Die folgende Liste enthält eine tabellarische Auflistung sämtlicher Änderungen in der Programmversion SIDOMO® 2018. Wichtige Neuerungen sind mit einem gekennzeichnet.
Bisher konnte im Rahmen der Ist-Versteuerung lediglich ein 2-stelliger Buchungsschlüssel für debitorische Bankbuchungen verwendet werden. Dies wurde nun, analog zu den Buchungsschlüsseln in den USt.-Sätzen, auf 4 Stellen erweitert, nachdem diese nun auch von der DATEV 4-stellig verarbeitet werden können.
Analog einem Telefonanruf kann nun eine Meldung aus der siCloud nach Outlook exportiert werden, um ggf. Infos direkt an den Handwerker weiterzuleiten oder Nutzern per E‑Mail zu antworten.
Im Rahmen des Mahnlaufs (Funktion Mahnen) werden offene Posten mit maximaler Mahnstufe nun deutlicher als bisher hervorgehoben. Dazu zählt u.a. auch ein zusätzliches Mahnprotokoll mit den Offenen Posten der höchsten Mahnstufe. Die eigentliche Mahnung sowie das Mahnschreiben bleiben unverändert.
Im Rahmen des Mahnlaufs wurden schon bisher vorab Offene Posten mit OP-Sperre, späterem Mahndatum oder bestehender Mahnsperre im Nutzer aufgeführt und konnten wahlweise in den Mahnlauf übernommen werden. Dies wurde um OP mit maximaler Mahnstufe erweitert.
Dies dient u.a. der vorherigen Prüfung, da OP mit maximaler Mahnstufe ggf. nicht mehr in SIDOMO gemahnt werden sollen, sondern an einen Anwalt übergeben bzw. in das gesetzliche Mahnverfahren (www.mahngerichte.de) übergeben werden sollen.
Im Mahnformular kann nun ein zusätzliches Protokoll mit sämtlichen OP erstellt werden, die entweder schon die maximale Mahnstufe erreicht haben oder aber mit dieser Mahnung die maximale Mahnstufe erreichen werden.
Das zusätzliche Protokoll ist identisch wie das reguläre Mahnprotokoll aufgebaut (siehe Abb.).
Das reguläre Mahnprotokoll wurde wie folgt angepasst:
•maximale Mahnstufe wird zur schnelleren Identifizierung rot eingefärbt
Die vorgeschlagenen Archiv-Pfade und der vorgeschlagener Speicherort sind nun grundsätzlich identisch:
•Speichern-Schaltfläche (Disketten-Symbol)
•Speicher-Ordner öffnen (Ordner-Symbol)
Dabei bezieht sich SIDOMO immer auf den regulären auch für das automatische Speichern verwendeten Archivordner. Der Archivordner kann in den Stammdaten (Firma, Objekt, Nutzer usw.) unter dem Register Archiv definiert werden
Dies betrifft sowohl das Drucken-Formular als auch die Druckvorschau. Bisher verwies der Aufruf des Archivordners (Ordner-Symbol) auf das Druckarchiv anstelle auf das Archiv.
Der wiederholte Aufruf einer Seriendruckvorlage wird nun deutlich beschleunigt. Dies kann Zeitersparnisse um 60-85% ermöglichen.
Hintergrund:
Bisher wurde ein notwendiges Makro beim Export nach Word bei jedem Export ausgeführt, um eventuelle erforderliche Anpassungen bei der Umbenennung von Seriendruckfeldern oder beim Umstellen von Tabulatoren automatisch vorzunehmen, ohne dass der Anwender dies manuell vornehmen musste.
Ab sofort wird dieses Makro die schon überarbeiteten Seriendruckvorlagen mit einem Versionsstempel versehen, der für das Makro die Version der letzten Anpassung erkennbar macht. Dadurch brauch das Makro das jeweilige Dokument nur ein einziges Mal überarbeiten.
Weiterhin wird im Makro ausschließlich die geänderten Positionen abarbeiten, wodurch auch dies den Ablauf verkürzt wird.
Wird demnach eine Seriendruckvorlage erstmalig nach diesem Update verwendet, wird es wie bisher alle Prüfpunkte abarbeiten und den Versionsstempel setzen. Das Makro wird diese Seriendruckvorlage erst wieder bei einer Änderung seitens SIDOMO überarbeiten müssen. Dies sollte in aller Regel Verkürzungen des Aufrufs um 60-85% ermöglichen.
