Die folgende Liste enthält eine tabellarische Auflistung sämtlicher Änderungen in der Programmversion SIDOMO 2025. Wichtige Neuerungen sind mit einem gekennzeichnet.
Aufgrund der jährlichen Versionsumstellung wurde der Aktualisierungsturnus die letzten Wochen verringert. Neuheiten und Erweiterungen des Programms fließen ab sofort grundsätzlich nur noch in die neue Programmversion SIDOMO 2026, die voraussichtlich im 1. Halbjahr 2026 veröffentlicht werden wird.
In den Datengittern folgender Programmteile wurden die Funktionen der Betrags- und Datumseingabefelder nun ebenfalls integriert:
•Erfassung von Festbeträgen
•Erfassung von Prozentwerten
•Erfassung von Verbrauchswerten
•Sammelerfassung von Einheit-Umlagewerten
•Sammelerfassung von Zähler-Umlagewerten
•Sammelerfassung von Nutzer-Umlagewerten
•Nutzer: Erfassung von Kautionen
•Nutzer: Erfassung von Einzelpositionen bei der Rechnungsstellung
•WP-Erfassung
Somit können nun in Datumsfeldern auch die Tastaturkürzel (H = Heute, K = Kalender etc.) und in Betragsfeldern (T = Taschenrechner) verwendet werden. Zudem stehen die entsprechenden Kontextmenüs ´(Rechtsklick) im Eingabemodus zur Verfügung. Weiterhin werden Datumsangaben und Beträge auf deren korrektes Format sowie Inhalt geprüft.
Unter Extras > Optionen > Register Telefonie kann die Periode (täglich, wöchentlich, monatlich usw.) zur Bereinigung der Telefonhistorie festgelegt werden.
Der Administrator kann unter Extras > Optionen > Register HeiWaKo global festlegen, welcher Ordner für den Im- und Export der HeiWaKo-Datensätze verwendet werden soll.
Beim Export der L/M- und B/K-Sätze wird dieser Ordner als Speicherpfad vorgeschlagen (beispielsweise <<Objekt-Archiv (Abrechnung)>>). Beim Import von A-, D- und E-Sätzen wird der Ordner zudem für die Auswahl der Datensätze vorgeschlagen.
Die verfügbaren Platzhalter sind aufgelistet. Über das Auswahlfeld können weitere Ordnervorschläge gewählt werden.
Hinweis:
Im Objektarchiv für Abrechnung und Buchhaltung ist häufig die Anlage von Jahresordnern definiert. In diesem Fall sollte jedoch der Platzhalter <<Jahr>> nicht verwendet werden.
Für den Export aus der WEG-Versammlung sollten die Platzhalter <<ETVnaechste...>> verwendet werden. Hintergrund dessen ist, dass hier im Speziellen der Versammlungstag als Stichtag übergeben wird.
Tipp:
Wird im Feld Beirat die Auswahl Nutzer auswählen verwendet, werden im Anschluss nur die Beiräte des Objekts vorgeschlagen. Im Kontextmenü erscheinen aus programmtechnischer Sicht sämtliche Eigentümer, unabhängig ob diese als Beirat gekennzeichnet sind.
Unter Firma > Register Unternehmen kann das Impressum der Firma jetzt mit Word-Formatierungen versehen werden. Zusätzlich zu den bekannten Formatierungen (bspw. analog zu den Textvorlagen) stehen außerdem folgende Zeichen zur Verfügung:
•mittlerer Punkt normal (·)
•mittlerer Punkt fett (•)
•Tabulatorzeichen (<<Tab>>)
Somit kann das Impressum nun individueller gestaltet werden (bspw. als Fließtext zentriert oder seitenbündig oder in tabellarischem Layout mit Tabulatoren).
In diesem Zusammenhang kann der Platzhalter <<Tab>> für das Tabulatorzeichen auch in folgenden Programmteilen eingesetzt werden:
•Abrechnungsvorlage
•Indexbriefvorlage
•Mahnbriefvorlage
•Wirtschaftsplanvorlage
•Nutzer - Rechnungsstellung
•WEG-Versammlung - TOP
Diese werden dann im Word-Export als Tabulator, im SIDOMO-Ausdruck als Leerzeichen berücksichtigt.
Alternativ kann das Tabulatorzeichen in allen Fällen auch direkt über die TAB-Taste eingefügt werden.
Über das Info-Symbol werden die im jeweiligen Programmteil verfügbaren Platzhalter aufgeführt. So können bspw. in der Abrechnung Platzhalter für das Wirtschaftsjahr <<WJ>>, das 4-stellige Kalenderjahr <<Jahr>> oder der Abrechnungszeitraum <<DatumVon>> & <<DatumBis>> verwendet werden, ohne diese jedes Jahr abändern zu müssen.
Weiterhin können nun die Dateinamen der Archivdokumente ebenfalls mit Platzhaltern vordefiniert werden. Dies kann auch genutzt werden, um die Länge der Dateinamen deutlich zu kürzen.
Unter Lieferant > Register E-Rechnung kann nun die Option Buchungstext des Lieferanten für E-Rechnung übernehmen aktiviert werden.
Damit wird anstelle des aus der E-Rechnung ausgelesenen Verwendungszweckes der Standard-Buchungstext des Lieferenten aus dem Register Buchhaltung verwendet. Der Verwendungszweck für die Überweisung bleibt davon unberührt und wird weiterhin aus der E-Rechnung ausgelesen.
Die Windows-Dialoge zum Öffnen und Speichern können nun innerhalb des SIDOMO-Formulars bzw. auf dem Bildschirm des SIDOMO-Formulars positioniert werden. Dies kann insbesondere bei der Verwendung mehrerer Bildschirme sinnvoll sein. Bisher konnte es vorkommen, dass Windows den aus SIDOMO aufgerufenen Dialog auf einem anderen Bildschirm öffnete, was zu Irritationen führen konnte.
Unter Lieferanten > Register E-Rechnung wurde eine Option ergänzt, mit der sich festlegen lässt, ob alternativ das Feld BuyerTradeParty: Name (BT-Feld 44) ausgelesen werden soll.
Wenn diese Option aktiviert ist, findet keine automatische Objektzuordnung mehr statt. Bei den E-Rechnungen dieses Lieferanten wird dann ausschließlich der Name des Käufers (BT-Feld 44 – Name) ausgelesen. Bei der erstmaligen manuellen Zuordnung einer E-Rechnung zu einem Objekt wird der Inhalt dieses Feldes als Kennung im Objekt hinterlegt. Dadurch ist bei den folgenden Rechnungen zu diesem Objekt eine Zuordnung über dieses Merkmal möglich.
Beispiel:
Lieferanten haben für eine Verwaltungs- oder Objektgesellschaft nur eine Kundennummer. Dadurch ist eine automatische Zuordnung zu dem betreffenden Objekt (Leistungsempfänger) anhand der Kennung nicht möglich.
Hinweis:
Diese Einstellung ist nur in besonderen Fällen zu aktivieren. Sie betrifft dann die Objektzuordnung für alle E-Rechnungen dieses Lieferanten.
E-Rechnungen können im Format XRechnung, welches ein reines XML-Dateiformat darstellt, oder im Format ZUGFeRD, welches ein hybrides Dateiformat als PDF mit angehängter XML-Datei darstellt, erzeugt werden.
Das ZUGFeRD-Format ist anwenderseitig nicht direkt als E-Rechnung zu erkennen. Aus diesem Grund wird es nun in der Buchungserfassung gekennzeichnet, indem ein Info-Symbol neben dem angehängten Dokument eingeblendet wird.
Die Meldung wird in variierter Form ausgegeben, abhängig ob das Modul E-Rechnung zur Verfügung steht.
