Erweiterungen und Optimierungen werden ab Oktober 2024 ausschließlich in die zukünftige Programmversion SIDOMO 2025 integriert, sodass in dieser Programmversion auch hier keine weiteren Neuheiten aufgenommen werden.
Die folgende Liste enthält eine tabellarische Auflistung sämtlicher Änderungen in der Programmversion SIDOMO 2024. Wichtige Neuerungen sind mit einem gekennzeichnet.
Der Kontoauszug kann nun wahlweise im Hochformat ausgegeben werden. Dadurch kann die Anzahl der Buchungen auf einer Seite deutlich erhöht werden.
Zusätzlich können Einstellungen wie die Begrenzung der ausgegebenen Buchungszeilen, die optionale Deaktivierung der Beleg-/Rechnungsnummer sowie die Deaktivierung von Zeilenumbrüchen die Anzahl der Buchungen pro Seite erhöhen.
In den Druckeinstellungen (F9) können folgende Optionen zusätzlich gewählt werden:
In der WEG-Abrechnung kann nun der Vermögensbericht erzeugt werden, ohne zwangsläufig die Rubrik Darstellung der Soll- & Ist-Rücklage ebenfalls aktivieren zu müssen. Bisher war dies nur in Verbindung mit dem Vermögensstatus (Zusatzmodul), nicht aber mit dem Vermögensbericht möglich.
Hinweis:
Im Rahmen der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes vom 01.12.2020 (WEMoG i.V.m. §28 Abs. 4 WEG) wurde die Erstellung eines Vermögensberichtes als verpflichtender Bestandteil der Jahresabrechnung festgelegt. Überwiegend übereinstimmend ist von Immobilienverbänden die Meinung vertreten worden, dass die sog. "tatsächliche Rücklage" (Ist) als Interpretation einer verfügbaren Rücklage ausgewiesen werden soll. Bei dieser sollten buchhalterische Fehlbeträge berücksichtigt werden, welche die frei verfügbare Rücklage in Abgrenzung zur beschlossenen Rücklage (Soll) begrenzt.
Die Darstellung der Soll- & Ist-Rücklage kann dies im Wesentlichen abbilden, stellt aber für sich genommen eine komplexe und tiefgehende buchhalterische Berechnungsroutine dar, die einem Mehrwert für den Endanwender in Person des Wohnungs- und Teileigentümers entgegensteht.
Aus diesem Grund wurde in Abwägung der berechtigten, teilweise gegenläufigen Interessen (Transparenz versus Einfachheit) auf eine Ausweispflicht verzichtet.
Selbstverständlich kann die Rubrik Darstellung der Soll- & Ist-Rücklage weiterhin unverändert verwendet und ausgegeben werden, nur besteht keine Verpflichtung mehr, diese in Verbindung mit dem Vermögensbericht zu verwenden.
Der Export und Re-Import von Ablesewerten und Zählerdaten von Einheiten kann stichtagsbezogen je Objekt unter Zähler-Umlage > Sammelerfassung durchgeführt werden.
Für bestehende Umlagen können so Zählerlisten im XLS-Format erzeugt werden, um diese z.B. für die Ablesung zu verwenden und anschließend mit den ergänzten Ablesewerten zu importieren.
Neue und noch nicht vorhandene Zähler(-listen) können für eine oder mehrere Umlagen importiert werden (z.B. auch Einzelzähler in verschiedenen Umlagebereichen wie 610, 620 usw.). Grundsätzlich empfiehlt es sich, zuerst einen Export einer bestehenden Umlage durchzuführen und die daraus generierte Datei zu verwenden, um die Reihenfolge der Spalten und deren Inhalte einzuhalten.
Hinweis:
Für die Zählerstände sind immer die aktuellen Exportdateien der Umlagen zu verwenden. Die Reihenfolge und Bezeichnung der Spalten darf nicht verändert werden. Außerdem kann der Import nur stichtagsbezogen erfolgen.
Die Inhalte der folgenden Spalten können bearbeitet bzw. mit den entsprechenden Daten ergänzt werden:
•aktueller Standort (wird aus Vorjahr übernommen)
•aktuelle Info
•aktueller Zähler (wird aus Vorjahr übernommen)
•aktueller Stand
Folgende Felder sollten ausschließlich bei einem Zählerwechsel verwendet werden und bleiben ansonsten leer:
Seit einigen Monaten können Eigentümer mit dem Merkmal SEV versehen werden, um eine vereinbarte Sondereigentumsverwaltung unter anderem in den Auswahlformularen (1. Spalte im Datenbereich) zu visualisieren. Dieses Merkmal wird u.a. im Einheiten-Auswahlformular gespiegelt.
Ab sofort wird dieses Merkmal auch für Nutzer der Z- und M-Ebene gespiegelt, wobei folgende Regeln angewandt werden:
•sämtliche Nutzer der Z- und M-Ebene, die den Zeitraum eines Eigentümers mit dem Merkmal SEV tangieren, erhalten das Merkmal
Das Merkmal kann daher nicht mit voller Trennschärfe das Vorhandensein einer Sondereigentumsverwaltung signalisieren, da bereits teilweise Überschneidungen mit Eigentümern mit Sondereigentumsverwaltung zum Erhalt des Merkmals SEV führen. Dennoch ist es in vielen Fällen ein guter Indikator.
Beispiel:
Ein Eigentümer mit dem Merkmal SEV beginnt am 17.03.2020 und endet am 30.09.2024.
•Ein Mieter mit dem Nutzungszeitraum 01.07.2010 - 30.03.2020 erhält ebenfalls das Merkmal SEV, da er im Zeitraum eines Eigentümers mit SEV endet.
•Ein Mieter beginnend vom 01.04.2024 erhält ebenfalls das Merkmal SEV, weil sich dessen Zeitraum zu Beginn mit dem Zeitraum des Eigentümers mit SEV deckt.
Die Mehrfachselektion kann über die zusätzlichen Schaltflächen oder wie bisher über das Kontextmenü und aufgerufen werden.