Bei der Erfassung einer Kaution (bspw. für Bankbankbürgschaften) kann nun die BIC des Bürgschaftsgebers eingegeben werden, ohne zwangsläufig die IBAN ebenfalls zu erfassen. Eine isolierte Erfassung wurde bisher auch für Kautionen verweigert.
Im Kontoauszug können Nutzerbuchungen nun aus den Bereichen der Unterkonten 1-9 und Einzelkonten 10-19 gemeinsam erneut aufgeteilt werden.
Die Funktionen zum nachträglichen umkontieren war bisher auf Sachkonten 20-9999 und Einzelkonten 10-19 beschränkt. Da sich Fehlbuchungen nicht selten auf die Unterkonten 1-9 oder sogar auf eine Kombination von Unter- und Einzelkonten bezogen, war eine entsprechende Erweiterung dieser Funktion sinnvoll.
Die Funktion kann über den Eintrag Konten > ... des Kontextmenüs (Rechtsklick) aufgerufen werden.
Stellt SIDOMO fest, dass bei den für eine erneute Aufteilung ausgewählten Buchungen auch solche mit Splittnummern enthalten sind, und nicht sämtliche Buchungen dieser Splittnummer(n) ausgewählt worden sind, erscheint ein Abfrage-Formular zum wahlweisen Inkludieren der fehlenden Buchungen.
Splittbuchung VOR erneuter Kontierung
Splittbuchung NACH erneuter Kontierung
Im Kontierungsformular kann nun der Buchungsbetrag praktisch frei neu kontiert und den gewünschten Konten zugewiesen werden.
Vorteile im Überblick:
•Erneutes Kontieren ohne vorheriges Stornieren möglich
•freie Kombination von Nutzer-Unterkonten 1-9 und Nutzer-Einzelkonten 10-19
•OP-Nummer bleibt erhalten
•Splitt-Nummer wird berücksichtigt
•Gesamtbetrag bleibt immer gleich
Folgende Kombinationen sind möglich:
•Unter- und Einzelkonten (neu)
•Sachkonten
Grundsätzlich müssen die Buchungen in folgenden wesentlichen Merkmalen übereinstimmen:
Weiterhin werden die Funktionen zum Aufteilen, Zusammenfassen und Umbuchen nun für alle Kontenbereiche gemeinsam unter dem Kontexteintrag Konten > ... geführt.
Beispiel:
Ein Mieter hat Rückstände i.H.v. 90,00 € aus der Nebenkostenabrechnung 2017. Zudem steht eine Miete i.H.v. 560,00 € für den Januar 2019 offen.
Obwohl der Mieter 380,00 € mit der Zweckbestimmung "Miete Januar 2019 abzueglich Minderung lt. Telefonat vom 04.01.2019" überweist, kontiert der Sachbearbeiter in der Buchhaltung diesen Betrag unter Priorisierung die ältere Forderung im Form des Abrechnungsergebnisses i.H.v. 90,00 € und bucht dann den Rest i.H.v. 290,00 € (230,00 € NK, 60,00 € Kaltmiete) auf die Miete.
Im Rahmen des regulären Mahnwesens stellt der Sachbearbeiter fest, dass dieser Betrag i.H.v. 380,00 € vollständig auf die Miete gebucht werden muss. Über die neue Funktion kann die Buchung, ohne diese stornieren und anschließend neu einbuchen zu müssen, über das Kontierungsformular erneut kontiert werden.
Beim Abgleichen-Dialog des Zahlungsträgerimports wurden die Vorschläge optimiert. Vorab werden die Stammsätze nun nach möglichen Treffern durchsucht und ggf. passende Teile des Auftraggebers zusätzlich vorgeschlagen.
Bisher beruhte dies auf einem einfachen unflexiblen Algorithmus.
Die Suchfunktion wurde etwas flexibler bezüglich der Reihenfolge von Vorname und Nachname gestaltet. Soweit im Ansprechpartner Vor- und Nachname korrekt hinterlegt sind, ist die Reihenfolge im Stammnamen unerheblich.
Bisher hatte dies zur Folge, dass die Konten ohne eine Zahlung im Abrechnungszeitraum zwar keine Beträge beinhalteten, jedoch in der Gesamtabrechnung trotzdem mit einer eigenen Zeile erschienen. Wurden nun diverse Umbuchungen vorgenommen, konnte dies die Gesamtabrechnung teilweise extrem aufblähen.