Seit SIDOMO 2024 kann unter Grunddaten > Sachbearbeiter > Register Vertretung eine (auch wahlweise befristete) Vertretung bspw. im Urlaubs- oder Krankheitsfall hinterlegt werden. Diese berücksichtigt schon heute die Vorauswahl in den Stammdaten, der Buchhaltung und den Vorgängen.
Ab sofort wird die Vertretung auch bei der Zuordnung von eigenen Anrufen über die erst kürzlich erweiterte Telefoniefunktion berücksichtigt. Somit werden eingehende Anrufe für den vertretenen Sachbearbeiter wie Anrufe für den eigenen Bestand visualisiert.
Anzeige und Aufruf der Anrufe über die Symbolleiste
In der Symbolleiste werden Ihnen nun die offenen Anrufe angezeigt. Durch einen Klick auf die Schaltfläche können die einzelnen Anrufe komfortabel angewählt oder die Anrufverwaltung geöffnet werden.
Option Formularposition
Es gibt eine zusätzliche Option, mit der Sie festlegen können, dass für eingehende Anrufe nun kein Anrufformular mehr geöffnet wird. Die offenen Anrufe werden stattdessen über die Schaltfläche in der Symbolleiste aufgerufen. Diese Einstellung können Sie unter Extras > Optionen > Schnittstellen > Telefonie > Formular vornehmen.
Tipp:
Rotes Telefon-Symbol und rote Zahl
•gemäß den Optionen zu berücksichtigende Anrufe
blaues Telefon-Symbol und schwarze Zahl
•gemäß den Optionen NICHT zu berücksichtigende Anrufe (nur wenn es keine zu berücksichtigenden Anrufe gibt)
Anpassungen Anrufformular
Das Anrufformular wurde überarbeitet und das separate Unterregister für identifizierte Anrufer wurde zugunsten einer Kontextauswahl über die Schaltfläche Fernglas ersetzt.
Anrufe erledigen (Status zuweisen)
Nachdem Sie einen Anruf bearbeitet haben, können Sie diesem über die Schaltfläche Anruf erledigen und Formular schließen den Status Erledigt zuweisen. Bei allen Benutzern, bei denen der Anruf bisher als offen angezeigt wurde, wird die Anrufliste aktualisiert und der Anruf entfernt. Somit sind alle Benutzer auf dem gleichen Stand.
Wenn ein Anruf nicht abgeschlossen werden kann, können Sie ihn über die zweite Schaltfläche im Status als offen markieren und das Formular schließen. Der Anruf verbleibt in der Anrufliste.
Anrufverwaltung
In der Anrufverwaltung können Sie durch Auswahl des Status einen oder mehrere Anrufe Erledigen (Status nur offene Anrufe) oder auch wieder Reaktivieren (Status nur erledigte Anrufe).
Die Anrufverwaltung kann über Anrufe verwalten über den Navigationsbereich (Anrufe), über die Schaltfläche oder direkt über Extras > Anrufverwaltung aufgerufen werden.
Die für die Anlage der Tagesordnungspunkte (TOP) verwendbaren Vorlagen beinhalten nun zusätzlich den Beschluss-Vorschlag.
Inhalt der TOP-Vorlagen:
•Bezeichnung (Überschrift)
•Gegenstand (Inhalt)
•Beschluss-Vorschlag (neu)
•Protokoll-Wortlaut (Zusatztext für Versammlungsprotokoll)
Der Beschluss-Vorschlag kann als vorformulierter Beschlusstext in der Tagesordnung ausgegeben und bei der Erfassung des Beschlusses als Beschluss-Wortlaut übernommen werden.
Im Zahlungsträgerimport sind für der Erkennung von wiederkehrenden Umsätzen die sogenannten Zahlungsträgermasken verantwortlich. Die Funktion Ändern, die eine massenhafte Änderung bestimmter Parameter ermöglicht, wurde erweitert.
Im Rahmen der Umstellung auf das Umsatz-Format CAMT53 können diverse kleinere Abweichungen zu den bisherigen Umsätzen anderer Formate wie MT940 auftreten.
Dazu gehören beispielsweise:
•Fremd-Inhaber wird nicht mehr übergeben (bspw. Kontoführung)
•Fremd-BIC wird nicht mehr oder unvollständig übergeben
Um die zugehörigen Zahlungsträgermasken nun einfacher abändern zu können, wurden die Parameter so entkoppelt, sodass nun nur der Inhaber, nur die BLZ, nur die BIC usw. entfernt oder geändert werden können.
Weiterhin können die Parameter wie Fremd-Inhaber oder Fremd-Bankverbindung einfach auf variabel umgestellt werden.
Die WEG-Abstimmliste (Excel) wurde u.a. für die Erstellung des Versammlungsprotokoll angepasst bzw. erweitert. Hierbei wurden einige kleinere optische Anpassungen sowie auch folgende Erweiterungen vorgenommen:
Versammlungsprotokoll - Namen für Unterschriften ergänzt
Im Versammlungsprotokoll können nun auch die Namen für Beirat und Wohnungseigentümer als Vorbereitung für die Legende der Unterschriften erfasst werden.
Versammlungsprotokoll - Editierbare Version erstellbar
Das Versammlungsprotokoll kann nun als editierbare Version erstellt werden, in der zu den bisherigen Eingriffsmöglichkeiten, wie der Festlegung von Seitenumbrüchen, sämtliche Inhalte und Texte angepasst werden können.
Tipp:
Grundsätzlich ist das Versammlungsprotokoll dahingehend konzipiert, dass keine weiteren Eingriffe vorgenommen werden müssen, sondern bestenfalls Out-of-the-Box verwendet werden.
Versammlungsprotokoll - Identischer TOP-Gegenstand und Beschluss-Wortlaut erscheint nur 1-mal
Einige Anwender formulieren den Beschluss schon im TOP-Gegenstand vor, um ihn später in der Versammlung einfach in das Feld Beschluss-Wortlaut übernehmen zu können. Der Text wurde bisher entsprechend 2-mal in das Protokoll übernommen werden.
Sind TOP-Gegenstand und Beschluss-Wortlaut identisch, dann entfällt zukünftig der TOP-Gegenstand zur Vermeidung der Doppelung.
Hinweis:
Diese Funktionalität kann nun dann greifen, wenn beide Eingaben vollkommen identisch sind. Kleinere Nachbearbeitungen im Beschluss-Wortlaut führen zur Ausgabe beider Texte.
Im Rahmen der Indexmietanpassung wurden einige Variablen ergänzt, die im Serienbrief bei rückwirkenden Indexmietanpassungen für den außenstehenden Differenzbetrag verwendet werden können.
Folgende Platzhalter wurden ergänzt:
•<<StaffelDatum2>>
•<<StaffelDatumDifferenz>> (Anzahl der Monate zw. StaffelDatum1 und StaffelDatum2)
•<<KorrekturAnzahl>> (Anzahl der Korrektur-Sollstellungen bei automatische rückwirkende Korrektur der Automatischen Sollstellung)
Durch die gezielte Steuerung der beiden Staffeldaten, bei dem das StaffelDatum1 die Rückwirkung der Mietanpassung und das StaffeldDatum2 den nächstfolgenden Fälligkeitstermin abbilden, kann der Nachberechnungszeitraum als StaffelDatumDifferenz in Monaten ausgegeben werden.
Dadurch kann mit einer einfachen Berechnungsroutine und in Verbindung mit monatlichen Staffeln der Nachzahlungsbetrag ermittelt werden.
Beispiel:
Beispiel: Nachberechnung mit monatlichen Staffeln
Aufgrund der rückwirkenden Anpassung zum 01.01.2025 ergibt sich eine Nachzahlung von 510,24€ (8 * 63,78€).
Beispiel: Nachberechnung mit anderen Perioden
Aufgrund der rückwirkenden Anpassung zum 01.01.2025 ergibt sich ggf. ein Nachzahlungsbetrag.