Dies umfasst folgende Variationen:
•ein Objekt-Sachkonto für mehrere Objekte (Aufteilung auf mehrere Objekte)
•mehrere Objekt-Sachkonten eines Objekts
•ein Objekt-Sachkonto mit mehreren Einheiten-Zuordnungen
•ein Objekt-Sachkonto mit mehreren Nutzer-Zuordnungen
Tipp:
Die Kontenauswahl kann über vordefinierbare Kontenvorschläge erfolgen. Diese wurden bereits vor einigen Jahren u.a. in Verbindung mit der Buchungserfassung implementiert und können unabhängig von den Kontoarten verwendet werden.
Als Ergebnis werden die ausgewählten Konten in den Datenbereich übernommen. Je nach Kontendefinition werden die Konten für §35a EStG aufgesplittet.
Anschließend können die Beträge entsprechend zugeordnet werden.
Tipp:
Die Betragseingabe wurde im Hinblick auf eine schnelle Erfassung optimiert. Durch Eingabe des Betrages und Bestätigen mit ENTER wird direkt zur Betragseingabe des nächsten Kontos gewechselt.
Die halbautomatische Betragsaufteilung kann über die gleichnamigen Schaltfläche aufgerufen werden. Bei Bedarf kann der Betrag vorab in nach §35a EStG abzugsfähige und nicht abzugsfähige Beträge aufgeteilt werden.
Die Betragsaufteilung erfolgt anhand der im Konto hinterlegten Umlageschlüssel und basierend auf den zum Stichtag gültigen Umlagewerten.
Beispiel:
Beispiel 1:
Das Objekt besteht aus 4 Gebäudeteilen. Die Kosten sollen vorweg pro Gebäude aufgeteilt werden. In den Konten sind bspw. die jeweiligen Flächen oder Miteigentumsanteile als Umlageschlüssel hinterlegt. Die Aufteilung der Beträge erfolgt nun im Verhältnis der kumulierten Umlagewerte der Gebäude.
Beispiel 2:
Eine Rechnung für Hausmeistertätigkeiten wurde für mehrere Objekte ohne nähere Zuordnung gestellt. Die Rechnung soll nun auf die Objekte nach deren Umlageanteil aufgeteilt werden.
Im Rahmen der Betragsaufteilung wurden die Umlagewerte ausgelesen. Die Spalten Berechnung und Umlagewert enthalten nun die zugrunde gelegten Werte und Formeln und können als Prüfgrundlage verwendet werden. Die Berechnung wird zudem als Beleg in eine zusätzliche Zeile des Buchungstextes übernommen.
Unterstützt werden ausschließlich Konten mit folgenden Umlageverfahren:
Die Erfassung der Kautionsteilzahlungsbeträge im Nutzer, die u.a. für eine exakte Berechnung der Kautionszinsen erforderlich ist, wurde erweitert, sodass nun nicht nur wie bisher 5 Teilbeträge, sondern unbegrenzt viele Teilbeträge erfasst werden können.
Mehrere Teilbeträge können notwendig sein, wenn
•Kautionen in Raten geleistet werden,
•Kautionsbeträge aufgrund von Flächenerweiterungen bzw. -reduzierungen erhöht oder verringert werden oder
•vorweggenommene Teilrückzahlungen zum Ende des Mietvertrages geleistet werden.
Dabei werden, wie oben erwähnt, auch ausdrücklich Negativbeträge bspw. für Teilauszahlungen unterstützt.
Der Nutzerexport wurde dahingehend angepasst, dass nun nicht mehr die bisher kaum genutzten Kautionsteilbeträge 1-5 als Einzelseriendruckfelder, sondern sämtliche Teilzahlungen in einem als Tabelle übergeben werden, was zudem zu einer übersichtlicheren Darstellung führt.
Aus Word über Register SIDOMO > Objekte einfügen > Ist-Kaution Teilbeträge kann die tabellarische Variable in Word ergänzt werden.
Unter Grunddaten > Sachbearbeiter kann der einzelne Sachbearbeiter seine Vertretungsperson bspw. bei Urlaub oder Krankheit hinterlegen. Dem vertretenden Sachbearbeiter werden nun für den definierten Zeitraum nicht nur die ihm zugeordneten Objekte, sondern auch die des zu vertretenden Sachbearbeiters vorgeschlagen, ohne dass es einer weiteren Auswahl bedarf.
Beim Programmstart erhalten beide, also der vertretene sowie der zu vertretende Sachbearbeiter, eine entsprechende Hinweismeldung.
Hinweis:
Grundsätzlich kann jeder Sachbearbeiter nur eine Vertretungsperson hinterlegen. Im Gegensatz dazu kann jedoch eine Vertretungsperson von mehreren Sachbearbeitern als Vertretung eingesetzt werden.
Die Vertretung wirkt automatisch auf die Selektion des Sachbearbeiters in praktisch sämtlichen Auswahlformularen:
Die Schreiben zur Anpassung der indexierten Miethöhe (Indexklausel) werden nun analog zur Nutzer-Rechnungsstellung bevorzugt an den Ansprechpartner mit der Korrespondenzoption Rechnung adressiert. Wurde kein Ansprechpartner mit diesem Merkmal versehen, wird wie gehabt der 1. Ansprechpartner für Rundschreiben angesprochen.
Im Statusbereich des Kontoauszuges wurde ein Filter integriert, der die in der gewählten Selektion enthaltenen Konten in einer Liste anzeigt.
Durch Auswahl des jeweiligen Kontos innerhalb dieser Liste können die Buchungen dieses Kontos selektiert werden. Es wird immer das zur aktiven Buchung im Datenbereich passende Konto markiert. Zwischen den Konten kann mit den Pfeiltasten nach oben und unten gewechselt werden. Durch Anklicken der Schaltfläche Konten wird die Auswahl des Kontos wieder aufgehoben.
