einen Filter im Auswahlformular können die Sachbearbeiter entsprechend vorselektiert werden.
In der Vorgangserfassung und -bearbeitung können in dem Register Kontakt die zugeordneten Nutzer und Lieferanten per Brief kontaktiert werden. Dies beinhaltet u.a. auch wesentliche Funktionen des Modul Office Plus:
Die E‑Mail-Textvorlage für die Übermittlung der Zugangsdaten aus dem Nutzerstamm ist unter Optionen > Einstellungen > Cloud > E‑Mail-Text hinterlegt und durch den Administrator editierbar. Für die Erstellung der Vorlage sind diverse Platzhalter verfügbar.
Wird für einen Nutzer eine E‑Mail für den Cloud-Zugang generiert, wird die E‑Mail-Adresse vom Ansprechpartner übernommen.
Wird ein Datensatz von einem Benutzer bearbeitet, ist dieser für die Bearbeitung durch einen weiteren Benutzer gesperrt. Über die Bearbeitungssperre erhält man eine Meldung mit dem Namen des Benutzers und über den Zeitpunkt des Bearbeitungsbeginn.
Die Anzahl der zuordenbaren Sachbearbeiter wurde erweitert. Es können die drei fest definierten Gruppen Verwaltung, Buchhaltung, Technik sowie die Sachbearbeiter 1 bis 3 mit einer individuellen Kategorisierung vergeben werden. Die Bezeichnung für die Sachbearbeiter 1 bis 3 können vom Administrator unter Extra > Optionen > Register Einstellungen > Register Stammdaten festgelegt werden.
Mit der OP-Monatsliste können die offenen Posten nach Bedarf auf einzelne oder mehrere Erlöskonten (Nutzerkonten 1-19) selektiert und ausgewertet werden.
Im Auswahlformular des Objektstamms können unter dem Register Filter (Verwaltung1) die Sachbearbeiter nach der jeweiligen Gruppenzuordnung selektiert werden. Es gibt folgende Zuständigkeiten:
•Verwaltung
•Buchhaltung
•Technik
•Sachbearbeiter 1
•Sachbearbeiter 2
•Sachbearbeiter 3
Des Weiteren kann die Objektliste, die Bearbeitungsliste und die Nutzersummen-Liste sortiert nach der jeweiligen Sachbearbeiter-Zuständigkeit ausgedruckt werden.
Objekte mit verschiedenen Ebenen (H, Z, M) können in der Objekt-Übersicht ungewollte Mehrfachnennungen verursachen. Für eine benutzergesteuerte An- und Abwahl wurden entsprechende Kontrollkästchen integriert.
Im Archiv stehen bei der Erstellung von Unterordnern für die Abrechnung (auch Wirtschaftsplan, Sonderumlage, ESt.-Ausweis) die zusätzlichen Platzhalter <<Vorjahr>> und <<Folgejahr>> zur Verfügung.
In dem Programmteil Indexklausel kann über die erfasste Indexklausel hinaus die Anpassung der mietvertraglich vereinbarten Kleinreparaturklausel dahingehend festgehalten werden, indem die Option Kleinreparaturklausel im Bearbeitungsformular aktiviert wird.
Im Rahmen des Anpassungslaufs erscheint eine Meldung zu den überwachten Kleinreparaturklauseln. Diese können bzw. müssen anwenderseitig entsprechend angepasst werden.
Im Objekt- und Einheiten-Bearbeitungsformular können im Register Verwaltung die jeweiligen Stromzählernummern informatorisch in einem alphanumerischen Feld erfasst werden. Im Datenbereich der Auswahlformularen sind die Daten in der Spalte Stromzähler-Nr. verfügbar.
Hinweis:
In Abrechnungen und Wirtschaftsplänen bleiben die Daten unberücksichtigt!
Für den Export können die Seriendruckfelder ObjektStromzaehlernummer und EinheitStromzaehlernummergenutzt werden.
Im Bearbeitungsformular der Firma unter dem Register FiBu sowie unter Kontoauszug > FiBu-Export wird das zuletzt benutze FiBu-Format inkl. letztem Übertragungslauf (Ende-Datum des Übertragungszeitraums) angezeigt.
Bei diversen Programmfunktionen bei denen ein Protokoll z. B. Automatische Sollstellung erzeugt wird, gibt es in der Gruppe Modus das neue Kontrollkästchen Drucker für Echtlauf vorschlagen.