Tipp:
Der Musterbrief Nutzerbrief bei Indexanpassung.docx kann entweder automatisch im Ordner Musterbriefe eingespielt werden, soweit dieser vorab aus dem Ordner entfernt wird. Alternativ kann dieser über den Support eingespielt werden. Gerne können wir Ihnen auch im Rahmen des Anwendersupports bei der Implementation der Wenn-Dann-Bedingung behilflich sein.
Folgende Excel-Exporte verfügen nun über erweiterte Auswahlfunktionen für die Eingabe der Archivpfade und Dateinamen:
•Nutzer-Übersicht
•Objekt-Übersicht
•WEG-Abstimmung (siehe Neuheit vom 07.08.2025)
•Soll-Haben-Liste je Monat
Welche Funktionen wurden zusätzlich integriert?
•Listenfelder
Über können vordefinierte Vorschläge für Archivpfade und Dateinamen ausgewählt werden. Diese beinhalten typischerweise Platzhalter, welche die Ablage in bestimmten Ordnerhierarchien erlauben.
•Kontextmenüs
Über Rechtsklick können verfügbare Platzhalter eingefügt werden.
Beispiel:
Ordner (Speicherpfad)
Folgende Variante speichert das Excel-Dokument unterhalb des Objekt-Stammarchivs im Unterordner Auswertungen.
•‹‹ObjektArchiv››\Auswertungen
Folgende Variante speichert das Excel-Dokument unterhalb des Haupt-Stammarchivs im Unterordner Soll-Haben-Liste.
•‹‹StammArchiv››\Soll-Haben-Liste
Dateiname
Folgende Variante speichert das Excel-Dokument mit eindeutiger Firmen- und Objektnummer und fügt das Exportdatum im Format JJJJ-MM-TT an.
•Nutzer-Übersicht - Objekt <<Firma>>-<<Objekt>> - Datum <<ExportAm>>
Legen Sie hier fest, in welchem Ordner und mit welchem Dateinamen die WEG-Abstimmung gespeichert werden soll.
Tipp:
Die gewählten Einstellungen werden je Objekt gespeichert.
(nur Modul WEG-Abstimmung)
Festlegung des Speicherpfades
Der Speicherordner kann entweder über definierte Pfadvorschläge (per Dropdownmenü) oder eigenständig mit folgenden Platzhaltern (per Rechtsklick > Platzhalter auswählen) erzeugt werden:
•‹‹StammArchiv›› (Stammdatenarchiv -Hauptordner)
•‹‹FirmaArchiv›› (Stammdatenarchiv - Firma)
•‹‹ObjektArchiv›› (Stammdatenarchiv -Objekt)
•‹‹ExportArchiv››
•‹‹Jahr›› (in der Versammlung festgelegtes 4-stelliges Archivjahr)
Beispiel:
Folgende Variante speichert die WEG-Abstimmung unterhalb des Objekt-Stammarchivs im Unterordner Versammlungen und legt dort einen Unterordner für jedes Jahr an.
•‹‹ObjektArchiv››\Versammlungen\‹‹Jahr››
Folgende Variante speichert die WEG-Abstimmung unterhalb des Objekt-Stammarchivs im Abrechnungsordner. Das Jahr wird automatisch eingefügt. In diesem Ordner liegen üblicherweise Abrechnungen, Wirtschaftspläne, ESt.-Ausweise, Sonderumlagen und deren Anschreiben.
•‹‹ObjektArchiv››\Abrechnung\‹‹Jahr››
Festlegung des Dateinamens
Der Dateiname kann entweder über definierte Namensvorschläge (per Dropdownmenü) oder eigenständig mit folgenden Platzhaltern (per Rechtsklick > Platzhalter auswählen) erzeugt werden:
•‹‹Firma›› (Firmennummer)
•‹‹Objekt›› (Objektnummer)
•‹‹Datum›› (Datum der Versammlung im Format JJJJ-MM-TT)
•‹‹Jahr›› (in der Versammlung festgelegtes 4-stelliges Archivjahr)
•‹‹Titel›› (festgelegte Bezeichnung der Versammlung)
Die u.a. für Schnittstellen zu Fremdprogrammen (bspw. CASAVI, iDWELL) als eindeutige Zuordnung verwendete KontaktID kann nun über die Kontextfunktion Ändern auch Nutzergruppen berücksichtigen. Dadurch wird sämtlichen Nutzern einer Nutzergruppe wahlweise eine gemeinsame KontaktID vergeben.
Mit dem Objektvergleich können die Kosten bspw. je Quadratmeter oder nach Anzahl der Einheiten in einem beliebigen Zeitraum (bspw. Jahr) ermittelt und entweder innerhalb eines Objektes zwischen den verschiedenen Kostenpositionen oder objektübergreifend verglichen werden.
In der Buchungserfassung wurde die Anwahl von Lieferanten wurde um eine Zusatzauswahl bebuchte Lieferanten erweitert.
Als erster Vorschlag werden nun bebuchte Lieferanten anstelle sämtlicher aktueller Lieferanten angezeigt. Dadurch kann in Objekten, die über einen längeren Zeitraum bebucht wurden, eine sinnvolle Vorauswahl der verwendeten Lieferanten vorgenommen werden.
Die Lieferanten-Auswahl wird in nachstehender Rangfolge vorgenommen, wobei die Startvorwahl in den Optionen festgelegt werden kann:
•aktuelle Dienstleister des Objekts (soweit vorhanden, ansonsten wird direkt in die nächste Kategorie gewechselt)
•aktuelle und bebuchte Lieferanten des Objekts (soweit vorhanden, ansonsten wird direkt in die nächste Kategorie gewechselt)
Bisher stand hier nur die Auswahl zur Verfügung, ob ggf. nur die Dienstleister des Objekts oder alle aktuellen Lieferanten als erster Vorschlag angezeigt werden sollen.
Tipp:
Die Auswahl der Lieferanten kann wie gehabt per F4 in einer Schleife durchgewechselt werden.
Hinweis:
Die Vorauswahl aus den Optionen wird nach dem Update wie folgt angepasst:
•aktuelle Dienstleister = bleibt unverändert
•aktuelle Lieferanten = bebuchte Lieferanten
Die Auswahl kann von jedem Benutzer selbst angepasst werden.
In der SEV-Abrechnung (je Einheit) können nun wahlweise die Buchungstexte und OP-Informationen wie OP-Art, OP-Text und OP-Memo zusätzlich ausgegeben werden.
Die entsprechenden Optionen können über bzw. F9 oder über den Menüpunkt Exportieren > Einstellungen aufgerufen werden. Als Voreinstellung wird der bisherige Zustand mit deaktivierten Buchungstexte und OP-Informationen vorgeschlagen.
Tipp:
Die SEV-Abrechnung (je Einheit) ist eine Aufstellung der Ein- und Ausgaben für Einheiten mit bestehender Sondereigentumsverwaltung. Im Gegensatz zur Auswertung SEV-Abrechnung (je Bankkonto) werden die Einheiten als Bezug verwendet und es kann somit ein gemeinsames SEV-Bankkonto verwendet werden.
Ab sofort können Nutzer innerhalb der OP-Verwaltung nach deren Mahnstufe gefiltert werden. Dabei gilt wie beim Durchführen der Mahnung der höchste mahnbare Offene Posten als führend für die Mahnstufe des Nutzers. Bisher konnten nur einzelne OP gemäß deren Mahnstufe (siehe Gruppe 7. Mahnwesen) gefiltert werden.
Beispiel:
Die 3. und letzte Mahnung soll aufgrund verstärkter Rechtswirkung in Schriftform (mit Unterschrift) erfolgen. Mit dem Filter nur 2. Mahnstufe können nun Nutzer gewählt werden, welche die 3. Mahnung erhalten werden. Im Anschluss kann im Mahnlauf innerhalb des Exportformulars die gewünschte Ausgabeform (E-Mail deaktiviert) gewählt werden.