Unter Nutzers > Register Ansprechpartner können nun über die jeweiligen Schaltflächen alle Ansprechpartner mit dem entsprechenden Korrespondenzmerkmale angezeigt werden:
•Rundschreiben
•Rechnung
•Mahnung
•Abrechnung
In Wohnanlagen können über die Schaltfläche Beirat etc." zudem folgende Ansprechpartner innerhalb des Objekts angezeigt werden:
In den relevanten Auswahlformularen werden die Spalten Objekt-Gewährleistung und Einheit-Gewährleistung nun einheitlich angeboten und entsprechend des Gewährleistungszeitraums eingefärbt. Des Weiteren werden die jeweiligen Eingabefelder in den Bearbeitungsformularen nun auch eingefärbt.
Durch die aktuellen Änderungen wird die Aufwertung des Garantiezeitraums fortgeführt und umfasst folgende Anpassungen:
Wird ein Vorgang neu angelegt, wurde bisher immer das Register Erfassung als Startregister aufgerufen. Ab sofort kann nun auch das Register Vorgang als Startregister definiert werden.
Das Startregister kann wie folgt festgelegt werden (siehe auch Abb.):
•Bearbeitungsformular aufrufen
•auf Register Vorgang wechseln
•Häkchen in Registerbezeichnung bei Startseite setzen
Aus dem Programmteil Staffelverwaltung kann nun ebenso wie aus dem Programmteil Staffeländerung eine re-importierbare CSV-Datei erzeugt werden. Der Export aus der Staffelverwaltung kann mit deutlich weniger Aufwand im Vergleich zur Staffeländerung erzeugt werden, wobei im Gegensatz dazu in der Staffeländerung weitere Auswahlmöglichkeiten sowie eine vordefinierte Betragsanpassung möglich sind.
Dokumente, die bisher nur im proprietären QRP-Format (Quickreport) archiviert wurden, können ab sofort als PDF-Dokumente archiviert werden.
Vorteile im Überblick:
•Archivierung als PDF möglich (anstelle QRP)
•Dokumente direkt als PDF speichern (bisher nur QRP)
•Druckvorschau als PDF auf separatem Bildschirm anzeigen
Im Rahmen des Updates bleibt das bisherige proprietäre QRP-Format als Standardformat voreingestellt.
Wird PDF als Dateiformat für Dokumente präferiert, so muss dies seitens des SIDOMO-Administrators unter Extras > Optionen > Drucker entsprechend eingestellt werden.
Auswahlvarianten:
•Druckvorschau & Archiv-Dokument im PDF-Format
•Druckvorschau im QRP-Format & Archiv-Dokument PDF-Format
•Druckvorschau & Archiv-Dokument im QRP-Format
Über das Speichern-Menü der Druckvorschau steht nun grundsätzlich, also unabhängig vom gewählten Format in den Optionen, das PDF-Format zusätzlich zur Verfügung.
Tipp:
Wird die Option Vorschau & Ausdrucke im PDF-Format gewählt, kann die Druckvorschau ebenfalls im PDF-Format erstellt und damit wahlweise auf dem Zweit- bzw. Drittbildschirm angezeigt werden. Dies war bisher im QRP-Format nicht möglich.
In diesem Fall muss das Dokument vollständig generiert werden, um im Anschluss am Bildschirm dargestellt werden zu können. Im QRP-Format wurde es schon während der Erzeugung angezeigt. Insbesondere bei großen Dokumenten, wie es insbesondere bei Jahresabrechnungen in größeren Liegenschaften der Fall ist, kann dies ungünstig sein.
Hinweis:
Die PDF-Funktionalität wird ab Windows 10 (Version 1803) unterstützt. Bei Windows-Versionen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden automatisch QRP-Dokumente erzeugt.
Wir empfehlen ausdrücklich den Einsatz eines originären PDF-Viewers (bspw. Adobe Acrobat Reader) als Windows-Standard-Anwendung für PDF-Dokumente. Die Funktionalität von Browsern und bestimmten PDF-Tools als PDF-Viewer ist in Verbindung mit SIDOMO zumindest teilweise eingeschränkt, insbesondere wenn Archivdokument & Druckvorschau gleichzeitig gewählt werden und SIDOMO dort 2 separate Durchläufe ausführen muss.
Weiterhin kann nun direkt aus dem Sammel-Erfassungsformular in die Einheit-Zählererfassung (Schaltfläche Einheit) gewechselt werden.
Weiterhin wurde die Anwahl durch Eingabe der Sammelzähler (610, 620, ..., 690) vereinfacht, sodass nun nicht die einzelnen Zähler angeben werden müssen. Hierbei werden die verwendeten Einzelzähler, also Zähler mit erfassten Zählerständen, zur Auswahl herangezogen. Ähnlich ist es heute schon in der Zähler-Umlage-Übersicht möglich.
Möglich ist auch die kombinierte Anwahl aus Sammel- und Einzel-Zählern. Der Sammel-Zähler zieht die zugeordneten und schon verwendeten Einzelzähler heran und über den zusätzlich angegebenen Einzel-Zähler können weitere ggf. neu installierte Zähler-Anschlüsse aufgenommen werden.
Ebenso können mehrere Sammelzähler angewählt und damit deren zugeordnet Einzelzähler für die Erfassung aufgerufen werden.
Die Funktionalität beim Ersetzen der Datumsvariablen wurde angepasst, sodass diese beim Rechnungseingang nicht direkt ersetzt werden.
Beim Rechnungseingang besteht die besondere Anforderung,
a)die Datumsvariablen für periodische Rechnungseingänge (bspw. Abschlagszahlungen) erst beim Abschluss der Buchung für die einzelnen Teilbuchungen zu ersetzen sowie
b)die dynamischen Textvariablen (bspw. Rechnungsnummer) erst nach deren Befüllung zu übernehmen.
Dies geschieht üblicherweise beim Abschluss der Buchung, kann jedoch auch wahlweise manuell über die neue Schaltfläche bzw. F5 ersetzt werden. Datumsvariablen sollten für periodische Rechnungseingänge natürlich in Ihrer Variablenform als Platzhalter - also noch nicht umgesetzt- bis zum Abschluss der Buchung verbleiben.