Über diese Funktion wird der Drucker für den Echtlauf ein- und ausgeschaltet. Die Einstellung kann für jedes Protokoll individuell hinterlegt werden und ist anschließend voreingestellt. Diese Einstellung ist benutzerbezogen.
Für die gezielte Korrespondenz mit dem Vorsitzenden und/oder deren Vertreter/n des Verwaltungsbeirats einer Wohnungseigentümergemeinschaft können unter Nutzer > Register Ansprechpartner (1) entsprechende Optionen gesetzt werden.
Über das Register Filter (Ansprechpartner) im Auswahlformular können die Nutzer mit den entsprechenden Merkmalen selektiert werden.
Bei der Synchronisation mit Outlook werden mit den Kontaktdaten der Lieferanten nun auch die Objektzuordnungen (Dienstleister-Zuordnung) in das Textfeld "Notizen" wie folgt übergeben:
Beim Durchführen einer WEG-Abrechnung gibt es im Abrechnungs-Modus unter dem Register Ausdruck zusätzliche Baustein, um die Begriffe in der Abrechnung für die Zuführung und Entnahme der Instandhaltungsrücklage anzupassen.
Folgende Begrifflichkeiten können angepasst werden:
Auf dem Register Info-Center im Objekt-Bearbeitungsformular wird mit den folgenden Kontrollkästchen die Überwachung im Info-Center für jedes Objekt individuell gesteuert:
•Abrechnung überwachen
•Energieausweis überwachen
•Trinkwasseranlage überwachen
•Verwalterentgelt überwachen
Im Objekt-Auswahlformular ist ein neues Register Filter (Verwaltung 2) mit folgenden Auswahlfeldern vorhanden:
Bei einem Lieferanten können bis zu drei Arten (ergänzend zur Branche) hinzugefügt werden. Die Zuordnung der Lieferanten zu deren Gewerken ist dadurch flexibler und die Selektion im Lieferantenstamm gezielter durchführbar.
In der Buchungserfassung können unter Einnahme/Ausgabe und Rechnungseingang zu dem gewählten Objekt neue Dienstleister erfasst werden. Ein Verlassen der Buchungserfassung ist nicht erforderlich.
Bei der Auswahl des Lieferanten kann per Rechtsklick die Option Dienstleister hinzufügen gewählt werden. Es öffnet sich das Erfassungsformular für die Neuanlage des Dienstleisters.
Beim Dienstleister im Register Vertrag lässt sich das Merkmal zuordnen, ob dem Dienstleister ein Lastschriftmandat erteilt wurde. Im Selektionsbereich können über ein Filter die Dienstleister nach diesem Merkmal eingegrenzt werden.
Im Register Vertrag ist außerdem ein Memofeld verfügbar. An dieser Stelle können beispielsweise genaue Zuständigkeiten des Dienstleisters erfasst werden.
Mit diesem Filter erhält man die Möglichkeit die Offenen Posten nach den drei Kriterien (positiv, ausgeglichen und neutral) zu filtern. Bei der Selektion von Nutzern mit negativen Salden wird die bisherige Sperrfunktion aufgehoben und die Nutzer in den Mahnlauf miteinbezogen. Die Sperrfunktion unterbindet ansonsten das Mahnen negativer Nutzer-OP (= Guthaben).
Mit einem Textbaustein im Serienbrief können die betroffenen Nutzer unkompliziert und ohne Mehraufwand über Ihr Guthaben informiert werden.
Die Zähler-Erfassungsliste und Zähler-Erfassungsliste (MessEG) beinhalten nun nur noch die verwendeten Zähler. Bisher wurden sämtlich Zähler ausgegeben, die unter Grunddaten > Umlagetext mit der Option Erfassung für Objekt bzw. Einheit versehen waren.
Des Weiteren besteht die Möglichkeit beim Druck der Zählerlisten über die Auswahl des Sachbearbeiters zu filtern.
Alle vorhandenen Rücklagen eines Objektes können in einem Kopiervorgang von einem Wirtschaftsjahr auf das nachfolgende Wirtschaftsjahr übernommen werden, was insbesondere bei größeren Objekten und vielen Rücklagetöpfen Erleichterung bringen sollte.
Bei den Kündigungsbedingungen im Nutzerstamm wurden die Perioden für die Kündigung zum erweitert. Zusätzlich sind nun die Perioden 3-jährlich ab Erstmals-Datum bis 5-jährlich ab Erstmals-Datum verfügbar.