Überweisungen können in einer speziellen Funktionalität direkt auf ein Nutzerkonto kontiert werden. Diese Funktionalität kann nun auch in der Stapelbuchhaltung für den Import aus Fremd-DMS verwendet werden.
Folgende Bedingungen müssen die Datensätze in der CSV-Datei aufweisen:
•Rechnungsdatensatz
•Nutzerzuordnung (Einheit- und Nutzer-Nummer)
•Nutzer-Konto (anstelle Objekt-Sachkonto)
Dabei entfällt der Rechnungseingang mit dem kreditorischen Offenen Posten (Lieferant) und anstelle dessen wird ein debitorischer Offenen Posten (Nutzer) generiert.
Beispiel:
Eine Rechnung soll direkt einem Nutzer belastet werden, wobei der Miethauseigentümer bzw. die WEG durch Zahlung an den Lieferanten in Vorleistung geht. Durch die Buchung auf das Nutzerkonto wird direkt ein OP erzeugt. Die Zahlungsaufforderung muss dem Mieter separat z.B. über die Nutzer-Rechnungsstellung zugestellt werden.
Die Dateiauswahl für den Import aus dem Programmteil Zahlungsträgerimport kann nun auch mit Wildcards kombiniert werden.
So könnten bspw. mit der Verwendung von *.XML sämtliche Dateien des Dateityps XML importiert werden, ohne vorab bestimmte Dateien manuell auswählen zu müssen. Dies kann insbesondere für Daten im Format MT940 (STA) bzw. Camt53 (XML) sinnvoll sein, da diese aus der Banksoftware grundsätzlich spezifische Dateinamen sowie Einzeldateien je Bankkonto erzeugen.
Die Umsatzdateien mussten bisher manuell (bspw. per STRG+A) ausgewählt werden.
Viele Ausdrucke stellen aus der Druckvorschau einen optimierten Excel-Export zur Verfügung, der zusätzlich zu Basisdaten auch speziell in der Druckvorschau enthaltene Daten (Staffeln, Kaution, Option) nach Excel exportiert. Optimierte Excel-Exporte sind anhand des im Menübereich der Druckvorschau eingeblendeten (Excel-Symbol) erkennbar.
Die verfügbaren Basisinformationen wurden homogenisiert und beinhalten nun im Einheiten- und Nutzerstamm grundsätzlich auch Informationen wie Bezeichnung, Art der Einheit, Lage der Einheit und spezifische Straße der Einheit. Diese können bspw. in Pivot-Tabellen verwendet werden oder schlicht der einfacheren Identifikation dienen.
Das bisherige Benutzerrecht Stammdaten: CRM(Casavi/iDWELL)-Zugang bearbeiten wurde in 2 Rechte aufgeteilt.
Das Recht Stammdaten: CRM(Casavi/iDWELL)-Zugang bearbeiten bleibt erhalten, deckt nun jedoch nur noch das Bearbeiten des eigentlichen Zugangs zum CRM-System (Customer Relationship Management).
Das neue Benutzerrecht Stammdaten: Kontakt-Nr./ID bearbeiten deckt nun das Bearbeiten der Kontakt-Nummer bzw. Kontakt-ID ab.
Bei der Datenumsetzung werden
•Stammdaten: CRM(Casavi/iDWELL)-Zugang gemäß dem bisherigen Recht übernommen und
Die Funktion Ändern in den Dauerzahlungsträgern beinhaltet nun auch das Ändern des Betrages. Dies steht nur für nicht kontierte Dauerzahlungsträger zur Verfügung.
Im Nutzerstamm wurden kleinere Anpassungen vorgenommen, um Mieter zu identifizieren, bei denen in einer bestimmten Zeit keine Mietanpassung durchgeführt wurde. Hierzu wurden kleinere Modifizierungen vorgenommen, um diese schneller und präziser herausfiltern zu können.
Folgende Anpassungen wurden konkret im Nutzer vorgenommen:
•Unterkontotyp: Grundmiete (bisher nur Hauptmiete oder Nebenmiete)
•Staffeln: mit Staffeln vor und ohne im Zeitraum* (mit echter Staffeländerung)
•Dauer zu Anzeige deutlich verkürzt
*Bisher konnten nur Nutzer gefiltert werden, die keine Staffel im angegebenen Zeitraum hatten. In dieser Auswahl wurden auch solche Nutzer angezeigt, die nie eine Staffel auf dem jeweiligen Konto hatten. Der neue Filter mit Staffeln vor und ohne im Zeitraum berücksichtigt ausschließlich Nutzer mit einer bestehenden Staffel ohne Staffeländerung im gewählten Zeitraum.
Beispiel:
Die folgernde Konstellation könnte Nutzer filtern, bei denen seit 12 Monaten keine Mietanpassung durchgeführt wurde:
Im Kontenplan steht nun der zusätzliche Bilanzkontotyp Investitionskonto zur Verfügung.
Investitionsaufwendungen (CapEx) charakterisieren i.d.R. mehrjährige Nutzungsphasen und AfA. Sie sind tendenziell einmalig und werden üblicherweise in der Bilanz aktiviert. Abzugrenzen sind sie von Instandhaltungsaufwendungen zum Erhalt oder Wiederherstellung der Gebrauchsfähigkeit.
Beispiel:
•Erstmaliger Einbau eines Aufzugs
•Fassadensanierung mit Erhöhung des Dämmwertes
•Einbau einer Sicherheitstür mit Erhöhung des Einbruchsschutzes
Für die Exporte aus Nutzer und Nutzer-Rechnungsstellung (Dauermietrechnung) werden nun zusätzlich komprimierte Zahlungsübersichten ohne Flächenwert und Quadratmeterpreis bereitgestellt.
Nutzer exportieren
•alte Tabelle: Seriendruckfeld StaffelnAktuelle wird automatisch in StaffelnAktuelleDetailliert umbenannt
Im Datenbereich der Auswahlformulare des Einheiten- und Nutzerstamms können folgende Werte zum Quadratmeterpreis über die Aktivierung der Option m²-Preis ausgegeben werden:
•€/m² (Preis)
•€/m² (Betrag) [neu]
•€/m² (Fläche)
Im Rahmen der Erweiterung wurden die Spaltenbeschriftungen vereinheitlicht. Bei aktivierter Option m²-Preis ändert sich die Spaltenbezeichnung von Fläche auf €/m² (Fläche).
Wie bisher können unter Objekt > Register Verwaltung die Bezugsgrößen für die Berechnung des Quadratmeterpreises festgelegt werden. Hierbei eignen sich die variablen Umlagewerte (zeitpunktspezifisch) anstelle der statischen Flächenwerte insbesondere für Liegenschaften mit wechselnden Flächenwerten, wie es häufig in Gewerbeobjekten der Fall ist.
Bisher haben sich die Steuerdateien für die einzelnen Importformate im Ordner [SIDOMO]\Import befunden. Diese werden nun in den Ordner [SIDOMO]\ZV-Import verschoben.
Die eigentlichen Bankumsätze können weiterhin unter [SIDOMO]\Import abgelegt werden.
Hinweis:
Mögliche Probleme, bei denen der Ordner [SIDOMO]\Import verschwunden ist, die INI-Steuerdateien nicht mehr auffindbar sind, wurden mit diesem Update behoben. Gegebenenfalls muss der Ordner [SIDOMO]\Import manuell angelegt sowie die fehlenden Umsätze erneut exportiert und importiert werden.
Kontaktieren Sie uns diesbezüglich gerne unter 0621/549690 bzw. info@sidomo.de.