Bei den Textvariablen unterscheiden wir zwischen dynamischen Textvariablen (orange eingefärbt) und statischen Textvariablen (blau eingefärbt) unterschieden. Dynamische Textvariablen werden regulär beim Buchen bzw. manuell ersetzt, statische Textvariablen im Gegensatz dazu immer direkt. Dynamische Textvariablen enthalten Werte aus dem Buchungsformular selbst wie bspw. Belegnummer, Rechnungsnummer oder den Betrag. Statische Textvariablen wie bspw. die Objektstraße, den Nutzernamen oder die Kundennummer werden schon bei der Anwahl des Buchungsformulars definiert.
Im Rahmen der WEG-Abrechnung kann nun auch die Plausibilität Differenzen im Modus Rücklagen: als Rücklage geführt und nicht gebucht geprüft werden. Dies war bisher nur im Modus Rücklagen: als Bankkonto geführt und gebucht möglich.
Dabei wird die Summe der nicht umlagefähigen Positionen der Differenzenliste mit der Summe aus Zuführungen, Entnahmen und Überträgen der Rücklage-Geldkonten (WEG-Rücklagen) abgeglichen.
•Gewährleistung-Datum nicht überschritten = hellblau (analog zukünftige Staffel)
Weiterhin wird die entsprechende Spalte im Auswahlformular eingefärbt. Im unteren Infobereich werden die Einheiten entsprechend gruppiert und können zudem dort per Klick gefiltert werden.
Wird ein Nutzer in der Z-Ebene nachträglich erfasst, wird das Merkmal SEV im Eigentümer nun wahlweise automatisch gesetzt. Bisher wurde dies nur bei schon vorhandenem Z-Nutzer berücksichtigt.
Teil-dynamische Berücksichtigung des SEV-Merkmals:
(1)Z-Nutzer wird nachträglich ohne Ende-Datum und/oder mit unerreichtem Ende-Datum angelegt
= sämtliche Eigentümer, deren Beginn-Datum größer/gleich dem Beginn-Datum des Z-Nutzer sind, erhalten das Merkmal SEV
(2)Z-Nutzer wird nachträglich mit erreichtem Ende-Datum angelegt
= sämtlichen Eigentümern, deren Beginn-Datum größer/gleich dem Beginn-Datum des Z-Nutzer sind, wird das Merkmal SEV deaktiviert
Weiterhin wird die Sollstellungssperre des Z-Nutzers berücksichtigt und als keine Sondereigentumsverwaltung interpretiert.
In den Indexklauseln wurden die Anpassungsmodi nach Periode gemäß §557b BGB hinsichtlich der Fristen angepasst, wodurch nun nicht mehr mindestens 14 Monate (12 + 2 Monate), sondern nur noch 12 Monate (10 + 2 Monate) zwischen den Indexpassungen liegen.
Die Fristen ergeben sich daraus, dass die Indexklausel nach 10 Monaten (bisher 12 Monate) als anpassungsfähig deklariert wird und die Mietanpassung frühestmöglich zum übernächsten Monat (auf das Mieterhöhungsverlangen) wirksam werden kann. Die Anpassung selbst und die Indexbezugsmonate werden wie bisher lückenlos fortgeschrieben, sodass Indexänderungen vollständig auf die Miete übernommen werden.
Eine verspätete Indexmietanpassung durch das Mietanpassungsschreiben führt ebenso wie bisher zur Verlängerung des Mietanpassungsturnus von mehr als 12 Monaten.
Hinweis:
Die Umstellung der bisherigen Indexklauseln nach Periode gemäß §557b BGB erfolgt automatisch.
Lediglich das bei der letzten Indexanpassung eingetragene Erstmals-Datum wird im Rahmen der Datenumsetzung aufgrund möglicher Konflikte mit anwenderseitig erfassten Erstmals-Daten, bspw. wenn Karenzzeiten vertraglich vereinbart wurden, nicht um nicht um 2 Monate zurückgesetzt. Dadurch kann die nächste Indexpassung letztmalig einen 14-Monats-Turnus (12 + 2 Monate) aufweisen.
Beispiel:
Ein Wohnungsmietvertrag beginnt zum 01.07.2023. Es wird eine Anpassungsklausel gemäß §557b BGB vereinbart, wodurch die Miete basierend auf dem Verbraucherpreisindex jährlich angepasst werden kann. Dabei besteht u.a. eine reguläre Frist von 12 Monaten zur letzten Mietanpassung.
Die Indexklausel wird am dem 01.05.2024, also 10 Monate nach dem Vertragsbeginn, als anpassungsfähig in SIDOMO deklariert. Am 10.05.204 wird das Mieterhöhungsverlangen erstellt. Darin wird die geänderte Miete zum 01.07.2024 (übernächster Monat) verlangt und eine relative Veränderung vom Indexwert 07/2023 (Vertragsbeginn) auf den Indexwert 03/2024 (letzter Indexwert am 10.05.2024) vorgenommen. Dies entspricht 8 Monaten Indexveränderung.
Im folgenden Jahr wird die Indexklausel zum 01.05.2025 (10 Monate nach letzter Mietanpassung) als anpassungsfähig deklariert. Das Mieterhöhungsverlangen wird am 24.05.2025 erstellt. Darin wird die Miete zum 01.07.2025 (übernächster Monat) erhöht und eine relative Veränderung vom Indexwert 03/2024 (Indexwert der letzten Anpassung) auf den Indexwert 04/2025 (letzter Indexwert am 24.05.2024) vorgenommen. Dies entspricht 13 Monaten Indexveränderung.