Bisher wurde lediglich ein Stempel mit Bearbeiter, Datum und Uhrzeit bereitgestellt. Eine eventuelle nachträgliche Bearbeitung des Journal-Eintrags war somit nicht vom Anwender erkennbar, da nur die letztmalige Bearbeitung dokumentiert wurde und keine Differenzierung zwischen Erstellung und späterer Bearbeitung gemacht wurde.
Bisher konnte aus einer Telefonnotiz bzw. einemTelefonat nur ein neuer Vorgang erzeugt werden. Ab sofort kann auch alternativ ein Journaleintrag in einem schon bestehenden erzeugt werden.
Hierfür wird die neue Schaltfläche bereitgestellt.
Im Anschluss wird das Auswahlformular der Vorgangsverwaltung aufgerufen und er gewünschte Vorgang kann ausgewählt werden.
Sollte der Vorgang mehrere Teilvorgänge besitzen, wird im Anschluss die Auswahl des gewünschten Teilvorgangs angeboten.
Im gewählten Vorgang/Teilvorgang wird nun ein Journaleintrag mit Notiz-Text, Anrufpartner, Telefonnummer und einem Stempel mit Erfasser, Datum und Uhr erzeugt.
Im Rahmen der Indexmietverwaltung steht folgende zusätzliche periodische Indexanpassung zur Verfügung:
•nach Periode gemäß §557b BGB (Indexmiete)
Diese Option orientiert sich am §557b des BGB und unterscheidet sich u.a. in den voreingestellten Optionen. Unter anderem wird hier keine reguläre jährliche Anpassung wie häufig bei Gewerbemietverträgen verwendet, sondern eine 12-monatige Wartefrist ausgehend vom Anpassungsdatum initiiert.
Beispiel:
Ein Wohnungsmieter zieht am 01.01.2023 ein. Im Mietvertrag ist eine permanente Anpassung der Miethöhe im Verhältnis der Änderung des Verbraucherpreisindexes gemäß §557b BGB vereinbart worden. Als Indexwert soll der für den Monat 01.2023 gültige Indexstand herangezogen werden.
1. Mietanpassung (frühestens 12 + 2 Monate nach Vertragsbeginn)
Der Vermieter kann also frühestens am 01.01.2024 mit Wirkung zum 01.03.2024 (übernächster Monatserster) eine Mietänderung verlangen. Am 01.01.2024 ist der Indexstand für den Monat 11.2023 bekannt und wird als Grundlage herangezogen.
Der Vermieter könnte also eine Mietänderung im Verhältnis der Indexänderung vom Monat 01.2023 auf 11.2023 [Differenz = 10 Indexmonate] vom Mieter verlangen.
2. Mietanpassung (frühestens 12 + 2 Monate nach Wirksamwerden der 1. Mietanpassung)
Nachdem der Vermieter die Miete erstmalig nach Mietvertragsbeginn mit Wirkung zum 01.03.2024 angepasst hat, kann er die nächste Mietanpassung ab dem 01.03.2025 mit Wirkung zum 01.05.2025 verlangen. Er könnte dann die Miete im Verhältnis der Indexänderung vom Monat 11.2023 (Grundlage aus der 1. Mietanpassung) auf den Monat 01.2025 (letzter bekannter Indexwert zum 01.03.2025) erhöhen. Dies würde einer Differenz von 14 Indexmonaten entsprechen.
3. Mietanpassung (frühestens 12 + 2 Monate nach Wirksamwerden der 2. Mietanpassung)
Nachdem der Vermieter die Miete mit Wirkung zum 01.05.2025 angepasst hat, kann er die nächste Mietänderung ab dem 01.05.2026 mit Wirkung zum 01.07.2026 verlangen. Er könnte dann die Miete im Verhältnis der Indexänderung vom Monat 01.2025 (Grundlage aus der 2. Mietanpassung) auf den Monat 03.2026 (letzter bekannter Indexwert am 01.05.2026) erhöhen. Dies würde einer Differenz von 14 Indexmonaten entsprechen.
Diese Vorgehensweise könnte beliebig fortgeführt werden. Wie zu erkennen ist, unterscheidet sich diese Mietanpassung essentiell von den in Gewerbemietverträgen möglichen Anpassungsszenarien, bei denen bspw. immer jährlich ab den Mietvertragsbeginn oder immer zum Beginn eines Kalenderjahres Anpassungen fällig werden können. Ebenso können im Gewerbemietverträgen automatisch rückwirkende Mietanpassungen wirksam werden oder sogar ohne vorherige Anpassungsschreiben geänderte Zahlungsverpflichtung entstehen.