Objekt / Einheit > Register Zähler-Umlage (Einzelerfassung)
In der Zähler-Umlage kann nun zusätzlich das Einbaudatum erfasst werden. Bei einem Zählerwechsel wird das Einbaudatum automatisch aus dem Datum übernommen.
Zähler-Umlage > Sammelerfassung
Das Einbaudatum kann ebenso in der Sammelerfassung für den aktuellen bzw. neuen Zähler hinterlegt werden.
Die aus der Sammelerfassung ex- und importierbare Zählerliste beinhaltet natürlich ebenso das Einbaudatum und kann somit auch über diesen Weg übernommen werden.
Der Import vom Umsätzen wurde auf bezüglich der Dateitypen wie folgt begrenzt:
•MT940
- STA
•CAMT53
- XML
- ZIP
Hinweis:
Der Importdateien ohne Dateiendung werden zukünftig blockiert!
Tipp:
Die Formate MT940/MT942 sowie CAMT in der Version 53.001.02 werden zum 23.11.2025 eingestellt. Anwenderseitig kann schon heute in vielen Programmen wie ProfiCash oder StarMoney Business auf das aktuelle Format Camt53.001.08 umgestellt werden. Proprietäre Formate wie bspw. aus SFirm werden unverändert unterstützt.
E-Rechnungen & Objekt-Rechnungseingangsbuchungen (Import aus DMS)
•Importierte E-Rechnungen und Rechnungen aus DMS können nun auch nicht-kreditorisch, also als Überweisung ohne Rechnungseingang an die Buchhaltung übergeben werden. Dies kann bspw. für Eigentümergemeinschaften und Liegenschaften sinnvoll sein, bei denen auf die kreditorische Buchhaltung, also das Vorhalten von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Lieferanten, verzichtet werden kann und ggf. auch soll.
•Hierfür kann, soweit das Modul Kreditorische Buchhaltung aktiviert ist, unter Objekt > Register Module > Register E-Rechnungen die Option nur Zahlungsträger, kein Rechnungseingang gesetzt werden. Ist das Modul nicht aktiviert, so erhalten alle Objekte dieses Merkmal automatisch.
Hinweis:
Bisher konnten aus DMS (Dokumenten-Management-Systemen) importierte Rechnungseingangsbuchungen nur kreditorisch, also mit Rechnungseingang und Offenen Posten gebucht werden.
Nutzer-Korrektursollstellungen aus rückwirkenden Staffeländerungen
•neu erzeugte Stapelbuchungen erhalten nun immer einen Zahlungstermin
•bisher schon erfasste Stapelbuchungen mit fehlendem Zahlungstermin werden als fehlerhaft gekennzeichnet und können anwenderseitig korrigiert werden
•bisher schon erfasste Stapelbuchungen mit überschrittenem Zahlungstermin können beim Buchen automatisiert auf einen aktuellen Zahlungstermin gesetzt werden
•bisher schon gebuchte Stapelbuchungen erhalten beim Buchen des DTA automatisch ein ggf. fehlendes Belegdatum (Buchungen mit „fehlerhaften Zuordnungen“ werden damit ebenfalls automatisch korrigiert)
Im Kontoauszug können nun Dokumente aus der ReferenzID in einem Gesamtdokument bspw. für die Belegprüfung zusammengefasst übergeben werden. Bisher konnte diese zwar in einen Arbeitsschritt ausgedruckt, aber nicht sinnvoll als Einzeldokumente weitergegeben werden.
Unterstützt werden folgende Dokumenttypen:
•PDF
•E-Rechnungen (auch XML)
Hinweis:
In der Regel können nur lokal verfügbare Dokumente zusammengefasst werden.
Der Umlaufbeschluss beruht auf §23 Abs. 3 WEG. Die Frist wird ausgehend von §24 Abs. 4 WEG adaptiert und bleibt auch beim Umlaufbeschluss bei mindestens 21 Tagen zwischen Versand des Beschlussantrages und angesetztem Rücklaufdatum. Die Verkündung des Ergebnisses bspw. durch Aushang oder Rundschreiben tritt an Stelle des Protokollversands.
Grundsätzlich müssen in sog. Umlaufverfahren alle Eigentümer gemäß §23 Abs. 3 Satz 1 dem Beschlussantrag zustimmen. Dies entspricht dem Mehrheitsverhältnis allstimmig. Gemäß §23 Abs. 3 Satz 2 können einzelne Beschlussgegenstände (vorab durch die GdW beschlossen) auch mit einfacher Mehrheit beschlossen werden.
Datumsfeld
Bedeutung beim Umlaufbeschluss
Datum
Angesetztes Rücklaufdatum (Frist bis zu dem die Stimmabgabe angenommen wird, die analog zur Einladungsfrist mit regulär mindestens 3 Wochen veranschlagt wird)
Einladung verschickt
Bereitstellung des Beschlussantrages (bspw. Versand des Beschlussantrages, Übergabe des Laufschreibens oder Bereitstellung in einem Abstimmungsportal)
Prüfung am
entfällt
Protokoll verschickt
Verkündung des Beschlussergebnisses (bspw. Aushang oder Rundschreiben)
Die in der WEG-Versammlung für die Anlage von Tagesordnungspunkten (TOPs) und Beschlüssen verwendbaren Textbausteinen (Vorlage, Baustein, Platzhalter) stehen ab sofort auch nach dem Buchen/Verabschieden von Abrechnung und Wirtschaftsplan zur Verfügung. Dies kann sinnvoll sein, wenn die Versammlungseinträge nachträglich für Beschlusssammlung und Versammlungsprotokoll vervollständigt werden.
Nachdem Abrechnung gebucht und WP verabschiedet wurde, stehen folgende Variablen weiterhin zur Verfügung:
Ab sofort können E-Rechnungen verarbeitet werden. Dies beinhaltet
•importieren,
•visualisieren,
•kontieren &
•verbuchen inkl. Beleglink.
Mit dem Import von E‑Rechnungen in den Formaten XRechnung und ZUGFeRD wird durch das automatisierte Einlesen der relevanten Rechnungsdaten eine schnellere Bearbeitung der Rechnung ermöglicht. Dies führt außerdem zur Steigerung der Datenqualität durch verringerte Fehleranfälligkeit.
Hierfür wurde das Modul E‑Rechnung (Import) geschaffen. In Verbindung mit dem Modul Kreditorische Buchhaltung und E‑Banking ‑ SEPA‑Zahlungsverkehr können Rechnungseingang und Überweisungsträger erzeugt werden.
Importieren
Es können Rechnungen als XRechnung (XML), ZUGFeRD oder als PDF-Dokument eingelesen werden. Dabei werden die Inhalte der E-Rechnungen elektronisch ausgelesen. Reine PDF-Dokumente können zumindest durch manuelle Kontierung ebenfalls mit Beleglink gebucht werden.
Die Importierten Rechnungen werden in einem Stapelverarbeitungsbereich (Stapelbuchhaltung) ähnlich dem Zahlungsträgerimport aufgenommen.
Visualisieren
E-Rechnungen können über eine in SIDOMO integrierte Funktionalität im Browser visualisiert werden. Die Visualisierung bereitet die im XML-Format enthalten Rechnungsdaten wie Aussteller, Empfänger, Betrag, Positionen usw.
Für Rechnungen im XRechnung-Format ist dies essentiell, da diese nur als XML-Datei bereitgestellt und ansonsten nicht ohne Weiteres anwenderseitig gelesen werden können.
Kontieren
Die eingelesenen Daten können anwenderseitig nachgearbeitet und ergänzt werden. Dabei werden noch nicht erkannte Zuordnungen wie Objekt, Lieferant und Konto nachgetragen.
Objekt
•Die übermittelten Kennungen werden im Objekt gespeichert und zur zukünftigen Erkennung verwendet.