Im darauf folgenden Jahr wird die Indexklausel zum 01.05.2026 (10 Monate nach letzter Mietanpassung) als anpassungsfähig ausgewiesen. Das Mieterhöhungsverlangen wird erst verspätet am 12.06.2026 erstellt. Darin wird die Miete zum 01.08.2026 (übernächster Monat) erhöht und eine relative Veränderung vom Indexwert 04/2025 (Indexwert der letzten Anpassung) auf den Indexwert 04/2026 (letzter Indexwert am 12.06.2026) vorgenommen. Dies entspricht 12 Monaten Indexveränderung.
Im Folgejahr wird die Indexklausel zum 01.06.2027 (10 Monate nach letzter Mietanpassung) als anpassungsfähig deklariert. Das Mieterhöhungsverlangen wird am 28.06.2027 erstellt. Darin wird die Miete zum 01.08.2028 (übernächster Monat) erhöht und eine relative Veränderung vom Indexwert 04/2026 (Indexwert der letzten Anpassung) auf den Indexwert 06/2027 (letzter Indexwert am 13.06.2026) vorgenommen. Dies entspricht 14 Monaten Indexveränderung.
Im Lieferantenstamm kann nun über die Funktion Ändern auch das Zeitraum-Bis-Datum (Ende-Datum) geändert oder gesetzt werden.
Damit können bedarfsweise alte und nicht mehr benötigte Lieferanten aus der Anzeige aktueller Datensätze in einem einfachen Verfahren entfernt werden.
Ungenutzte oder möglicherweise versehentlich mehrfach angelegte Lieferanten können über folgende Funktionen des Infobereichs aufgerufen und analysiert werden.
•ungenutzte Lieferanten
•ähnliche Anschriften (inkl. geringer Abweichungen der Anschrift)
•identische IBAN
Tipp:
Über die Kontextfunktion Zusammenfassen können versehentlich mehrfach angelegte Lieferanten inklusive der Buchhaltung in einem Datensatz konsolidiert werden. Dabei werden immer 2 Lieferanten markiert, der Ziel-Lieferant gewählt und zusammengefasst. Ansprechpartner beider Lieferanten bleiben erhalten. Dieser Vorgang kann bei vielfachem Vorhandensein auch nacheinander durchgeführt werden.
Vorab empfiehlt sich die Erstellung einer Datensicherung mithilfe des Datenbank-Packers. Für die Funktion Zusammenfassen müssen alle übrigen Benutzer abgemeldet sein.
In der Sondereigentumsverwaltungen können bei Verwendung der Z-Ebene nun auch Staffeln erfasst werden, die nicht gebucht werden. Dies ist notwendig, wenn nicht der volle Mietbetrag (M-Ebene) weitergeleitet werden soll.
Dies ist erforderlich, wenn bspw.
•die Bankgebühren des SEV-Bankkontos oder
•die Grundsteuer des Sondereigentums
separat über das SEV-Bankkonto bezahlt werden oder einfach ein Sockelbetrag auf selbigem verbleiben soll.
Weiterhin wird das Unterkonto beim Vorschlag der manuellen Sollstellung und Anwahl über Konto 0 ausgeschlossen.
Hierfür ist ein separates Unterkonto erforderlich, welches über SEV-Auszahlungsregeln (ehemals Empfängerbankkonten) entsprechend bei der automatischen Sollstellung ausgeschlossen wird.
Damit wird weiterhin erreicht, dass die Prüfroutinen zur Verifikation der Mietausschüttung in der Automatischen Sollstellung als auch die Mietausschüttungsberechnung (über Nutzer-Staffeländerung) verwendet werden können, da dieses Konto regulär berücksichtigt wird.
Unter Übersichten > Kontakt können nun auch die Anreden der Ansprechpartner gefiltert werden. Bisher war dies nur einzeln aus den Programmteilen (Objekt, Lieferant, Nutzer) möglich. Das Abändern mehrerer Anreden über die Kontextfunktion Ändern bleibt jedoch den einzelnen Stammdatenprogrammteilen vorbehalten.
Die Inventarverwaltung wurde angepasst, sodass im Inventar-Artikel nun nur noch die Eichfrist als variable Monatsangabe und nicht mehr als festes Jahr (Eichcharge) hinterlegt wird. Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass Artikel nicht mehr je Eichjahr (i.d.R. Jahr der Herstellung) erfasst werden muss.
Zudem wurde in der Inventar-Position das bisherige Kaufdatum durch eine ansonsten in SIDOMO übliche Von-Bis-Zeitspanne ersetzt. Die Eichdauer (Ablaufdatum) wird nun analog zur Garantie- und (geplanten) Nutzungsdauer auf Basis der im Inventar-Artikel hinterlegten Eichgültigkeit angezeigt.
Die Zeiträume (bspw. ablaufende Fristen) können über das Auswahlformular gefiltert werden.
Das Info-Center berücksichtigt weiterhin die entsprechenden Fristen, bezogen auf die Eichfrist die Inventar-Positionen anstelle der Inventar-Artikel.
Die bisher aus dem Nutzer bereitgestellten Seriendruckfelder für die Versammlung <<Versammlung...>> werden separiert, sodass nun Felder für die letzte Versammlung (bspw. für das Versammlungsprotokoll) und die nächste Versammlung (bspw. für die Einladung) eigenständig verwendet werden können.
Neue Seriendruckfelder:
•<<ETVletzte...>>
•<<ETVnaechste...>>
Im Rahmen des Umsetzung werden die bisherigen Variablen durch <<ETVnaechste...>> ersetzt. In Dokumenten des WEG-Protokolls werden diese, soweit SIDOMO dieses als Protokollexport-Dokument identifiziert, entsprechend mit <<ETVletzte...>> ersetzt.
Nutzer, die trotz bestehender technischer Möglichkeit seitens des Verwaltungsunternehmens, weiterhin auf postalische Korrespondenz bestehen, können über Abrechnung > Sondervergütung > postalische Korrespondenz ein Sonderentgelt in Rechnung gestellt bekommen.
Dieses kann nun auch über die neue Anwahlmöglichkeit Nutzer mit bestehender Anbindung an Casavi oder iDWELL berücksichtigen, sodass nur Nutzer ohne E‑Mail und ohne Casavi/iDWELL-Anbindung berücksichtigt werden. Bisher blieb die Casavi/iDWELL-Anbindung unberücksichtigt.