Diese Vertragsfreiheit besteht im Wohnungsmietrecht nicht und ist im §557b BGB geregelt. Zudem sind Wohnungsmietrecht viele Regelungen zwingend bzw. können nicht zum Nachteil des Mieters abgeändert werden.
In der Praxis bedeutet dies, dass mit einem Abrechnungslauf die Rechnungsnummern noch nicht fortgeschrieben bzw. erzeugt werden müssen, jedoch die übrigen Rechnungsangaben wie Rechnungsaussteller, Rechnungsempfänger, Finanzamt und USt.-ID schon zum Zwecke der Prüfung auf den Abrechnungen ausgedruckt werden können.
3. Rechnungsnummern können nun nur für bestimmte Nutzer erneut generiert werden (bspw. Korrekturabrechnung)
Musste bisher eine Korrekturabrechnung für einen oder mehrere Nutzer erzeugt werden, war die Vergabe neuer Rechnungsnummern nur für sämtliche Nutzer möglich.
Nun können der bzw. die Nutzer im Rahmen des Abrechnungslaufs (Register Rechnung) gewählt werden, indem diese einfach in die Rubrik neue Rg.-Nummer erzeugen über die Schaltfläche verschoben werden. Alle übrigen Nutzer behalten die schon generierte Rechnungsnummer.
Die Funktionalität der kombinierten Auswahlwahlfelder für BIC/BLZ sowie IBAN/Bankkonto wurde wie folgt angepasst:
1.Feld BIC/BLZ: gewählte Vorauswahl bleibt erhalten (spezifisch je Programmteil und je Benutzer)
2.Feld IBAN/Bankkonto: gewählte Vorauswahl bleibt erhalten (spezifisch je Programmteil und je Benutzer)
Zusätzlich werden die Datensätze beim Umschalten zwischen den Selektionen nicht mehr erneut eingelesen, soweit keine Eingaben im Auswahlfeld enthalten sind.
Folgende Programmteile beinhalten die o.g. Anpassungen:
•Institut
•Bankkonto
•Darlehen
•Zahlungsträger
•Dauerzahlungsträger
•Zahlungsträgerimport
•Zahlungsträgermaske
Tipp:
Im Auswahlfeld IBAN können Bankkonten auch über die Eingabe der Kontonummer bzw. eines Teils der Kontonummer in Verbindung mit aktivierter Funktion Fragmente suchen gefunden werden.
Der Begriff Mahngebühren wurde durch Mahnkosten ersetzt. Lediglich die im Kontenplan festgelegten Kontenbezeichnungen müssen ggf. noch anwenderseitig angepasst werden.
U.a. wurde der Begriff in folgenden Programmteilen/Funktionen angepasst:
In der Abrechnung und im Wirtschaftsplan können nun beliebig viele Archiv-Dokumente verknüpft werden. Bisher war dies nur für ein Dokument möglich.
Folgende Programmteile wurden entsprechend erweitert:
•Abrechnung durchführen
•Abrechnung buchen
•Wirtschaftsplan berechnen
•Wirtschaftsplan verabschieden
Tipp:
Es können beliebige Dokumente über die Schaltfläche verknüpft werden. Beim Archivieren der Dokumente über das Ausgabeformular erfolgt die Verknüpfung automatisch für sämtliche archivierten Dokumente.
Im Auswahlformular des Energieausweises kann nun der Objekt-Sachbearbeiter selektiert werden.
Tipp:
Über kann voreingestellt werden, ob der Objekt-Sachbearbeiter automatisch vorselektiert werden soll. Ähnliche Funktionalitäten bietet u.a. das Auswahlformular des Objekts, des Zahlungsträgerimports oder der Zahlungsträger.
Im Zahlungsträgerimport kann nun beim Abgleichen auch dann die Bankverbindung 2 verwendet werden, wenn die Bankverbindung 1 noch nicht gefüllt wurde.
Grundsätzlich wird nur die Bankverbindung 1 für den automatischen Zahlungsverkehr (LA/ÜW) verwendet. Aus diesem Grund kann es anwenderseitig gewünscht sein, Bankverbindungen aus dem Zahlungsträgerimport nur in das Feld Bankverbindung 2 zu übernehmen, da diese Bankverbindung nicht aktiv vom Nutzer für den Zahlungsverkehr mit dem Verwaltungsunternehmen bestimmt wurde.