Lieferant
•Lieferanten werden über diverse Merkmale wie Name, IBAN, Steuernummer, USt.-ID, E-Mail oder Kennung identifiziert.
•Zudem können die übermittelten Lieferantendaten zum Abgleich (Aktualisierung des Lieferanten-Stammsatzes) und zur Neuanlage eines Lieferanten genutzt werden.
Konto
•Mit dem Lieferanten verwendete Sachkonten werden im Kontextmenü vorgeschlagen.
Verbuchen inkl. Beleglink.
Beim Verbuchen werden die eingelesenen Dokumente automatisch abgelegt. Dazu kann ein separates Archiv global, je Firma bzw. je Objekt festgelegt werden. Wahlweise erfolgt die Ablage auch direkt unterhalb des regulären Objekt-Archivordners.
Der gewünschte Dateiname wird über Platzhalter anwenderseitig definiert. In den Buchungen wird dieser neue Dokumentenname verknüpft. Das Dokument kann damit jederzeit aus dem Kontoauszug und aus der OP-Verwaltung aufgerufen werden.
Hintergrund
Das am 27.03.2024 durch Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft getretene Wachstumschancengesetz beinhaltet Regelungen zur E-Rechnung. Dabei werden Anwendungsbereich, Verfahren, Fristen sowie Übergangsregelungen festgelegt. Es beruht auf der EU-Richtlinie EU-Richtlinie 2014/55/EU und geht durch das Wachstumschancengesetz in nationales Recht über.
Wen betreffen die Verpflichtungen?
•Leistungen im B2B-Geschäftsverkehr (Business-to-Business)
Auch unternehmerisch handelnde Vermieter, selbst bei ausschließlicher Wohnraumvermietung, gelten als Unternehmer.
Welche Fristen gibt es?
•01.01.2025: Pflicht zum Empfang und zur Verarbeitung von B2B-Rechnungen
•01.01.2027: Pflicht zur Erstellung für Unternehmen über 800.000€ Vorjahres-Jahresumsatz
•01.01.2028: Pflicht zur Erstellung für alle Unternehmen
Welche Ausnahmen bestehen zu o.g. Pflichten?
•Kleinunternehmer gemäß §19 UStG (Pflicht zur Erstellung besteht nicht, Empfangs- und Verarbeitungspflicht jedoch schon)
•Kleinbetragsrechnungen bis 250€ (33 UStDV)
•Steuerfreie Leistungen (§4 Nr. 8-29 UStG)
•Leistungen an private Endverbraucher (B2C)
•grenzüberschreitende Leistungen (B2B)
Welche Formate entsprechen insbesondere der CEN-Norm EN 16931?
•XRechnung (XML-Datei)
•ZUGFeRD ab 2.0.1 (Hybrid aus PDF-Datei und enthaltenen XML-Metadaten)
In folgenden Programmteilen kann nun der Ausdruck nach Excel exportiert werden:
•Zahlungsträger
•Dauerzahlungsträger
•Zahlungsträgerimport
Der Excel-Export kann seit einiger Zeit auch direkt aus dem Druck-Formular gestartet werden, anstelle immer zuerst die Druckvorschau (nur bei QRP-Dokumenten) aufrufen zu müssen.
In der Druckvorschau kann über bzw. Strg+X der Excel-Export aufgerufen werden.
Tipp:
Die Exporte der Zahlungsträger und Zahlungsträgerimporte beinhalten nun zu Prüfungszwecken auch den Dokumentenlink (Referenz-ID).
Der Datenbereich der Festbetragserfassung wird nun neben der Spalte ESt.-Abzug (Beträge) die neue Spalte ESt.-Ausweis eingeblendet, die komplementär zur Spalte N.: ESt.-Ausweis-Sperre ist und diese ersetzen kann.
Die Spalte ESt.-Ausweis enthält das Positiv-Merkmal und eignet sich daher zur besseren Orientierung als die bisherige ESt.-Ausweis-Sperre, die als Negativ-Merkmal angelegt ist.
In der Nutzer-Staffeländerungsliste werden zu den bisher verfügbaren Unterkonto-Typen Hauptmiete, Nebenmiete und Nebenkosten auch folgende zur Auswahl bereitgestellt:
Anwender mit ausschließlicher PDF-Ausgabe (Vorschau + Archivierung) können nun auch den Druckexport verwenden. Der Druckexport erzeugt ein formatiertes Excel-Dokument mit Filterfunktion (siehe Neuheit vom 14.01.2025).
PDF-Ausgabe (anstelle QRP)
Unter Extras > Optionen > Drucker kann seit einiger Zeit gewählt werden, ob die Druckvorschau sowie Archivdokumente als PDF- anstelle QRP-Dokument erzeugt werden sollen.
Mit gewählter Variante Vorschau und Archivierung im PDF-Format konnte der erst kürzlich verbesserte Druckexport nicht mehr verwendet werden. Aus diesem Grund wurde die neue Funktion geschaffen.
Hinweis:
Der Druckexport steht nur für 75 Ausdrucke im Listenformat zur Verfügung, die auch bisher einen Druckexport per Excel-Dokument unterstützten.
Tipp:
Zudem können Anwender, die ausschließlich das Excel-Dokument benötigen, dies nun direkt erzeugen. Der Umweg über die Druckvorschau entfällt somit.
Für die Archivierung von Einzelbriefen wurden folgende Rechnungsdaten zusätzlich als Platzhalter für die Verwendung im Dateinamen bereitgestellt
•<<RechnungNummer>>
•<<RechnungDatum>>
Dadurch kann u.a. die Suche nach der Rechnungsnummer im Explorer vereinfacht werden.
Dies umfasst folgende Programmteile, die im Rahmen eines Rechnungsstellungsprozesses Rechnungsnummern erzeugen:
•Nutzer - Rechnungsstellung
•Indexmiete
•Abrechnung
•Verwalterentgelt
Die Rechnungsnummer kann unter Extras > Optionen > Archiv > Einstellungen als Bestandteil bspw. über das Kontextmenü zugewiesen werden. Da diese Einstellung sämtliche Exporte betrifft, werden die Platzhalter bei Nichtverwendung automatisch gelöscht.
Wichtig:
Die Platzhalter sollten
a)nicht mit fixen Bestandteilen wie "RgNr. <<RechnungNummer>>" oder "(<<RechnungNummer>>)" kombiniert werden, da ausschließlich die Platzhalter selbst (ggf. mit doppeltem Leerzeichen), nicht aber die festen Bestandteile, entfernt werden.
b)für die sinnvolle Sortierung nicht zu Beginn des Dateinamens verwendet werden, da diese bedarfsbedingt entfernt werden.
(nur Modul Office Plus i.V.m. ggf. folgenden Modulen Indexmietverwaltung bzw. Verwalterentgelt)
Die Anlage der Objekt-Archivordner wurde vereinfacht, sodass sie nun teilweise direkt aus den Optionen erfolgen kann. Zudem werden bei einem Jahreswechsel Objekt-Jahresordner automatisch erzeugt.
Folgende Anpassungen wurden im Detail vorgenommen:
1.Eingabefeld ... Sonstige - besitzt nun ein Kontextmenü.
2.Eingabefeld Objekt (Buchh.)
- hat zusätzliche Ordnervariationen
3.neue Schaltfläche
- alle Objekt-Archiv-Ordner für alle aktuellen und zukünftigen Objekte können hierüber erzeugt werden
Zudem werden bei einem Jahreswechsel alle Objekt-Archiv-Ordner automatisch erzeugt. Bisher wurden die Objekt-Archiv-Ordner nur einzeln beim Aufruf des Objekt-Bearbeitungsformulars oder bei erstmaliger Verwendung erzeugt.
Der FiBu-Export im Format DATEV (ASCII-Daten v7.00) wurde bezüglich der Dateinamen vereinheitlicht, sodass diese immer auf der unter Firma > Module > FiBu > Exportdatei hinterlegten Referenz aus Pfad & Dateinamen basieren.