Ist eine Rufnummer bei mehreren Nutzern hinterlegt, wird Anruf-Formular von den identifizierten Anrufern einen aktiven Nutzer vorschlagen. Dies hat den Vorteil, dass beispielsweise bei einem Eigentümerwechsel die Nutzer des aktuellen Objektes vorrangig angezeigt werden. In einem zweiten Register stehen alle identifizierten Anrufer zur Auswahl.
Der Ausdruck der ReferenzID im Kontoauszug kann über Kontoauszug > Einstellungen (F9) wahlweise deaktiviert werden. Die Einstellungen werden über die Menüleiste Drucken > Einstellungen oder Rechtsklick geöffnet und angepasst.
Gegebenenfalls wird durch das Entfallen der zusätzlichen Zeilen die Übersichtlichkeit erhöht und die Auswertung/der Ausdruck in der Länge reduziert.
Für den Export aus dem Lieferantenstamm, dem Dienstleisterstamm und der Vorgangsverwaltung können folgende Variablen (Seriendruckfelder) verwendet werden:
•FreistellungVon
•FreistellungBis
•FreistellungUeberwacht
•FreistellungGueltig
•FreistellungUngueltig
•FreistellungFehlt
Somit besteht die Möglichkeit die Überwachung der Freistellungsbescheinigung mit Textvorlagen und Textbausteinen im Serienbrief zu vereinfachen und effizienter abzuwickeln.
Im Auswahlformular der OP-Verwaltung wird die Kontextfunktion Ändern aufgerufen. Im Register Nutzer kann eine Änderung der Bewertung beliebig vieler Nutzer vorgenommen werden.
Falls Sie die Original-Datenbank mit einer Datensicherung wiederherstellen wollen, so melden Sie sich zuerst als Benutzer Administrator an, wählen anschließend die Datensicherung und die Methode "Datenbank wiederherstellen".
Den Wiederherstellungsvorgang starten Sie über die Schaltfläche . Anschließend werden Sie aufgefordert Ihr Kennwort einzugeben, bevor die eigentliche Wiederherstellung gestartet wird.
Beim Abgleichen von Nutzern kann eine weitere Option Nutzer ohne Vorschlag und Empfänger-Bankkonto ... suchen gewählt werden.
Diese Option kann dann sinnvoll sein, wenn der Zahlende eine dritte Person bspw. die "ARGE ist. Würde nach diesem im Nutzerstamm gesucht werden, würde kein Treffer erfolgen - wodurch dieser auch einfach weggelassen werden könnte.
Im Kontenplan und in den Umlagetexten stehen nun Informationen zur letzten Bearbeitung zur Verfügung. Das Datengitter wurde um die Spalten bearbeitet von und bearbeitet am/um ergänzt.
Alternativ können Sie im Auswahlformular per Rechtsklick die Funktion Anzeigen > Info aufrufen und sich ebenfalls diese Informationen anzeigen lassen.
Unter den Registern Bearbeitung und Kontakt können die Datengitter nun per Klick auf den Spaltentitel sortiert werden. die vorhandenen Daten nach dem jeweiligen Titel sortiert werden. Die Sortierung wird wie üblich benutzerbezogen gespeichert.
Die Übersicht der Lastschrift-Termine bietet eine Übersicht von Nutzern mit bzw. ohne einer Vereinbarung zum Einzug per SEPA-Lastschriftverfahren. Hierbei kann ein beliebiger Zeitraum (Monat, Jahr usw.) verwendet werden.
Mit dessen Hilfe können Zuschläge für die Nicht-Teilnahme am Zahlungsverkehr zu den jeweiligen Sollstellungsterminen ermittelt werden. Die ermittelten Beträge können automatisch in die Festbetragserfassung sowie als Überweisung zugunsten der Verwaltungsgesellschaft übergeben werden.
Im Ausdruck/Protokoll werden sämtliche in Rechnung gestellten Beträge in Verbindung mit der Datengrundlage aufgeführt.
Festbeträge und Auszahlung an Verwaltung
Die ermittelten Beträge können auf der Grundlage der vom Anwender festgelegten Entgelthöhe in die Festbetragserfassung eines Sachkontos übernommen und der Verwaltung per Überweisung ausgezahlt werden.
Tipp:
Funktionen im Überblick:
•Ermittlung der Nicht-Teilnahme am Lastschrifteinzug für beliebige Zeiträume
•Übernahme in die Festbetragserfassung
•Erstellung von Überweisungsträgern zur Auszahlung der Zusatzentgelte