Im Kontoauszug können nun auch Beträge über die Funktion Ändern angepasst werden.
Tipp:
Die Funktion Ändern beinhaltet grundsätzlich eine Massenänderungsfunktionalität, bei der ein Merkmal bzw. Parameter in beliebig vielen vorher ausgewählten Datensätzen geändert werden kann.
Im Auswahlformular der Vorgangsverwaltung (Bereich der Teilvorgänge rechts) wird nun kein Status mehr ausgewiesen bzw. keine Einfärbung vorgenommen, wenn der Teil-Vorgang keinen Bearbeitungseintrag beinhaltet.
Bisherige anwenderseitige Irritationen werden damit vermieden, da dies ansonsten einen noch nicht erledigten suggerierte.
Die Nutzer-Beiratsliste beinhaltet nun nur noch die Personendaten wie Nachname, Vorname und Titel des Ansprechpartners und nicht mehr den Nutzernamen aus dem ersten Register des Nutzerdatensatzes.
Im Nutzernamen sind oftmals bei Eheleuten Nachname, Vorname der Frau und Vorname des Mannes enthalten, wodurch in der Nutzer-Beiratsliste der Nutzername erscheint und dort störend wirkt.
Das bei eingehenden Anrufen aufgerufene Telefonie-Formular kann nun wahlweise im Hintergrund, an 2. Position oder im Vordergrund positioniert werden. Bisher wurde dieses immer im Hintergrund eingruppiert, wodurch es in einigen Fällen nicht sichtbar war.
Im Zahlungsträgerimport können Umsätze im MultiCash-Format wahlweise mit Start- und Schlusssaldo (Vor- und Endsaldo) eingelesen werden.
Zusammenfassung:
•Importformat "MultiCash-Format" wurde um die Felder Startsaldo und Schlußsaldo erweitert
•beide Felder wurden an den bestehenden Steuersatz hinten angehangen
•der Steuersatz in SIDOMO wird automatisch aktualisiert
•der Steuersatz im Bankingprogramm muss anwenderseitig manuell angepasst werden (soweit Vor- und Endsaldo importiert werden sollen)
Hinweis:
Das in SIDOMO integrierte Import-Format sowie der Steuersatz werden automatisch aktualisiert. Der Anwender muss, soweit Vor- und Endsaldo in SIDOMO eingelesen werden sollen, den Steuersatz im exportierenden Bankingprogramm manuell anpassen. Zum derzeitigen Stand werden die Felder als Startsaldo undSchlußsaldo im Bankingprogramm tituliert. Erfolgt keine Anpassung seitens des Anwenders bleibt die Funktionalität unverändert.
Die automatische Generierung der Archiv-Pfade für die Vorgangsverwaltung kann nun automatisch mit bis zu 9 führenden Nullen analog Firma, Objekt, Einheit und Nutzer aufgefüllt werden.
Bisher konnte für die Überwachung des Kontostandes nur eine Kreditlinie erfasst werden, die bei der Prüfung oder Ausführung von Überweisungen berücksichtigt wurde und ggf. zu einer entsprechenden Meldung führte.
Jetzt kann statt der Kreditlinie ein Limit für den Kontostand hinterlegt und aktiviert werden. Für die Einrichtung eines Kontostand-Limits stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
•im Auswahlbereich kann nach dem Kontostand-Limit selektiert werden
•im Datenbereich gibt es die neue Spalte Info in der eine Unterschreitung des Kontostand-Limits oder ein negativer Kontostand angezeigt werden
•im Statusbereich wird für die Bankkonten mit einem Kontostand unter dem Limit oder mit einem Kontostand im Minus die Anzahl und der summierte Kontostand angezeigt
Im Programmteil Abrechnung buchen werden nun Zeitraum und Wirtschaftsjahr der einzelnen Abrechnungskreise vermerkt. Dies kann u.a. für Objekte mit unterschiedlichen Abrechnungszeiträumen von Relevanz sein.
Im Rahmen des Moduls Office Plus können zusätzlich zur Erstellung von Einzelbriefen auch E‑Mails mit Anhang versendet werden. Der E‑Mail-Text wurde nun von 1024 auf 2048 verdoppelt.