Die Definition eines eigenständigen Dateinamens für die Summen-Salden-Liste im Export-Formular entfällt damit gegenstandslos.
Der im Referenz-Dateinamen hinterlegte Präfix "EXTF_" wird nur noch für in DATEV zum Import geeignete Dateien übernommen und ansonsten automatisch entfernt.
Dateien mit Präfix (importierbar):
•Buchungsstapel (eigentliche Datei mit den Buchungen)
•Debitoren/Kreditoren
•Sachkonten
Dateien ohne Präfix (nicht importierbar):
•Belege
•Referenzen
•Summen-Salden
Tipp:
Der Referenz-Dateiname sollte grundsätzlich wie folgt aufgebaut sein:
In der Buchungserfassung werden im Datenbereich der Kontenauswahl bebuchte Konten durch die neue Spalte bebucht kenntlich gemacht. Die Spalte wird wie Info-Spalten anderer Programmteile immer in vorderster Position eingeordnet.
Dabei werden folgende im Buchungsformular vorausgewählte Stammdaten berücksichtigt:
•Bankkonto
•Firma/Objekt
•Einheit/Ebene/Nutzer
•Branche/Lieferant
Hinweis:
Auf dem Register Umbuchungen werden nur Umbuchung berücksichtigt.
Tipp:
Wahlweise kann nach der Spalte bebucht sortiert werden, sodass bebuchte Konten oben einsortiert werden. Als Sekundärsortierung wird die Kontonummer verwendet, wodurch zuerst bebuchte Konten numerisch aufsteigend und unterhalb nicht bebuchte Konten ebenfalls in numerischer Reihenfolge erscheinen.
In der Offene-Posten-Verwaltung wurde das Datengitter um folgende Spalten erweitert:
•E.: Straße
•O.: Straße
•O.: PLZ
•O.: Ort
Dies soll eine schnellere Zuordnung zu den relevanten Liegenschaften ermöglichen. Bisher wurden lediglich die entsprechenden Nummern (FirmaNummer, ObjektNummer usw.) ausgewiesen.
In den Indexklauseln kann der Übernahmefaktor nun über die Funktion Ändern für mehrere Klauseln geändert werden. Einzige Voraussetzung für die Änderung ist, dass alle Indexklauseln die identische Berechnungsgrundlage für die Anpassung (Übernahmetyp) haben. Dies kann sinnvoll sein, wenn die Mietanpassung aufgrund hoher Inflationsraten mit dem Übernahmefaktor nicht voll ausgeschöpft werden soll.
Es können einzelne Staffeln gesperrt werden, um sie von der Automatischen Sollstellung auszuschließen. Dies ist z. B. dann sinnvoll, wenn die ermittelten Mietanpassungen bereits in den Staffeln hinterlegt werden sollen, damit die Schreiben über den Export erzeugt werden können. Bis zur Zustimmung des Mieters sollen die neuen Staffeln jedoch nicht in der Automatischen Sollstellung berücksichtigt werden.
Im Reg. Nutzer > Staffeln kann die Sperre je Staffel manuell gesetzt werden. Staffeln mit einer Sperre werden farblich hervorgehoben. Im Reg. Filter(Verwaltung1) > 5: Staffeln > Staffel-Sperre können die Nutzer mit oder ohne gesperrte Staffeln selektiert werden. Wir empfehlen, diesen zusammen mit dem Filter für den Zeitraum der Staffeländerungen zu verwenden.
Hinweis:
Die Sperre in der Staffel ist nur in der Automatischen Sollstellung wirksam. In Auswertungen, Listen und im Export werden die Staffeln immer berücksichtigt.
In der Konsistenzprüfung (bspw. innerhalb der Automatischen Sollstellung) werden gesperrte Staffeln als Hinweise angezeigt. Bei Bedarf können die Nutzer aufgerufen und die Staffeln bearbeitet werden.
Im Programmteil Staffelverwaltung (Modul Mietanpassung) kann über die Funktion Ändern die Sperre für die gewünschte Auswahl von Staffeln aufgehoben oder gesetzt werden. Im Statusbereich können die Staffeln über den Filter gesperrt selektiert werden.
Im Programmteil Staffeländerung (Modul Mietanpassung) können über die Funktion Generieren neue Staffeln mit einer Sperre angelegt und in die Nutzer übernommen werden. Im Statusbereich können die Staffeln ebenfalls mit dem Filter gesperrt selektiert werden.
In der Stapelbuchhaltung können nun die Umsätze der Objekte selektiert werden, in denen der jeweilige Objekt-Sachbearbeiter für die Buchhaltung zugeordnet ist. Diese Selektion steht nun zusätzlich zur Selektion Benutzer zur Verfügung.
Tipp:
Lassen Sie sich Ihren Sachbearbeiter beim Aufruf von Auswahlformularen vorschlagen. Aktivieren Sie diese Funktion in den Einstellungen im Statusbereich und beim Aufruf des Auswahlformulars wird vom angemeldeten Benutzer der zugeordnete Sachbearbeiter im Auswahlfeld Sachbearbeiter vorgeschlagen.
Im Bearbeitungsformular der Zahlungsträger und Dauerzahlungsträger kann die Auswahl z.B. von Objekt und Lieferant nun alternativ über Tastenkombinationen erfolgen. Das Anlegen von Überweisungen und Lastschriften ist nun auch mit reduzierter Mausbedienung möglich. Hierfür stehen folgende Tastaturkürzel zur Verfügung:
Tastenkombination
Suche in den Stammdaten
Strg+O
Objekt
Strg+B
Bankkonto
Strg+L
Lieferant
Strg+D
Dienstleister / Vertrag
Strg+E
Objekt-Eigentümer
Strg+N
Nutzer
Die Tastaturkürzel für die jeweilige Auswahl werden im Formular angezeigt und können auch in den Kontierungsformularen verwendet werden.
Die Abrechnungsergebnisse aus der Heizkostenabrechnung, die im D-Datensatz nach Kostenarten (Heizung / Kaltwasser usw.) aufgeschlüsselt sind, können nun in einer Summe importiert werden.
Bereits beim Import des D-Satzes wird entschieden, ob die Einzelkosten je Kostenart oder kumuliert als Gesamtkosten importiert werden sollen. Dies hat den Vorteil, dass die Übernahme der Ergebnisse der Heizkostenabrechnung in die Festbeträge in einem Arbeitsgang erfolgen kann.
Aus dem Kontoauszug kann nun eine Excel-Liste erstellt werden, welche die vorab ausgewählten Buchungen je Monat und je Konto aggregiert.
So ist es z.B. möglich, sich schnell einen Überblick über die monatlichen Einnahmen und Ausgaben pro Sachkonto eines Objektes zu verschaffen. Beim Export für eine Firma wird die Übersicht je Objekt gruppiert.
Mit dem neuen Export können eine aggregierte Mieter-Übersicht und eine Soll-Haben-Liste je Monat erstellt werden.
Bei objektübergreifender Auswahl wird eine separate Excel-Datei je Objekt generiert.
Mieter-Übersicht
Die Mieter-Übersicht aggregiert mehrere nutzerspezifische Inhalte, die bisher nur in verschiedenen Listen bereitgestellt wurden.
•Mietanpassung (Indexmiete, Staffelmiete usw.)
•Kündigungsbedingungen
•Optionen
•Indexklauseln
•Staffeln inkl. QM-Preise
- letzte Änderung
- letzte Miete
- aktuelle Miete
- nächste Mieten (sämtliche zukünftigen Staffeln)
Soll-Haben-Salden-Liste je Monat
Die Soll-Haben-Liste je Monat beinhaltet eine Übersicht der Soll-, Haben- und Saldenbeträge der einzelnen Nutzer aufgeschlüsselt nach Monaten.