Das für verschiedene Umlagetypen verfügbare Sammelerfassungsformular kann nun nach einer beliebigen Spalte sortiert werden. Bisher konnte zwar die Spaltenreihenfolge, nicht aber die Spaltensortierung frei gewählt werden.
Dies kann bspw. für die Erfassung bei einer Sortierung nach Zählernummern oder Nutzernamen hilfreich sein.
Weiterhin wurden Beginn und Ende der Einheit ergänzt, um dies insbesondere bei Einheiten-Teilungen bzw. Einheiten-Zusammenlegungen auch hier besser erkennen zu können.
Auf Grund gesetzlicher Änderungen (EWPBG, StromPBG und das CO2-Kostenaufteilungsgesetz) wurde von der Arbeitsgemeinschaft Heiz- und Warmwasserkostenverteilung e. V. (ARGE-HeiWaKo) das Datenaustauschformat mit der Version 3.10 angepasst. Diese Erweiterung wurde in SIDOMO umgesetzt und ermöglicht weiterhin den Datenaustausch folgender Datensätze:
•Abgleich der Ordnungsbegriffe (A-Satz)
•Liegenschafts- und Mieterdaten (L-/M-Satz)
•Nutzerdaten/Abrechnungsergebnisse (D-Satz und E898)
Um die Anforderungen an den HeiWaKo-Datenaustausch realisieren zu können, wurde in SIDOMO® mit dem Gebäude eine neue Verwaltungsebene integriert, die in der Regel ein Haus / Gebäudeteil des Objektes repräsentiert. Das Gebäude wird derzeit nur für den Datenaustausch mit Messdienstleistern benötigt. Im neuen Programmteil Stammdaten > Gebäude können neue Gebäude angelegt bzw. bestehende Gebäude bearbeitet und mit den erforderlichen Daten versehen werden. Im Statusbereich wurden die notwendigen Schaltflächen für den Datenaustausch integriert.
Automatisierte Neuanlage von Gebäuden mit bestehenden Liegenschaftsnummern
Beim Update auf SIDOMO® 2024 werden für Objekte, die bereits am HeiWaKo-Datenaustausch teilnehmen, automatisch neue Gebäude angelegt. Grundsätzlich wird je Straßenname (Einheit > Feld Straße) ein Gebäude generiert. Zusätzlich werden die vorhandenen Merkmale von HeiWaKo, u.a. die Liegenschaftsnummer, geprüft und bei der Neuanlage der Gebäude berücksichtigt. Die neu angelegten Gebäude werden der jeweiligen Einheit zugeordnet.
Hinweis:
Bitte beachten Sie, dass bei der Neuanlage von Gebäuden unterschiedliche Schreibweisen in den Straßennamen (Einheit > Feld Straße) berücksichtigt werden. Wir empfehlen daher, die Straßennamen vor dem Update zu überprüfen. Sollen mehrere Einheiten korrigiert werden, ist im Kontextmenü die Funktion Ändern > Einheitenstamm > Reg. Einheit > Straße zu verwenden.
Für einen erfolgreichen HeiWaKo-Datenaustausch, insbesondere für den Export der Liegenschafts- und Mieterdaten (L-/M-Satz), müssen folgende Pflichtangaben einmalig im Gebäude erfasst werden:
•Reg. Gebäude > das Feld Typ
•Reg. HeiWaKo > die Felder Unternehmen und Kundennummer, Angaben zu den Wechselkosten, den Vorauszahlungen und eine Umlage für die Grundanteile der Heizkosten
•Reg. HeiWaKo > Unterregister CO2-Abgabe, Angaben zur Aufteilung der CO2-Kosten
Bereits vorhandene HeiWaKo-Daten werden bei der Datenkonvertierung selbstverständlich in die Gebäude übernommen.
Nutzer als Eigentümer (H-Ebene) in der Wohnanlage (WEG) können ab sofort mit dem Merkmal SEV für Sondereigentumsverwaltung gekennzeichnet werden. Sie werden im Auswahlformular entsprechend über die Info-Spalte gekennzeichnet.
Im Rahmen der Datenumsetzung werden Eigentümer, bei denen zum Beginn-Datum ein Nutzer in der Z-Ebene existiert, automatisch mit diesem Merkmal versehen. Erfasste Mieter (Nutzer der M-Ebene) werden ignoriert, da diese teilweise nur aus Informationsgründen bspw. zur Kontaktaufnahme in Notfällen ohne bestehende Sondereigentumsverwaltung erfasst werden.
Die hellblaue Einfärbung ist nachrangig, d.h. hinterlegte Buchungssperren, Mahnsperren und Merkmale wie Rechtsfall/Insolvenz werden vorrangig behandelt, da sie i.d.R. den Charakter eines priorisierten Warnsignals haben.
Die für die FiBu-Schnittstelle erforderlichen Debitoren-Nummern können nun nach wählbaren Kriterien über die Funktion Ändern vergeben werden.
Kriterien/Funktionen:
•Nummernbereich zw. 10.000 - 69.999
•wählbare Schrittweite
•Anzeige schon vergebener Debitoren-Nummern
Werden schon vergebene Debitoren-Nummern im Rahmen des Generieren-Prozesses innerhalb einer Firma tangiert, wird dies vorab geprüft und blockiert. Weiterhin werden Nutzer mit vorhandenen Debitoren-Nummern ebenfalls gemeldet und ein Überschreiben blockiert. Schon vergebene Debitoren-Nummern können über die Auswahl Sammeldebitor vorab entfernt werden.
Gegebenenfalls können vorab nur Nutzer ohne Debitoren-Nummer über das Register Filter (Verwaltung 2) des Auswahlformulars gefiltert werden.
Im Word-Export können in Verbindung mit dem E‑Mail-Versand nun auch die Dokumentennamen über Platzhalter definiert werden, so wie es bspw. bei den Archivdokumenten heute schon der Fall ist.