Der erweiterte Export steht u.a. in den Exportformularen folgender Programmteile zur Verfügung:
In den Zähler-Erfassungslisten können nun wahlweise Objekt- und Einheitenzähler gemeinsam ausgegeben werden. Dabei wurden die Listen aus dem Objekt- und Einheitenstamm vereinheitlicht.
Folgende Listen wurden bei der Anpassung berücksichtigt:
•Zählererfassung
•Zählererfassung (MessEG)
Weiterhin steht nun folgende Liste auch im Objektstamm zur Verfügung und beinhaltet ebenfalls die Auswahl der Sortierung:
•Personenerfassung
Vorab können in einem Dialog folgende Optionen gewählt werden:
•Stichtag
•Auswahl von alle Zähler, nur Objektzähler, nur Einheitenzähler[neu]
•Sortierung nach Nummer der Einheit, Name des Nutzers oder Straße/Gebäudeteil/Geschoss/Lage[neu]
Hinweis:
Hinweis zur Gruppierung
Die Erfassungslisten werden nun grundsätzlich je Objekt gruppiert, wobei innerhalb des Objekts weitere Gruppierungen nach den Einheitenmerkmalen wie Art, Straße und Gebäudeteil gewählt werden können.
Hinweis zum Objektzähler
Der Objekt-Zähler wird, soweit im Dialog gewählt, grundsätzlich an 1. Stelle und zu Beginn jeder neuen Gruppierung ausgegeben. Dadurch kann es bspw. vorkommen, dass bei einer Gruppierung je Gebäudeteil (analog Art oder Straße) der Objektzähler in allen Einzellisten der einzelnen Gebäudeteile erscheint.
Hinweis zum Ausschluss von Einheiten
In den beiden Zähler-Erfassungslisten werden folgende Einheiten ausgeschlossen:
•frühere/zukünftige Einheiten
•Einheiten mit Abrechnungssperre
In der Personen-Erfassungsliste werden folgende Einheiten ausgeschlossen:
Die Ausgabe der separaten WEG-Rubriken (Gesamtabrechnung, Darstellung IHR, Hausgeldliste, Vermögensstatus, Kontrollrechnung) wurde im Rahmen der WEG-Abrechnung deutlich beschleunigt.
Die Vorgangsliste des Programmteils Vorgangsverwaltung beinhaltet nun den Inhalt des Feldes Anmerkung anstelle des Memo-Textes (Register Memo).
Tipp:
Erfahrungsgemäß wird das Feld Anmerkung für wesentliche Zusatzinformationen verwendet, nicht zuletzt, da es in den Erfassungsformularen Erfassung und Vorgang direkt sichtbar ist. Das Feld Memo wird dagegen lediglich in Ausnahmefällen genutzt.
In der Vorgangsverwaltung kann nun das Register Erfassung als Start-Register definiert werden.
Bisher wurde das Register Erfassung lediglich im Rahmen der Neuanlage zuerst aufgerufen, um eine zügige Anlage des Vorgangs zu gewährleisten. Bei einem späteren Aufruf wurde bisher immer das Register Vorgang aufgerufen.
Tipp:
Das Register Erfassung dient in erster Linie der Schnellerfassung, da hier nur wesentliche Eingabefelder sichtbar sind. Dies hat sich insbesondere im Rahmen einer beschleunigten Erfassung eines Vorgangs als praktikabel erwiesen. Das Register Vorgang beinhaltet deutlich mehr Informationen und wird aufgrund dessen von einigen Anwendern als unübersichtlich wahrgenommen.
In den Auswahlformularen der OP-Verwaltung und der OP-Monatsliste können Konten nun ähnlich wie im Kontoauszug über ein kombiniertes Kontext- und Eingabefeld ausgewählt werden, bei dem u.a. auch Kontenbereiche und Aufzählungen verwendet werden können.
Das kombinierte Kontext- und Eingabefeld steht in folgenden Auswertungen zur Verfügung:
•OP-Verwaltung
•OP-Monatsliste:
Folgende Möglichkeiten stehen in kombinierten Kontext- und Eingabefeldern zur Verfügung:
Im Programmteil Nutzer-Staffeländerung können Staffeländerungen auf Erhöhungen bzw. Verringerungen beschränkt werden. Die Grundlage bildet die (positive/negative) Differenz von der bisher im Nutzerstamm hinterlegten zur neu berechneten Staffel.
Der Mindestbetrag wird auf Grundlage des Periodenbetrages (Betrag je Periode) ermittelt.