Hinweis:
Abgestellt wird bei den Zahlungen explizit auf den Zahlungsbezug, also in der Regel auf die bezuggenommene Sollstellung. Eine Zahlung im Dezember 2024 für den Oktober 2024 wird als Zahlung Oktober 2024 ausgewiesen.
Musterbriefe im DOC-Format werden bei Verwendung automatisch in das DOCX-Format konvertiert. Im Export-Dialog werden weiterhin im Auswahlfeld Musterbriefe beide Formate (auch desselben Briefes) aufgeführt.
Beim Start von SIDOMO werden Musterbriefe, die sowohl im DOC- als auch im DOCX-Format vorliegen, gemeldet.
Bei der Installation eines Updates werden nur die Musterbriefe kopiert, die weder im DOC-, noch im DOCX-Format vorliegen.
Die Erstellung von Einzelbriefen wurde deutlich beschleunigt. Davon profitieren insbesondere umfangreichere Exporte wie der aus der Abrechnung. Die Erstellung von Einzelbriefen wird für Einzel-Archivierung, E‑Mail-Versand sowie die Übergabe an Casavi und iDWELL benötigt.
Tipp:
Die Jahresabrechnung kann über eine geeignete Seriendruckvorlage diverse ansonsten einzeln auszudruckende Bestandteile wie Anschreiben, Einzelabrechnung und ESt.-Ausweis umfassen.
In WEG-Jahresabrechnungen können zudem weitere Bestandteile wie Einzelabrechnung, Ergebnisliste, Nutzer-Zahlungsübersicht, Kontoauszug bestimmter Sachkonten, Wirtschaftsplan, ESt.-Ausweis, Tagesordnung und Vollmacht in einem Arbeitsgang erzeugt werden.
Die nachstehenden Änderungen gelten für folgende Programmteile:
•Abrechnung
•Wirtschaftsplan
•Ausweis §35a EStG
Im Anschluss an den Export wird ein für den Duplexdruck optimiertes PDF-Dokument anstelle eines Word-Dokuments erzeugt.
Zusammengefasst:
•PDF- anstelle Word-Dokument
•Duplexdokument mit Leerseite
In Kombination mit E‑Mail-Versand bzw. der Übergabe an Casavi bzw. iDWELL werden wie bisher nur die übrigen postalisch anzusprechenden Empfänger in das Druck-Dokument übergeben. In dieser Konstellation entfällt das zusätzliche Dokument mit allen Empfängern.
Bei der Erstellung von DTA-Dateien über die Funktion DTA ausführen wird jetzt bei SEPA-Lastschriften das Mandat-Datum geprüft. Wurde versehentlich ein SEPA-Mandat mit einem zukünftigen Datum erfasst, wird dies als Fehler gemeldet und muss korrigiert werden, damit die DTA-Datei erstellt werden kann.
Folgende Buchhaltungsprogrammteile erhalten nun zusätzliche die Spalte Bezeichnung des Bankkontos:
•Zahlungsträger/DTA (Empfänger bei Lastschriften / Auftraggeber bei Überweisungen)
•Dauerzahlungsträger (Empfänger bei Lastschriften / Auftraggeber bei Überweisungen)
•Zahlungsträgerimport (Mehrwert ggü. Zuordnung)
•Zahlungsträgermaske
•Zahlungsträger: Lastschriftzähler
Tipp:
Den Mehrwert kann diese Zusatzinfo insbesondere im Zahlungsträgerimport (E-Banking: SEPA-Import) entfalten, wenn kein Objektbezug aufgrund einer nicht erfolgten Zuordnung seitens SIDOMO ausgegeben werden kann. Dies ist bspw. in folgenden Konstellationen der Fall:
•bei Nutzergruppen
•bei mehreren Nutzer-Treffern i.V.m. fehlender Nutzergruppe
Bisher konnten in Verbindung mit der Kontenplanerweiterung je nach Variante zwar teilweise bis zu 499 Nutzer-Unterkonten angelegt, jedoch nur bis zu 9 Staffelkonten je Nutzer verwendet werden. Diese Limitierung wurde nun von 9 auf bis zu 16 Nutzer-Staffelkonten angehoben.
Folgende bisher begrenzende Programmteile wurden entsprechend erweitert:
•Nutzer: Erlöspositionen-/Erlöserwartungsliste (bis zu 20 Konten oder verdichtet auf Kontotypen)
•Buchungserfassung
Unter Extras > Optionen > Register Einstellungen > Stammdaten > Gruppe 6 können bis zu 20 Unterkonten für den Word-Export ausgewählt werden. Die tabellarischen Variablen <<Staffeln...>> sind davon nicht betroffen und enthalten immer sämtliche im Nutzer definierten Positionen.
Das Erfassungsformular der Buchungserfassung wurde von 9 auf 16 Konten erweitert.
Dies kann insbesondere bei Umbuchungen, z.b. für Heizkosten, einen Mehrwert für Anwender bieten, die bisher mit 9 Kontierungszeilen an ihre Grenzen stießen. Darüber hinaus ist diese Erweiterung korrespondierend zur Erweiterung der Nutzer-Staffelkonten (ebenfalls von 9 auf 16 Positionen) erforderlich geworden.
Die Kontierungsformulare der Zahlungsträger, Dauerzahlungsträger, Zahlungsträgerimport sind diesbezüglich bereits heute unlimitiert.
Eigentümergemeinschaften können seit dem 17.10.2024 durch einen Beschluss mit 3/4-Mehrheit die Durchführung von virtuellen Versammlungen für bis zu 3 Jahre beschließen. Wird dieser Beschluss in einer Übergangsphase vor 2028 gefasst, muss jährlich eine Präsenzveranstaltung abgehalten werden, was jedoch durch einstimmigen Beschluss umgangen werden kann.
"Die Wohnungseigentümer können mit mindestens drei Vierteln der abgegebenen Stimmen beschließen, dass die Versammlung innerhalb eines Zeitraums von längstens drei Jahren ab Beschlussfassung ohne physische Präsenz der Wohnungseigentümer und des Verwalters an einem Versammlungsort stattfindet oder stattfinden kann (virtuelle Wohnungseigentümerversammlung). Die virtuelle Wohnungseigentümerversammlung muss hinsichtlich der Teilnahme und Rechteausübung mit einer Präsenzversammlung vergleichbar sein."
§48 Abs. 6 WEG
„(6) Fassen die Wohnungseigentümer vor dem 1. Januar 2028 einen Beschluss nach § 23 Absatz 1a, ist bis einschließlich 2028 mindestens einmal im Jahr eine Präsenzversammlung durchzuführen, sofern die Wohnungseigentümer hierauf nicht durch einstimmigen Beschluss verzichten. Ein Verstoß gegen diese Pflicht führt nicht zur Nichtigkeit oder Anfechtbarkeit der in einer virtuellen Wohnungseigentümerversammlung gefassten Beschlüsse.“
Aus der WEG-Versammlung (Tagesordnungspunkte) können nun Stimmzettel auch für bestimmte TOP ausgedruckt werden. Bisher wurden immer sämtliche Tagesordnungspunkte einer Versammlung herangezogen.
Die gewünschten Tagesordnungspunkte werden vorab markiert und anschließend im Druckformular mit der Option aktuelle (nur 1 TOP) bzw. markierte bestätigt, so wie es heute schon in der WEG-Abstimmliste möglich ist.
(nur Modul WEG-Versammlung)
Tipp:
Die Änderungen sind in folgende 9 Typen (Themenbereiche) untergliedert...
•1. Allgemein
•2. Grunddaten
•3. Stammdaten
•4. Übersichten
•5. Buchhaltung
•6. Auswertung
•7. Abrechnung
•8. Extras
•9. Sonstiges
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