Über das Kontextmenü (Rechtsklick) werden verfügbare Platzhalter angeboten.
Die Begrifflichkeiten der Abrechnungsspitze, also der gemäß WEModG (01.12.2020) alleinig beschlussrelevanten Teile der Jahresabrechnung, wurden konkretisiert. Die in §28 WEG gesetzlich aufgeführten Begriffe werden nun als Hauptbegriff geführt, anstelle wie bisher in Klammern stehend nachrangig behandelt.
Überdeckung zu beschlossenen Vorschüssen:
•[alt] Guthaben (Anp. Der Vorschüsse)
•[neu] Anp. der Vorschüsse (Guthaben)
Unterdeckung zu beschlossenen Vorschüssen:
•[alt] Nachzahlung (Nachschüsse)
•[neu] Nachschüsse (Nachzahlung)
Zudem wird die Abrechnungsspitze bei gleichzeitiger Ausgabe des Abrechnungssaldos fett gedruckt und damit in ihrer Bedeutung gestärkt.
Im Bankkontenstamm kann nun auch der Objekt-Sachbearbeiter selektiert werden. Dieser steht nun zusätzlich zum kürzlich integrierten Bank-Sachbearbeiter zur Verfügung.
Der Objekt-Sachbearbeiter kann damit sämtliche Bankkonten filtern, die in den dem Sachbearbeiter zugeordneten Objekten hinterlegt sind.
Beispiel:
Dies kann u.a. sinnvoll sein, um alle dem Sachbearbeiter zugeordneten Objekt-Bankkonten anzeigen zu lassen. Diese können nun auf korrekte Hinterlegung des Bank-Sachbearbeiter geprüft und ggf. auch direkt hinterlegt (per Ändern) werden. Dies ist u.U. essentiell, da nur der Bank-Sachbearbeiter (und nicht der Objekt-Sachbearbeiter) in folgenden Buchhaltungsprogrammteilen als Auswahlkriterium zur Verfügung steht:
In diesem Programmteilen übernimmt der Bank-Sachbearbeiter die Funktion des in vielen Stammdatenprogrammteilen verfügbaren Objekt-Sachbearbeiters.
Tipp:
Zum Hinterlegen des Bank-Sachbearbeiters kann die erst kürzlich integrierte Funktion Ändern verwendet werden. Zur Prüfung kann der Datenbereich nach der ebenfalls kürzlich integrierten Spalte Sachbearbeiter sortiert und auf ggf. noch nicht bzw. falsch zugeordnete Bank-Sachbearbeiter geprüft werden.
Aus dem Bearbeitungsformular der Benutzerverwaltung (Register Benutzer) können die Benutzerrechte eines Benutzers zur erleichterten Prüfung nach Excel exportiert werden.
Zusätzlich kann aus dem Auswahlformular eine Übersicht der vergebenen Benutzerrechte über alle Benutzer (oder eine beliebige Auswahl von Benutzern) als Rechteübersicht (mit Filterfunktion) nach Excel exportiert werden.
Möglicher Mehrwert:
•Vergleich der Benutzerrechte untereinander
•Feststellen, welche Benutzer ein bestimmtes Benutzerrecht besitzen bzw. nicht besitzen
Das Buchen im Zahlungsträgerimport wurde hinsichtlich der Prüfung des Banksaldos verfeinert. Es werden nun auch gebuchte Umsätze berücksichtigt, sodass auch eine teilweise Verbuchung von Umsätzen desselben Buchungstages zu einer schlüssigen Verprobung führt.
Darlehen können nun auch über die Kontextfunktion des Auswahlformulars bzw. direkt aus dem Bearbeitungsformular kopiert werden. Dabei wird das bzw. die gewählten Darlehen dupliziert und in der Bezeichnung mit dem Suffix "(1)" versehen.
In der Adress-Übersicht können nun auch die Einheiten ausgewählt werden, um bspw. die in den Einheiten vergebenen Straßenbezeichnungen einfacher überprüfen zu können.
Beim Erstellen der SEPA-Datei (DTA ausführen) im SEPA-Zahlungsverkehr wird nun ein Abfrage-Dialog zwischengeschalten, soweit fällige Dauerzahlungsträger existieren. Über den Abfrage-Dialog können die zum gewählten Datum fälligen Dauerzahlungsträger aufgerufen und direkt erzeugt werden. Die damit erzeugten Zahlungsträger können im Anschluss mit schon vorhanden Zahlungsträgern an die Bankingsoftware übermittelt werden.
Im Auswahlformular werden zudem über die 2 zusätzlichen Schaltflächen zum aktuellen Zeitpunkt fällige Dauerzahlungsträger bezüglich Anzahl angezeigt und können hierüber ebenso aufgerufen werden. Als eigene werden solche Dauerzahlungsträger angesehen, die dem Sachbearbeiter zugeordnete Bankkonten betreffen.
Hinweis:
Gegebenenfalls durch Benutzerrechte limitierte Zugriffsmöglichkeiten, die sich auf vom Benutzer erfasste (bzw. zuletzt bearbeitete) Zahlungsträger/Dauerzahlungsträger beziehen, können die Anzeige in den Dauerzahlungsträgern weiter begrenzen.
Der Excel-Export der Zählererfassungsliste (Objekt/Einheit) wurde für die Weiterverarbeitung (bspw. mit Filtern) optimiert und umfasst folgende Änderungen und Ergänzungen:
•Änderung
- Zähler untereinander (bisher alle Zähler eines Objekts zw. einer Einheit nebeneinander)
Die Option wird unter Nutzer > Register Ansprechpartner definiert und steuert, ob bei gewählter Ansprechpartner die Korrespondenz als E‑Mail erhalten soll.
In folgenden Programmteilen steht für die Eingabe von Straßennamen ein Kontextmenü zur Verfügung, welches die bisher in den Einheiten hinterlegten Straßennamen innerhalb des Objekts anzeigt (evtl. inkl. Tippfehler):
Dabei kann die Option exakt verwendet werden, um wahlweise nur den Straßennamen (bspw. bei verschiedenen Hausnummern) beim Änderungslauf berücksichtigen zu können (siehe Beispiel).