Tipp:
Die Anpassung und Neuberechnung der Nebenkosten-Vorauszahlungen kann somit auf eventuell erforderliche Erhöhungen beschränkt werden. Bisher konnte nur gewählt werden, ob eine Mindeständerung nach oben bzw. unten erforderlich ist.
Für den Ausdruck der E/A-Aufstellung wurde bisher im Modus Je Objekt immer nach der Objektgruppe gruppiert, wodurch die Objekte einer Objektgruppe immer am Ende des Ausdrucks erschienen. Dies führte anwenderseitig zu Irritationen.
Ab sofort kann anwenderseitig gewählt werden, ob
•weiterhin je Objektgruppe gruppiert werden soll oder
•strikt nach Objektnummer unter Vernachlässigung der Objektgruppe sortiert werden soll.
Die Entsprechende Einstellung kann unter Drucken > Einstellungen bzw. aufgerufen werden.
Die bisherige Option Bankkonto-Sperre filterte auch Umbuchungen heraus. Mit der Bereitstellung der neuen Option entfällt dies. Es werden mit der Option Bankkonto-Sperre also nur noch Buchungen auf Bankkonten mit einer Auswertungssperre berücksichtigt (sprich herausgefiltert).
Unter Einheit > Register Verwaltung steht nun eine vom Objekt abweichende Liegenschaftsnummer zur Verfügung. Diese wird im Export (bspw. aus Einheiten- und Nutzerstamm, Vorgangsverwaltung) als Variable EinheitLiegenschaftsnummer bereitgestellt.
Diese Liegenschaftsnummer wird programmtechnisch nicht weiterverarbeitet und hat keinen Einfluss auf den Heizkosten DTA.
Tipp:
Eine abweichende Liegenschaftsnummer kann erforderlich sein, wenn ein Objekt über mehrere Heizthermen in den einzelnen Gebäudeteilen verfügt und daher auch unterschiedliche Liegenschaftsnummern bei den Heizkostenabrechnern besitzt.
Die Übersicht der Lastschrift-Termine bietet eine Übersicht von Nutzern mit bzw. ohne einer Vereinbarung zum Einzug per SEPA-Lastschriftverfahren. Hierbei kann ein beliebiger Zeitraum (Monat, Jahr usw.) verwendet werden.
Mit dessen Hilfe können Zuschläge für die Nicht-Teilnahme am Zahlungsverkehr zu den jeweiligen Sollstellungsterminen ermittelt werden. Die ermittelten Beträge können automatisch in die Festbetragserfassung sowie als Überweisung zugunsten der Verwaltungsgesellschaft übergeben werden.
Im Ausdruck/Protokoll werden sämtliche in Rechnung gestellten Beträge in Verbindung mit der Datengrundlage aufgeführt.
Festbeträge und Auszahlung an Verwaltung
Die ermittelten Beträge können auf der Grundlage der vom Anwender festgelegten Entgelthöhe in die Festbetragserfassung eines Sachkontos übernommen und der Verwaltung per Überweisung ausgezahlt werden.
Tipp:
Funktionen im Überblick:
•Ermittlung der Nicht-Teilnahme am Lastschrifteinzug für beliebige Zeiträume
•Übernahme in die Festbetragserfassung
•Erstellung von Überweisungsträgern zur Auszahlung der Zusatzentgelte
Der Objekt-Bearbeitungsstatus (siehe Objekt > Drucken > Objekt-Bearbeitungsstatus) stellt eine Übersicht zum Bearbeitungszustand der Objekte dar. Hierüber kann ein schneller Überblick über eventuelle Rückstände und anstehende Arbeitsschritte geschaffen werden.
Die Übersicht kann für eine beliebige Gruppe von Objekten (alle Objekte, alle Objekte der Firma, alle Objekte eines Sachbearbeiters usw.) erstellt werden. Somit kann sich entweder ein Sachbearbeiter einen Überblick über den aktuellen Bearbeitungsstand seiner eigenen Objekte oder aber von leitender Position über sämtliche Objekte verschaffen.
Weiterhin können die gewünschten Themengruppen über ein Formular an- und abgewählt werden, wobei die Feldinhalte (Spalten) je Themengruppe von SIDOMO festgelegt werden.
Es wird ein mit Filtern versehenes Excel-Dokument mit den gewählten Feldinhalten (Spalten) erzeugt. Dieses kann anwenderseitig frei editiert und ggf. ausgedruckt werden.