Beispiel:
exakt aktiviert
•alter Wert: Hoher Weg 59
•neuer Wert: Tiefer Weg 59
•Ergebnis: nur Hoher Weg 59 wird berücksichtigt, Hoher Weg 61 wird ignoriert
exakt deaktiviert
•alter Wert: Hoher Weg
•neuer Wert: Tiefer Weg
•Ergebnis: Hoher Weg 59 und Hoher Weg 61 werden berücksichtigt
Somit können zugeordnete Objekt, Nutzer und Lieferanten erkannt und ggf. korrigiert werden. Bisher waren diese Informationen nur als numerische Zuordnung erkennbar.
Bisher gab es für Nutzer-Rechnungen nur einen einzigen Rechnungstypen:
•Mietrechnung
Ab sofort werden diese folgende 4 Typen gegliedert:
•Dauermietrechnung
•Dauermietrechnung (Storno)
•Einzelrechnung
•Einzelrechnung (Storno)
Bisher erstellte Rechnungen behalten weiterhin den bisherigen Rechnungstypen. Entsprechend dem Rechnungstyp wird auch der passende Rechnungskreis (Nummernkreis) vorgeschlagen. Die ausgestellten Rechnungen können unter Übersichten > Rechnungsstellung eingesehen werden.
Über den Menüpunkt Stil können nun optional verschiedene Design-Stile gewählt werden.
Hinweis:
Folgende individuellen Einfärbungen sind NICHT mit Stilen möglich:
•Allgemein - Hintergrundfarbe
•Info-Center - Meldungen (rot)
•Auswahlformulare - Status-/Infobereich - gewählte Selektionen (rot) in Auswertungen
•Bearbeitungsformulare - Schnellfunktion rechts wie Vorgang/Termin/OP (rot)
Dunkle Stile sind teilweise nicht optimal insbesondere bei alternierenden Zeilenschraffierungen. Zudem ist die Schrift bei einigen dunklen Stilen schlechter zu erkennen.
Tipp:
Angenehm sind bspw. folgende (hellen) Stile:
•Amethyst Kamri
•Aqua Light Slate
•Cyan Dusk
•Emerald Light Slate
•Iceberg Classico
•Luna
•Sapphire Kamri
•Silver
•Sky
•Slate Classico
Wichtig:
Nachteile der Stile:
•Individualeinfärbungen nicht verfügbar (siehe Hinweis)
•Aufbau der Formulare teilweise langsamer (u.a. Buchungserfassung)
•Anzeige von Schrift/Symbol in Schaltflächen teilweise beengt
In folgenden Programmteilen können nun auch über die Kontextfunktion Anzeigen > Protokoll > gelöschte Datensätze gelöschte Datensätze angezeigt werden:
•WEG-Versammlung
•Vorgangsverwaltung
•Terminverwaltung
Hinweis:
Voraussetzung ist das aktivierte Benutzerrecht Protokoll der Änderung an Stamm- und Buchungsdaten anzeigen (siehe Benutzerverwaltung).
Die unterhalb der Symbol- /Favoritenleiste neu geschaffene Leiste für geöffnete Programmteile beinhaltet sämtliche geöffneten Formulare (Fenster). Sie kann genutzt werden, um zwischen diesen zu wechseln, insbesondere wenn sich diese überlagern. Die Leiste kann wahlweise oben oder unten angezeigt bzw. auch ausgeblendet werden.
Alternativ kann weiterhin der Bereich Geöffnete Fenster des Navigationspanels genutzt werden. Per Tastatur kann zudem per STRG + F6 zwischen den geöffneten Programmfenstern gewechselt werden.
Im Auswahlformular der Indexklauseln werden nun veraltete Indexwerte der zugrundeliegenden Indexreihe farblich hervorgehoben. Als veraltet gelten Indexreihen, denen für die Vorvorperiode Indexwerte fehlen. Die Einfärbung ist sowohl in der Info-Spalte als auch im Statusbereich sichtbar. Weiterhin wurden Schaltflächen für den direkten Zugriff auf die Indexreihe und die Indexwerte im Statusbereich hinzugefügt.
Beispiel:
Heute ist der 07.02.2025. Der letzte Indexwert ist für 11.2024 (November) hinterlegt. Der Indexwert wird als veraltet angesehen. SIDOMO erwartet hier mindestens einen Indexwert für 12.2024 (Dezember).
Die bisher unter Objekt > Register WEG-Versammlung erfassten Versammlungsdaten wurden in einen separaten Programmteil WEG-Versammlung ausgelagert, wodurch die Versammlungseigenschaften nun je Versammlung erfasst und vorgehalten werden können. Somit bleiben historische Daten früherer Versammlungen wie Ort, Uhrzeit, betraute Sachbearbeiter usw. erhalten.
Basierend auf den bisher erfassten Tagesordnungspunkten und Beschlüssen werden im Rahmen der Datenumsetzung für das Update von SIDOMO 2023 auf SIDOMO 2024 generische Versammlungen erzeugt.
Im Nutzer (Register Schlüssel, KFZ & Memo) stehen nun Felder für die Erfassung der Schlüssel-Nummern und KFZ-Kennzeichen zur Verfügung. Hierfür wurde das Register Memo gesplittet und entsprechend umbenannt. Die Felder sind als Textfelder angelegt und können daher unterschiedliche Informationen aufnehmen.
Sie sind wie üblich im Bearbeitungsformular, im Selektionsbereich, im Datenbereich sowie in den Exporten verfügbar.
Die Marktlokations-ID, welche als eindeutige Identifikationsnummer eine Einspeise- bzw. Entnahmestelle gemäß Stromnetz- bzw. Gasnetzzugangsverordnung (StromNZV/GasNZV) identifiziert, kann in folgenden Programmteilen eingegeben werden: